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Thema »WANDELN – Mittwoch 12.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2«
WANDELN – Mittwoch 12.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2
Liebe LeserInnen des Fasten-Wegweisers WANDELN. Hier ist Platz zum Austauschen über die Seite des Tages. Auf ein anregendes, waches, liebes, tiefgehendes, schönes Austauschen :o)
Spekulationen zu Fiona oder: selbstversuchen das Fastenthema zu finden
Die Spekulationen sind mir suspekt.
Zur Fastenzeit und zum Selbstversuchen passen m. E.:
Unwichtiges weglassen, unnötiges vermeiden.
Vor einigen Jahren gab es einige Sendungen, die sich mit dem Besitzballast befassten. Ein moderner Arbeitsnomade wurde vorgestellt, der nur 77 Gegenstände (Zahnbürste mitgezählt) besaß.
Er besaß keine Wohnung, wohnte in Hotels auf der ganzen Welt und wenn er nach Hause kam wohnte er bei Familie und Freunden.
Ich habe nach der Sendung meinen Besitz um 77 Gegenstände erleichtert und zum Diakoniekaufhaus gebracht.
Es mag sein, dass ich in der Folgezeit 77 mal mit vollem Kofferraum zum Diakoniekaufhaus gefahren bin - das Haus ist inzwischen schon gut aufgeräumt, aber leer noch lange nicht.
Dazu könnten noch 77 Sätze verschwendet werden…Frage an mich selbst: Wovon befreie ich mich? Morgen?!
:)
Allen einen schönen Fasten Wandeln Mittwoch :)
Super, der Text rehabilitiert mich - habe auch schon studiert weil es einfach eine gute Form der Gegenwart für mich war. Danke AZ für diesen Text!
KaterinaW
Welche Spekulationen sind dir suspekt, Helmut?
Mir gefällt der Text sehr. Für mich steckt darin: Fiona hat genau das gefunden, was für sie richtig ist. Und es geht eben gerade nicht darum, das jetzt zu kopieren, um dann ebenso zufrieden zu sein. Sondern sich die Freiheit zu nehmen, das, was für mich richtig ist, herauszufinden und anzuerkennen.
Das ist das, was mir bei diesen ganzen "optimiere-dein-Leben" Sachen so extrem auf den Senkel geht: jemand hat gefunden, was zu ihm oder ihr passt, und meint nun, es als allgemeine Wahrheit für alle präsentieren zu müssen. Aber jede*r ist auf dem Weg, mal schneller, mal langsamer, das eigene zu finden - gerne mit Anregungen, aber nicht so, als sei nur eine Sache absolut.
Rena
Liebe Rena,
Welche Spekulationen sind dir suspekt, Helmut?
Mir gefällt der Text sehr. Für mich steckt darin: Fiona hat genau das gefunden, was für sie richtig ist. Und es geht eben gerade nicht darum, das jetzt zu kopieren, um dann ebenso zufrieden zu sein. Sondern sich die Freiheit zu nehmen, das, was für mich richtig ist, herauszufinden und anzuerkennen.
Das ist das, was mir bei diesen ganzen "optimiere-dein-Leben" Sachen so extrem auf den Senkel geht: jemand hat gefunden, was zu ihm oder ihr passt, und meint nun, es als allgemeine Wahrheit für alle präsentieren zu müssen. Aber jede*r ist auf dem Weg, mal schneller, mal langsamer, das eigene zu finden - gerne mit Anregungen, aber nicht so, als sei nur eine Sache absolut.
Rena
Zum Senkelbeitrag - ja, genau so ist es. Es ist so verführerisch, wenn man mit Rollschuhfahren, Gleitschirmsport, Zitronen-Knoblauch-Kuren Erfolg hatte, anderen dies als die! Rettung aufzudrängen.
Genauso gilt das für mich bezüglich des „Verhalten-interpretierens“ des John von Düffel. Im Text verwirft er seine erste These mit „Heute weiß! ich, ich habe sie missverstanden“ Ja, woher?
Und behauptet keck „Für Fiona ging es nicht…..“ und fügt dann, Gott sei Dank, „(glaube ich)“ an.
Fiona kommt gar nicht zu Wort, wir wissen nichts von ihr - deshalb mein Kommentar „Spekulation“. Siehe auch: ..wie ihr nachgesagt wurde….angeblich…..
Und: keine Kritik am Text, schließlich habe ich ihn einige Male durchgelesen und sein Gedankenspaziergang enthält noch mehr Inhalte. ….
u. a. zeigt er auf, wie Menschen anderen Menschen Einstellungen, Meinungen, Überzeugungen anhängen, statt zu fragen - und darauf kommt er in seinem Text selbst:
Versöhnlich (verräterisches Wort) stimmt er mich mit der W ...
Abgeschnitten
statt mich zu stoppen bei 1000 (angezeigt wurden 1105!) hat er meine supergenialen Formulierungen zum Schluss abgeschnitten.
Ja, Hochmut kommt vor der Schere :-)
wie stark eine person sein kann, die ihre bedürfnisse kennt.
.. das ist für mich der leuchtende kern dieser für mich ganz wunderbaren geschichte.
in meinen augen geht es nicht un askese, sondern eben darum, das einem wesentliche und wichtige zu tun.
"wenn fiona nachdachte, schien es vielmehr, als würde sie tröumen."
wunderbar .. :-)
wenn ich schreibe, handarbeite, kunst schaffe, .. dann träume ich genau ähnlich ..
frische grüße in den tag!
siebenkommafünf
Der Weg ist das Ziel
Konfuzius soll einmal gesagt haben: Der Weg ist das Ziel. Ich konnte früher nichts damit anfangen, da ich den Weg nur als Mittel zum Zweck betrachtete um an ein anderes, höheres Ziel zu gelangen. Dieses lag nicht in der Gegenwart, sondern in der Zukunft für die ich dann im Hier und Jetzt arbeitete.
Kinder werden ja oft gefragt: Was willst Du denn werden? Und dann denken sie sich irgend etwas aus, was auch nicht in ihrer Gegenwart liegt, sondern in einer gewünschten Zukunft. Dabei braucht keiner erst etwas zu werden, denn jeder ist ja schon etwas!
Wenn ich heute verreise, beginnt mein Urlaub nicht erst am Zielort, sondern da wo ich die Reise beginne, im Hier und Jetzt. Die Reise selbst gehört bereits schon zum Urlaub dazu. Und ich nehme mir Zeit dafür, es muss daher auch nicht schnell gehen. Ich versuche immer mehr im Hier und Jetzt zu leben und nicht irgendwo in einer fernen gedanklichen Zukunft, die sowieso immer anders sein wird, als ich dachte...
Hallo alle beisammen,
der Text heute sagt mir was - fröhliche Philosophin - Ruhe - was konnte es auf der Welt besseres geben, als einen Ort zum Lesen, Nachdenken und Gedanken austauschen. - sie hatte die bestmögliche Gegenwart - ihre Genügsamkeit hatte etwas Unnahbares - sie war stark und fokussiert - sie war klar, ihr Leben aufgeräumt - sie lebte mit dem Wenigen und dem Wesentlichen für sie - sie tat das, was ihr wirklich wichtig war.
Das ist meine Essenz des Textes.
Mäandera
Guten Tag zusammen,
Mir sagt der Text heute, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss.
~ prüft alles, und das Gute behaltet.
Oder, wie Goethe einst sprach:
Siehe, eines schickt sich nicht für alle.
Sehe jeder was er treibe,
sehe jeder wo er bleibe,
und wenn er steht, dass er nicht falle.
Ja, Jeder und Jede ist immer schon was und wer. Das sehe ich auch deutlich an meinem 5 Wochen alten Enkelkindchen.
Gerade richtig, so wie es ist.
Und: Total süß
platz nehmen.
eben auf dem spazierweg rechts und links vom geschwungenen pflasterpfad verteilt einzelne große steine .. an den text von heute gedacht und auf einem ganz ähnlichen platz genommen :-)
überlegt, was meins ist, was mein denken-träumen ist ..
.. es ist auch das ganz normle leben und schöne kleine pausen, in denen man es beobachten kann ..
so wie zb in diesem lieblingsfilm :-D
m.youtube.com/watch
oder vom stein aus zu sehen:
.. im ersten stock ein mann am schreibtisch, zimmer mit bücherregalen, ich fabuliere, was er wohl grad macht? an einem buch schreiben oder an der steuererklärung? einen brief oder ein spendenfornular?
im erdgeschoss unten drunter wird beim chinesen mit essen zu
mitnehmen sehr dynamisch und schwungvoll der boden gewischt,
von rechts kommt eine kleine fanilie und die eltern blädeln zusammen mit den kindern gegen ein kleines jammrig-sein, sehr nett und wirksam wie es schien
fiona-steine .. ;-D
Mi. 12.3. Auf einem Stein
Gegenwart genießen und schätzen und wahrnehmen. Gegenwart leben. Die Gegenwart NICHT nur als Mittel für die Zukunft sehen, bedeutet der Text für mich. Wer das kann oder will ist sicher glücklicher und zufrieden.
So wie die Text des weisen Menschen, dass man bei einem Tun nur an dieses denken soll und nicht an das nächste. Z. B. Wenn ich sitze, sitze ich. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich esse, esse ich. …“
Ja, es ist wieder eine gute Anregung, dass ein Weglassen (Verzicht) sich lohnen kann. Nur, das weis man erst hinterher :)
Doch ich meine die Gegenwart, vor allem bei einem Studium, braucht auch ein Ziel. Beispiele
*-) Ein Studium ohne ein Ziel ist blauäugig.
*-) Was war bei der Arche Noah? Noah wusste das Ziel. Wie er die Gegenwart, das Bauen und Tiere zusammenführen waren, weiß man nicht.
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