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Thema »WANDELN – Montag 31.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 5«

WANDELN – Montag 31.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 5

30.03.2025 23:13
Skylynn

Liebe WANDELN-LeserInnen. Hier ist Platz zum Austauschen über die heutige Seite des Fasten-Wegweisers.
Frohes denken, fühlen, schreiben!

!!! AUFRICHTEN - Woche 5 !!!

30.03.2025 23:15
Skylynn

Hier ist: AUFRICHTEN
AUFRICHTEN
AUFRICHTEN AUFRICHTEN

31.03.2025 07:30
Rahel

Meine Güte, was für ein schöner Segen!!!

Und wie modern Teresa im Wahrnehmen der Ursachen innerer Unruhe ist. Und wie weise darin, in den Selbstzweifeln und Grübeleien die Wogen zu glätten

Auf jeden Fall begleiten die Worte heute die kleine Namensvetterin durch ihren Tag. Es war total schön, den Text laut vorzulesen.
Beglückt:
Rahel

31.03.2025 08:19
Rena

Wenn ich nicht wüsste, dass der Segen von Teresa von Avila ist würde ich denken: ziemlich modern, dieser Gedanke, dass unendliche Möglichkeiten aus dem Glauben an mich selbst geboren werden...und er würde mir nur halb gefallen, glaube ich, weil ich dahinter "du schaffst alles, wenn du nur willst" hören würde.
Aber so bin ich nur erstaunt, wie modern die Worte sind.
Und ich merke für mich: mit mir selbst zufrieden sein, das ist das eine. Mit meinen äußeren Lebensumständen zufrieden zu sein, das ist das andere. Und natürlich hängt ja beides zusammen. Was ließe sich also ändern, um "rundum" zufrieden sein zu können? Und ist das überhaupt möglich?
Rena

31.03.2025 08:24
Laufoma

Der Text klingt wie ein irischer Segen.
Wird der Text der Woche für mich, zumal ich noch nach einem Segensspruch für unseren Frauenabend zum Thema "Mut" fahndete. Jetzt fiel er mir direkt in die Augen. Werde ihn genießerisch noch einige Male im Kopf um und um wenden.

31.03.2025 08:44
Rahel

Liebe Rena,
ich lese das nicht mit mit dem Du-kannst-alles-schaffen.
Ein: lass dich nicht unnötig in Grenzen weisen (und hab Vertrauen in und Achtung vor der Vielfältigkeit, deiner eigenen und der der anderen). Neben dem Vertrauen ein Zutrauen. Und eben gerade singen, tanzen, loben und lieben. Ohne Leistung. Aus der Tiefe der Seele heraus, weil es einfach schon da ist und bloß hervorgeholt werden braucht
findet
Rahel

31.03.2025 09:29
Rena

Ja, ich lese es auch nicht als Aufforderung zur Leistung. Und da ich weiß, dass es von Teresa von Avila ist, sowieso nicht.
Was ich sagen wollte war: wenn es ein moderner Texte wäre, hätte ich ihm vielleicht unterstellt, dass der "Glaube an dich selbst" das irgendwie beinhaltet. Aber der Text spricht ja vom Wachsen von Möglichkeiten. Ich finde ihn auch wunderschön. Und ich kann das für mich gut so hören, und bilde mir ein, mir mir selbst tatsächlich im Großen und Ganzen zufrieden zu sein. Aber ich bin es im Moment mit äußeren Umständen nicht, mit Anforderungen und Zukunfts-Ungewissheiten. Dazu "hilft" mir der Text erstmal nicht. Aber vielleicht, das war meine Vermutung, hängt doch alles mehr zusammen, als ich denke, das Innere und das Äußere. Dem nachzugehen fände ich spannend, so ich denn die Muße dazu hätte.
Herzlich, Rena

Aufrichten

31.03.2025 09:37
Johannes

Hallo zusammn,

aufrichten ist das Them der Woche. Trotz Trauer, dass schöne sehen (Justus Kerner).
Mögest du darauf vertrauen, dass du genau so bist, wie du gemeint bist.
Da ist es für mich: Dieses an sich glauben - gleichzeitig auch schwer, was
das Leben für mich so gebracht hat und noch bringt. Aber, wenn ich es genau betrchte, auch gute, schöne Dinge.

Da bleibt eben trotz KI u.a. noch ein menschlicher Weg, der auf Glaube und Selbstvertrauen beruht und in dem wir nicht in die Zukunft blicken!!!

Liebe Grüße
Johannes

Ihr Lieben,

31.03.2025 11:00
Mäandera

Was ich aus dem Text herauslese:

Halte heute Frieden mit dir selbst.
Glaube an dich selbst. Glaube an andere.

Sei heute selbstzufrieden.
Lasse deine Seele frei - damit sie sich freuen kann, singen, tanzen, loben und lieben.

Gönne dir einen zufriedenen Tag.

In dem Sinne, mal schauen, ob ich einen Grinsetag hinkriege.

Mäandera

Herzensbitte für Herzensleserunde

31.03.2025 14:11
Sarah

Ihr lieben Schreiberlinge,

was für ein Zufall!
Ich habe weder das wandeln-Heftchen, noch die Fastenbriefe, lese aber gerne still mit.

Heute muss ich nachfragen, weil es einfach solch einer wunderbarer Zufall (bekanntlich der Wille Gottes :-) * ist!!
Gerade habe ich im Netz nach einem Text von Teresa von Avila gesucht, den wir in der Herzensleserunde gemeinsam durchgehen können. Ich habe zwar eine Biografie über Teresa und auch ihr Meisterwerk "Die Innere Burg", aber darin gibt es keine kurzen Texte, die für uns in Frage kommen.

Meine bittende Frage an euch: könnt ihr eventuell ein paar Anhaltspunkte geben, Wörter, Überschrift.... dass ich online nach dem Text im "wandeln" suchen kann?

Mir ist bewusst, dass der ganze Text (obwohl das Urheberrecht nach all den Jahren, die Teresa nun schon von uns gegangen ist, nicht mehr greift) nicht zitiert werden kann, aber ein paar Wörtchen müssten doch drinnen sein, oder?

*Der Zufall ist der Wille Gottes
(altes Sprichwort in meiner Familie)

Teresa von Avila - Wandeln

31.03.2025 14:28
Belana

Möge heute Frieden in deinem Inneren sein

Mögest du darauf vertrauen,dass du genau so bist, wie du gemeint bist.
Mögest du nie die unendlichen Möglichkeiten vergessen,
die aus dem Glauben an dich selbst und an andere geboren werden.
Mögest du die Gaben nutzen, die du bekommen hast, und die Liebe weitergeben, die du empfangen hast.
Mögest du mit dir selbst zufrieden sein, so wie du bist.
Möge sich dieses Wissen in all deinen Knochen in dir festigen und deiner Seele die Freiheit erlauben, zu singen, zu tanzen, zu loben und zu lieben.
Es ist da für jeden und alle von uns.

Teresa von Avila

Der letzte Kommentar ist für Sarah

31.03.2025 14:31
Belana

Ich lese auch still mit meistens.

Das "Es" in der letzten Zeile steht wohl für das Wissen, denke ich. Es hatte mich zuerst irritiert.

Viele Grüße, Belana

31.03.2025 14:31
Sarah

Liebe Belana, Frau mit einem solch schönen Namen,

recht herzlichen Dank! Ein wunderbares Gebet!

Ich war in der Zwischenzeit fleissig im Netz unterwegs und habe ein schönes Buch entdeckt und das stelle ich jetzt auf dem Buch-Pfad ein, der aber erst eröffnet werden will, also husche ich rasch rüber ;-)

@ Sarah

31.03.2025 14:37
Belana

Den Namen habe ich von der Kartoffelsorte übernommen:) Es gibt auch andere Bedeutungen wie ich später herausgefunden habe, aber bei mir ist es die Kartoffel!

Viele Grüße!

31.03.2025 17:39
Ann-Sophie


Wie schön, dass ihr den Text ohne Leistungsgedanken lesen konntet.
Der Schuss ist bei mir leider voll nach hinten losgegangen.

Vor allem der erste Satz:
„Mögest du darauf vertrauen, dass du genauso bist, wie du gemeint bist.“
Echt?
So, wie ich geworden bin? Mit all dem, was ich aus Angst und Bequemlichkeit nicht erfüllt habe?
Mit all den Empfindlichkeiten und Einseitigkeiten, mit denen ich mir und anderen das Leben schwer gemacht habe. Mit den Lieblosigkeiten und Aktionen, mit denen ich glaubte, mich schützen zu müssen?
Mit all den „Cracks“?
S o bin ich gemeint gewesen?
Wohl eher nicht, denke ich.

„Möge Frieden in deinem Innern sein“

Nur:
„There is a crack in every thing….“was also damit tun, damit ich so werde, wie ich gemeint bin?
Falsche Frage!

Wohl eher so: Das Licht
des Bewusstwerdens hereinlassen und die Schäden mit einem freundlich sorgenden Blick anschauen -
Das ist wohl was wir tun können, für den inneren Frieden.
Und vielleicht ist das genau unsere Aufgabe, die Schäden zu - ja was? Heilen?
Nein, wohl eher nicht. Es gibt so viel Unheilbares. Aber sie anzunehmen als einen Teil von uns.

Und auf diese Weise

singen, tanzen, loben und lieben. Ohne Leistung. Aus der Tiefe der Seele heraus, weil es einfach schon da ist und bloß hervorgeholt werden braucht.


Ja, Rahel genau, wie du es so schön ausgedrückt hast:es muss nur
hervorgeholt werden.
Ann-Sophie

31.03.2025 18:13
Bildermacherin

An Ann-Sophie
Gut dass du das schreiben konntest. Ich hätte es mich, alleine, nicht mal getraut zu schreiben dass es mich heute eher zurückschubbst.
Hab gedacht. schon wieder ein Montagstext (bestimmt zufall) der mich leider eher zurück schubbst als mir guttut.
Erwarte ich das die Tagestexte mir gut tun? ich befürchte ja.
und wenn es mich heute zurück schubbst - na dann kann es die nächsten tage ja wieder vorwärts gehen.

ach ich versuche das jetzt nicht zu erklären, es reicht, wenn ich es heute mal stehen lasse.



31.03.2025 18:19
Sedna

Die Zusage, dass dieses Wissen für jede, jeden also alle von uns da ist,
macht mich richtig glücklich und dankbar.

31.03.2025 18:34
PapierFlieger

Liebe Ann-Sophie, liebe Bildermacherin,

Teresa von Avila hat immer wieder davon gesprochen, was die Seele bedrängt und quält, welche Zweifel, Widerstände usw. es gibt, wenn man auf einem Weg ist, der zu mehr Ganzheit führen soll (trifft dieses Wort es?).

Sie würde sich jetzt ganz sicher zu uns setzen und sagen: Nicht aufgeben, nicht verzweifeln … schon gar nicht an uns selbst (auch wenn es manchmal so berechtigt erscheint).

Mir geht es heute schon den ganzen Tag genauso und dann bin ich auch noch in eine Situation geraten, in der mir ein paar andere Autofahrer gezeigt haben, wie rücksichtslos es heutzutage so zugehen kann.

Für einen Moment bin ich richtig wütend geworden und das hat sogar geholfen, würde ich sagen. Aber mein Gefühl danach war mal wieder so gut wie blöd.

Grummel. ;)

Einen schönen Abend und allen!

Möge heute Frieden in deinem Inneren sein

31.03.2025 22:03
Skylynn

Ja!
Yes!
Das ist das wichtigste - Frieden in meinem Inneren - als Basis für mich und für alles.
Merci!

Das Bild:

31.03.2025 22:18
Skylynn

Ein Fluss, das Meer, das zur Sonne strömt und versinkt.
Oder:
Eine Frau mit Hals und Pagenschnitt, ohne Gesicht sieht sie über den Rand. (Wieder Gesichtslos im WANDELN) Befremdlich ist mir die Frau ohne Gesicht. Ich könnte mich sicher auch eine Frau mit Gesicht wiederfinden.

01.04.2025 02:13
Ann-Sophie

Liebe Bildermacherin.
Danke, dass du geschrieben hast, wie es dir mit dem Text ging. Mir gings ähnlich, ich wollte auch erst nichts davon schreiben.

Dann kam dieser Text von den 5 Freiheiten zu mir. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich hab regelrecht aufgeatmet beim lesen. Darum schick ich ihn dir mal.


Die 5 Freiheiten nach Virginia Satir

Die Freiheit zu sehen und zu hören was im Moment wirklich
da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein
wird.

Die Freiheit das auszusprechen, was ich wirklich fühle und
denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas
anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit um das zu bitten, was ich brauche, anstatt
immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.


Herzlich
Ann-Sophie

01.04.2025 02:51
Ann-Sophie

Lieber PapierFlieger,

Das war schön, dich hier wieder zu treffen! Ich freu mich immer, wenn ich dich irgendwo entdecke.

Du fragst:

Teresa von Avila hat immer wieder davon gesprochen, was die Seele bedrängt und quält, welche Zweifel, Widerstände usw. es gibt, wenn man auf einem Weg ist, der zu mehr Ganzheit führen soll (trifft dieses Wort es?).


Ganzheit, ja ich denk schon, dass das letztlich das Ziel ist. Vordergründig geht’s vielleicht erst mal um mehr Selbstakzeptanz.
Das, was ich Bildermacherin kopiert habe, die 5 Freiheiten, das beschreibt die Etappen des Weges ganz gut.

Zu deinem Erlebnis mit den Autofahrern-
d i e sollten sich was schämen, nicht du!
Finde ich.
Eine gute Nacht-boh, schon so spät?!
tsss, blöde Zeitumstellung! Grummel….

Ann-Sophie

01.04.2025 12:15
PapierFlieger

Naaa … konntest du denn heute zum Ausgleich ein Mützchen länger schlafen? ;))

Freiheit ist ein schönes Wort, wenn man sich selbst gerade nicht so fühlt. Ging mir gestern auch so, als ich mit meiner Wut ein Stück weit gehadert habe und mir plötzlich klar wurde, dass darunter ein starkes, klares Gefühl liegen kann …

Besser is das. :)

01.04.2025 21:29
Bildermacherin

Liebe Ann-Sophie und lieber Papierflieger,
Danke für den Austausch und eure Antworten. Ich spüre, dass es schon gut tut meine Probleme zu formulieren, sie hier zu schreiben. Und eure Antworten
Dann ist auch Platz für neue, andere weitere Gedanken. Und irgendwie sind Zweifel ja auch gut. Sie berühren.

Die FREIHEITEN sind für mich eine gute Ergänzung.
Und mir ist nun auch klarer, wo ich zaudere. Solche Gebete von Theresa beteten die Karmelitinnen hier im Dorf . Gerne haben sie Texte von Theresa in ihren Aushang gestellt. Die Schwestern, die für mich so andächtig und gläubig sind (was wissen wir schon von ihten Zweifeln), konnten es leichter glauben. Dachte ich.
Nun denke ich mal, sie werden auch Zweifeln und Fragen.

Nun fühle ich, es ist kein Fehler zu Zweifeln, zu fragen. Und es darf auch "einfach " mal so stehen bleiben. Für einen anderen Tag, für andere Fragen.
Und wie gut es tut auch Fragen zu teilen.

02.04.2025 15:11
Ann-Sophie

Liebe Bildermacherin,
ich weiß zwar nicht, was deine Fragen/Zweifel sind, aber dass es gut ist, sie zu haben und zu äußern-das find ich ganz sicher so. Irgendwie haben wir alle mehr oder weniger schwere Fragen.
Meine Zweifel hier waren bezogen auf den Wandelntext, also Selbstzweifel.
Andere Zweifel hab ich natürlich auch-und äußere sie gelegentlich auf anderen Pfaden….
Du kennst sicher den wunderschönen Text über die Fragen von Rilke.
Ich stell ihn mal ein, weil er so gut hierher passt.



Habe Geduld gegen alles Ungelöste
in deinem Herzen und versuche,
die Fragen selbst lieb zu haben
wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Forsche jetzt nicht nach den Antworten,
die dir nicht gegeben werden können,
weil du sie nicht leben kannst.

Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen.
Vielleicht lebst du dann allmählich
Ohne es zu merken
Eines fremden Tages
In die Antworten hinein.


...

02.04.2025 15:14
Ann-Sophie

Tsss-999 Zeichen mit Gruß waren es-
ich hab’s genau gesehen!

Na, dann eben so:

Liebe Grüße an dich
Ann-Sophie

Bildermacherin

02.04.2025 16:02
Johannes

Liebe Bildermacherin,

Deine Definition der Zeifel, sie berühren, hat mir gut gefallen. so bekommt doch derr Satz "Zweifel gehören zum Glauben" eine neue Dimension für mich. Und Zweifel sind dann auch gut für die eigene Entwickung.

Liebe Grüße
Johannes

02.04.2025 16:42
Ann-Sophie

Lieber Papierflieger
Naaa … konntest du denn heute zum Ausgleich ein Mützchen länger schlafen? ;))

Danke der Nachfrage-es war tatsächlich eher eine ganze Kochmütze! : )
Um halb 10 aufgewacht: Ach du Schreck, schon so spät!
Aber es ist ja erst halb 9!
Hat die Zeitumstellung doch was Gutes.



Freiheit ist ein schönes Wort, wenn man sich selbst gerade nicht so fühlt. Ging mir gestern auch so, als ich mit meiner Wut ein Stück weit gehadert habe und mir plötzlich klar wurde, dass darunter ein starkes, klares Gefühl liegen kann …

Besser is das. :)


Für mich fühlen sich die 5 Freiheiten wie Erlaubnisse an, nichts leisten zu „müssen“. Die Erlaubnis, zu sich zu stehen, so, wie man gerade ist. „Starke klare Gefühle“, wie du es nennst, auch als solche haben und äußern zu dürfen.

Wie Rilke so schön sagt:
Es geht darum, alles zu leben.

Eben auch die Unvollkommenheiten, das Unfertige und Ungereimte.
Diesen Gedanken find ich sehr wohltuend, wenn auch nicht leicht, umzusetzen. Für mich jedenfalls.

Was meintest du mit deinem Schlusssatz?
„ Besser is das.“

Ann-Sophie

02.04.2025 18:28
PapierFlieger


Was meintest du mit deinem Schlusssatz?
„ Besser is das.“

Ann-Sophie


Oh - ich glaube, da habe ich eine Abkürzung genommen …:

Ich meinte, dass so ein klares, starkes Gefühl besser ist, als z.B. eine Wut, die irgendwie gärt und einem auch selbst zu schaffen macht. Aber da hinzukommen, ist manchmal gar nicht so einfach.

Gestern bzw. vorgestern hatte ich die Freiheit. Und heute sah ich eine Frau, die sich in einer ganz ähnlichen Situation befand, wie ich am Montag, die kopfschüttelnd da stand und sich dann einmal kurz Luft gemacht hat.

Och … dachte ich. Und hab im Kopf Igelgeschichten weiter geschrieben, leise vor mich hin grinsend. :D

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