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Thema »Empathie«

Empathie

17.03.2025 09:18
Mäandera

Die menschliche Eigenschaft, die ich am liebsten verstärken würde, ist die Empathie. Sie vereint uns in einem friedlichen, liebenden Zustand.
(Stephen Hawking)

Empathie und Emanzipation

17.03.2025 09:26
Mäandera

Was denken Männer, wie sich Frauen fühlen, wenn an der Spitze der Hierarchie jeweils fast ausschliesslich Männer sind?
In Krankenhäusern.....aber auch hier bei Andere Zeiten.
Mäandera

Dr. Judith Glück

18.03.2025 10:16
Mäandera

"Diesen Schritt zurück machen, eine breitere Perspektive einzunehmen und in einem Konflikt Empathie entwickeln zu können, gelingt wirklich nur den ganz weisen Menschen."

18.03.2025 11:02
Grace

Dein Pfad fiel mir gestern ein, liebe Mäandera.

Eine Freundin schrieb mir, ich täte ihr so Leid, es müsse sicher nicht einfach für mich sein alleine zu sein.

Ich hatte ihr diesbzgl. gegenüber nie etwas geäußert.

Sie selbst hat eine Kommunität gewählt, da sie Gemeinschaft, wie sie meinte, braucht.

Bzgl. Empathie finde ich es immer wieder eine Herausforderung in den anderen nichts hineinzulesen, das nicht in ihm/ihr, sondern nur in mir ist.

Liebe Grüße
Grace

Danke Grace für deinen Worte

18.03.2025 13:25
Mäandera

Ich habe gerade einen Beitrag von dieser Judith Glück gelesen, die an der Uni Klagenfurt lehrt.
Sie schreibt auch, dass es bei der Empathie meist ein eher zu viel oder ein zu wenig gibt.
Eine Mitte zu finden ist bestimmt schwierig, weil es eh darum geht, erstmal eigene Interessen zurückzustellen.

empathie ist ...

18.03.2025 13:43
bettina

die fähigkeit die gefühle anderer menschen zu verstehen.
sich in andere menschen hineinzuversetzen, obwohl sie anders sind als man selbst.

ich denke auch dass man damit sorgfältig umgehen muss. die grenze zum übergriffigen ist schmal und die gefahr sich zu überhöhen groß.

Ja, Bettina

18.03.2025 13:55
Mäandera

Liebe Grüsse!

Stellt euch mal eine Satire vor: Putin und Trump gehen empathisch miteinander um.
"Habe ich dich richtig verstanden, dass du dich jetzt angegriffen fühlst, mein Lieber?"

Aber das bleibt mir natürlich im Hals stecken.

Wikipedia

18.03.2025 14:23
Mäandera

Ich habe gerade mal in W. gelinst.
Einfühlungsvermögen ist der deutsche Begriff. Empathie wurde gezielt für die internationale Verständigung kreiert.

Und: Es gibt auch pathologischen Altruismus, der dann in einer Krankheit mündet.

19.03.2025 07:55
PapierFlieger

Guten Morgen Mäandera,

„Empathie ist etwas, das man üben/lernen kann. Die geistig/spirituelle Quelle dafür ist (im besten Fall) das Mitgefühl“.

Diese Worte habe ich gestern aufgeschnappt und lasse sie einfach mal hier.

Kann man weiterdenken, finde ich.

Einen schönen Tag wünscht die
PapierBastlerin

19.03.2025 09:44
Grace

Ich nehme an, der barmherzige Samariter war empathisch?

Er sah den Verletzten, spürte die Not, traf keine Wertung, ob dieser des Helfens würdig sei oder nicht, handelte wohltuend und wusste auch, wann seine Hilfe endete bzw. abgegeben werden konnte (Lukas 10).

Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber.
32 Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber.
33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid,
34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
35 Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn!

Liebe Grüße
Grace

@Papierflieger: Bastelst du Origami?

19.03.2025 14:22
PapierFlieger

Ich nehme an, der barmherzige Samariter war empathisch?

Das nehme ich auch an. :)

@Papierflieger: Bastelst du Origami?

Das habe ich mal angefangen und lasse es mir im Sommer nochmal von einer passionierten OrigamiFaltFreundin zeigen. Im Moment mache ich viel mit Papierdraht und gestalte den mit verschiedenen Papiersorten oder auch Stoffen aus. Wenn man damit einmal angefangen hat ... ':)

19.03.2025 16:31
Grace

Liebe PapierFlieger,

zur Empathie zählt wohl auch, dass man Anteil aneinander nimmt :-)

Von Papierdraht habe ich zuvor noch nie etwas gehört und deshalb ein bisschen danach gegoogelt:

basteln-de.buttinette.com/shop/inspiration/basteln/schutzengel-aus-transparentpapier

Aha, so sieht das aus! Sehr hübsche Dinge kann man daraus machen. Kreativität und geduldige Finger braucht man dafür.

Das könnte auch eine Beilage für einen Schneckenpostbrief werden. Danke für die Inspiration!

Liebe Grüße
Grace

Im Internet gestöbert...

19.03.2025 17:29
Mäandera

... und gefunden:

Gewalttäter und andere böse, böse Menschen können Empathie abspalten.
Das erklärt einiges.

So ein Wissen im Hinterkopf zu haben ist ok. Aber davon lassen wir uns nicht das Leben verderben.
Leben wir in Gemeinschaft mit Menschen, die aufeinander achten und sich unterstützen. Gut füreinander sind und für alle anderen.

Einen schönen Abend euch,
Mäandera

Empathie ist...?

19.03.2025 22:19
Luxi

Sorry, wenn ich einfach mal so mitten rein stolpere. Aber Euer Titel hat mich angesprochen. Und es ist etwas, was auch mich interessiert. Einfühlungsvermögen wäre das deutsche Wort für Empathie. Und kürzlich hab ich irgendwo zur Empathie folgendes aufgeschnappt:

Empathie ist: Alle Arten von Persönlichkeitsmerkmalen und alle Gefühlsregungen anderer wahrnehmen können, ertragen können und mit denen umgehen können.

Als ich das las, fühlte ich mich vollkommen überfordert und dachte, dann kann ich ja nicht sonderlich empathisch sein. Wie denkt ihr darüber? Trifft das zu oder wäret ihr damit auch überfordert? Ich denke, da gibt es auch Abstufungen. Man kann doch nicht sagen: Nur jemand, der alles immerzu wahrnehmen kann, ertragen und damit umgehen kann hat Empathie, oder ist das so radikal, dass es nichts an Graduierungen gibt, also man ist entweder ein Empath oder ist eben keiner?






Empathie - und andere Politik

19.03.2025 22:42
LilaBambus

@ Mäandera: "Was denken Männer, wie sich Frauen fühlen, wenn an der Spitze der Hierarchie jeweils fast ausschliesslich Männer sind?"
Deine Frage wurde noch nicht beanwortet, meine Antwort als Mann:
Viele Frauen, aber nicht alle, werden sich nicht vertreten fühlen und werden sich von Männern dominiert fühlen. Vielleicht je nach Bereich auch diskriminiert.

Auch im neuen Bundestag gibt es nur einen geringen Frauenanteil, sogar noch geringer als beim bisherigen.
Manchmal verstehe ich aber manche Frauen nicht. Bei meiner letzten Stelle einem Akutklinikum haben altgediente Krankenschwestern eine Oberärztin - also eine Frau in leitender medizin. Funktion - mit
"Frau Oberarzt" angesprochen.

Interessant war ein Podcast zum Frauentag 8.3., die These einer
Soziologin war: "Politik die von Frauen gemacht wird ist nicht
unbedingt besser, aber sie ist anders".
Das ist doch eine interessante These.

19.03.2025 23:03
Yaa

Also, ich finde den Satz sehr inspirierend und wahr!
Am meisten hat mich allerdings überrascht, dass er von einem der bedeutungsvollsten Physikern stammt, der je gelebt hat. Ich muss sagen, Stephen Hawking hätte ich alle möglichen Weisheiten über das Universum zugetraut, aber dieses Zitat hätte ich nicht von ihm erwartet. Bei allem Nachdenken über den Kosmos, über Relativitäten und Weltformeln gab es offensichtlich die Dimension des Mitfühlens, des Menschlichen, der Zuwendung und Verbindung im übersichtlichen Nahbereich, die für ihn so wichtig war. Vielleicht ja gerade aufgrund seiner schweren Erkrankung und zunehmenden Hilfsbedürftigkeit. Und das finde ich stark!

Liebe Yaa,

20.03.2025 10:51
Mäandera

ich habe dazu ein wenig recherchiert. (Wirklich nur kurz)

Hawking hat sich Gedanken um die Zukunft der Menschheit gemacht.
Seiner Meinung nach sind Aggressionen und Aggressivität seit der Steinzeit nicht mehr nötig. Sie schaden nur. (Das ist sicher pauschal gemeint.)
Er hielt es auch für sinnvoll, andere Planeten als Lebensraum für Menschen zu erforschen.

Ich selber lerne gerade auch hier im Forum Empathie. Von anderen fürsorglichen Frauen.
In meiner Herkunftsfamilie gab es wenig Empathie, aber dicke Tünche.
So musste ich mir woanders einiges abschauen.

Luxi, ich antworte dir beim nächsten mal.

Seid lieb gegrüsst,
Mäandera

20.03.2025 11:03
Grace

Darf ich nachfragen. liebe Mäandera, was "dicke Tünche" sind? Den Ausdruck kenne ich nicht.

Liebe Grüße
Grace

20.03.2025 11:19
Mäandera

Tünche ist eine Anstrichfarbe.
Will heissen : Alles nur Fassade.

LG

20.03.2025 15:40
Mäandera

Hallo lieber Luxi,

es heisst Mitgefühl wäre gut, Mitleid aber schlecht. Die emotionale Distanz ist wichtig, nicht, dass es nachher zu vielen schlecht geht.

Wie so manche Menschen scheinst du auch ein Vertreter von alles oder nichts bzw. nie und immer zu sein.
Ich hätte bis vor kurzem auch behauptet: mein Hund kackt nuuur auf Wiese/Rasen. Bis er mich eines Besseren belehrt hat.
Es gibt z.B. auch einen Nie-nie-sagen Verlag.
Alles wird gut - so eine Redewendung. In der Regel ist das Leben doch eine wilde Mischung, da steht toll direkt neben mies neben lauwarm.

Und es wird an den meisten Stellen gesagt, Empathie lässt sich lernen. Vielleicht sind freundliche Gesten ja schon eine Vorstufe davon. Zeigen, dass frau jemanden wahrgenommen hat, ihm zunicken oder so.

Dir noch einen schönen Nachmittag
Mäandera

Mit oder ohne Leid?

20.03.2025 21:14
Luxi

Mäandera schrieb:
Hallo lieber Luxi,
es heisst Mitgefühl wäre gut, Mitleid aber schlecht. Die emotionale Distanz ist wichtig, nicht, dass es nachher zu vielen schlecht geht.


Das Mitleid ist aber doch auch eine Form der Empathie, sonst könnte man mit dem Leid des anderen ja nicht auch mit leiden. Es ist aber passiv, weil der andere ja nix davon hat. Wobei das Mitgefühl daran auch nichts ändert. Ob ich jetzt sage ich leide mit dir oder ich fühle mit dir. Das ändert nix am Leid des anderen. Wenn es mich aber dazu annimiert, das Leid zu lindern, dann schon.

Emotionale Distanz ist wichtig, das stimmt auch. Wenn einem alles zu nahe geht, kann man nicht mehr helfen und braucht am Ende selber Hilfe... Das hilft dann keinem weiter. Ist aber doch seltsam, dass gerade durch Distanz das Leid erst erträglich wird? Zuviel Nähe durch zu große Empathie wäre daher sogar schädlich...

Wie so manche Menschen scheinst du auch ein Vertreter von alles oder nichts bzw. nie und immer zu sein.

Wie Du schon schreibst, das erscheint nur so. Ich werde immer wieder damit konfrontiert, dabei suche ich genau nach den dazwischenliegenden Grautönen, die es doch auch geben muss, aber finde sie einfach nicht...

Und es wird an den meisten Stellen gesagt, Empathie lässt sich lernen. Vielleicht sind freundliche Gesten ja schon eine Vorstufe davon. Zeigen, dass frau jemanden wahrgenommen hat, ihm zunicken oder so.

Das glaube ich nicht. Empathie ist eine Eigenschaft, die man entweder hat oder eben nicht. Vielleicht kann man das ausbauen was da ist? Aber lernen? So wie Rechnen und Schreiben? Manchmal denke ich, es ist vielleicht besser, wenn man gar nicht so viel Empathie hat? Es kann auch eine Last sein :)



21.03.2025 07:53
Rena

Ich denke, dass man Empathie lernen kann, und dass sie kein Entweder-Oder ist, sondern sozusagen ausbaufähig. Zum Beispiel, wenn man sich näher mit psychologischer Gesprächsführung befasst. Und dazu gehört dann unbedingt, dass man sich mit seinen eigenen Gefühlen beschäftigt, sie wahrnimmt und einordnen kann. Zum Empathisch-Sein gehört dazu, auch auf sich selbst zu achten, und wahrzunehmen, was mein Problem ist und was das Problem des anderen. Ist eine spannende Sache.
Dass jemand gar keine Empathiefähigkeit hat mag es geben, aber das ist schon extrem selten, denke ich.
LG, Rena

Guten Morgen,

21.03.2025 09:04
Mäandera

ich glaube, dass es sogar Entscheidungssache ist.

Ich kann sagen, heute fahre ich so schnell wie möglich ins Büro, lasse keinen vor, und sehe zu, dass ich in meiner Sache vorankomme.

oder
heute will ich mal ein guter Mensch sein, bin freundlich zu denen, denen ich begegne, nehme mir auch mal Zeit zum zuhören.

Euch einen sonnigen Tag mit Schmetterling!
Mäandera

Ja,Mäandera

21.03.2025 19:08
Elisa

Die 2. Entscheidung:
Heute will ich zu allen freundlich sein, ist doch super.
Z.Beispiel dem Mensch, der an der Straße sitzt zulächeln,oder mit ihm ein Schwätzchen halten.
Im Moment bin ich noch für dieWinterhilfe tätig.
Das heißt, Tische richten und Essen an Bedürftige austeilen.
Da kommt total was gutes rüber, für alle Beteiligten.
Auch für Gespräche ist Zeit.
Zuhören hilft immer…
Nächste Woche gehts weiter— ich freue mich schon…
Übrigens sind auch Männer in unserer Winterhilfe tätig.
Ohne sie ging nichts—unsere Männer tragen Tische und Stühle.
Halten uns als Türsteher den Rücken frei.
Läuft prima— kommt echt was rüber.
Grüße Elisa

Empathie lernen?

22.03.2025 06:20
Luxi

Rena schrieb:
Ich denke, dass man Empathie lernen kann, und dass sie kein Entweder-Oder ist, sondern sozusagen ausbaufähig.

Jein. Ich denke, man kann so etwas nicht lernen. Entweder hat man sie oder man hat sie nicht. Wobei ich denke, dass jeder Mensch Empathie besitzt, manche eben mehr, andere weniger. Aber das was man hat ist natürlich ausbaufähig. Aber lernen im Sinne wie ein Musikinstrument, das glaube ich nicht. Insbesondere nicht, wenn man völlig unmusikalisch ist...

Und dazu gehört dann unbedingt, dass man sich mit seinen eigenen Gefühlen beschäftigt, sie wahrnimmt und einordnen kann. Zum Empathisch-Sein gehört dazu, auch auf sich selbst zu achten, und wahrzunehmen

Das denke ich auch. Die Empathie schließt das Wahrnehmen von eigenen Gefühlen mit ein. Nicht nur die der anderen. Wobei im letzteren Fall ja die sog. Spiegelneuronen verantwortlich sein sollen. Daher mal eine Frage: Gilt das dann auch für das Wahrnehmen der eigenen Gefühle? Also kann ich sie nur indirekt durch die neuronale Spiegelung von mir selbst wahrnemen, oder ganz direkt?

Eine Entscheidungssache?

22.03.2025 06:27
Luxi

Mäandera schrieb:
ich glaube, dass es sogar Entscheidungssache ist.

Ich kann sagen, heute fahre ich so schnell wie möglich ins Büro, lasse keinen vor, und sehe zu, dass ich in meiner Sache vorankomme.

oder
heute will ich mal ein guter Mensch sein, bin freundlich zu denen, denen ich begegne, nehme mir auch mal Zeit zum zuhören.


Das was Du anführst, kann man zwar selbst entscheiden. Aber das hat für mich nichts mit Empathie zutun. Ein guter Mensch sein zu wollen, freundlich zu sein ist für mich noch keine Empathie. Ich muss erst mal das in mir wahrnehmen, was der andere empfindet. Das was Du beschreibst ist die gewollte Reaktion darauf.

Und wenn ich nett sein will, ist das eine Willens-Entscheidung die von den wahrgenommenen Empfindungen anderer unabhängig ist. Denn dann will ich nett sein, auch wenn das Gegenüber mies gelaunt ist. Empathie ist für mich erst mal wahrzunehmen, dem anderen geht es heute gar nicht gut. Wie ich darauf reagiere, ist dann natürlich eine Entscheidungssache.


22.03.2025 10:20
Selma

Lieber Luxi,
Du schreibst : "Ich muss erst mal bei mir wahrnehmen, was der andere empfindet."
Das stimmt , aber das kann ich nur, wenn ich meine eigenen Gefühle wahrnehmen und benennen kann. Das ist der erste Schritt um Empathiefähigkeit zu lernen.
Und Empathiefähigkeit wird erlernt, schon in der frühen Kindheit. Wenn Eltern auf die Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes eingehen und sie respektieren, macht das Kind wichtige Erfahrungen. Mit zunehmendem Alter des Kindes sollten die Eltern dem Kind helfen seine Gefühle zu benennen und ihm vorleben, wie man damit umgehen kann. Manche Eltern können das nicht, deshalb wird schon in vielen Kindergärten und Grundschulen, der Umgang mit Gefühlen besprochen, geübt und gelernt. Und erst wenn die Kinder ihre eigenen Gefühle wahrnehmen können, ist es ihnen auch möglich sie bei anderen Menschen zu erkennen und mitfühlend zu sein.
Ich erlebe das tagtäglich in der Arbeit mit Kindern an einer Grundschule.
Liebe Grüße
Selma

Liebe Selma,

22.03.2025 10:44
Mäandera

zu dem Thema gibt es so tolle Bilderbücher. Die wären sogar was für so manchen Erwachsenen.
Es gibt glaube ich Grundgefühle. Und dann immer differenziertere, die frau seltener fühlt.

Wenn, du voll im Thema bist, könnten wir das sogar hier durchgehen?

Viele liebe Grüsse,
Mäandera

Empathie üben

22.03.2025 11:40
Mäandera

mit Wandeln von Donnerstag, 13.3.

Viel Spass!

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