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Thema »WANDELN – Mittwoch 12.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2«

WANDELN – Mittwoch 12.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2

09.03.2025 10:36
Skylynn

Liebe LeserInnen des Fasten-Wegweisers WANDELN. Hier ist Platz zum Austauschen über die Seite des Tages. Auf ein anregendes, waches, liebes, tiefgehendes, schönes Austauschen :o)

Spekulationen zu Fiona oder: selbstversuchen das Fastenthema zu finden

11.03.2025 23:00
Helmut

Die Spekulationen sind mir suspekt.

Zur Fastenzeit und zum Selbstversuchen passen m. E.:
Unwichtiges weglassen, unnötiges vermeiden.

Vor einigen Jahren gab es einige Sendungen, die sich mit dem Besitzballast befassten. Ein moderner Arbeitsnomade wurde vorgestellt, der nur 77 Gegenstände (Zahnbürste mitgezählt) besaß.
Er besaß keine Wohnung, wohnte in Hotels auf der ganzen Welt und wenn er nach Hause kam wohnte er bei Familie und Freunden.

Ich habe nach der Sendung meinen Besitz um 77 Gegenstände erleichtert und zum Diakoniekaufhaus gebracht.

Es mag sein, dass ich in der Folgezeit 77 mal mit vollem Kofferraum zum Diakoniekaufhaus gefahren bin - das Haus ist inzwischen schon gut aufgeräumt, aber leer noch lange nicht.

Dazu könnten noch 77 Sätze verschwendet werden…Frage an mich selbst: Wovon befreie ich mich? Morgen?!

:)

12.03.2025 06:38
Skylynn

Allen einen schönen Fasten Wandeln Mittwoch :)

12.03.2025 07:41
KaterinaW

Super, der Text rehabilitiert mich - habe auch schon studiert weil es einfach eine gute Form der Gegenwart für mich war. Danke AZ für diesen Text!
KaterinaW

12.03.2025 08:17
Rena

Welche Spekulationen sind dir suspekt, Helmut?

Mir gefällt der Text sehr. Für mich steckt darin: Fiona hat genau das gefunden, was für sie richtig ist. Und es geht eben gerade nicht darum, das jetzt zu kopieren, um dann ebenso zufrieden zu sein. Sondern sich die Freiheit zu nehmen, das, was für mich richtig ist, herauszufinden und anzuerkennen.
Das ist das, was mir bei diesen ganzen "optimiere-dein-Leben" Sachen so extrem auf den Senkel geht: jemand hat gefunden, was zu ihm oder ihr passt, und meint nun, es als allgemeine Wahrheit für alle präsentieren zu müssen. Aber jede*r ist auf dem Weg, mal schneller, mal langsamer, das eigene zu finden - gerne mit Anregungen, aber nicht so, als sei nur eine Sache absolut.
Rena

Liebe Rena,

12.03.2025 08:49
Helmut

Welche Spekulationen sind dir suspekt, Helmut?

Mir gefällt der Text sehr. Für mich steckt darin: Fiona hat genau das gefunden, was für sie richtig ist. Und es geht eben gerade nicht darum, das jetzt zu kopieren, um dann ebenso zufrieden zu sein. Sondern sich die Freiheit zu nehmen, das, was für mich richtig ist, herauszufinden und anzuerkennen.
Das ist das, was mir bei diesen ganzen "optimiere-dein-Leben" Sachen so extrem auf den Senkel geht: jemand hat gefunden, was zu ihm oder ihr passt, und meint nun, es als allgemeine Wahrheit für alle präsentieren zu müssen. Aber jede*r ist auf dem Weg, mal schneller, mal langsamer, das eigene zu finden - gerne mit Anregungen, aber nicht so, als sei nur eine Sache absolut.
Rena


Zum Senkelbeitrag - ja, genau so ist es. Es ist so verführerisch, wenn man mit Rollschuhfahren, Gleitschirmsport, Zitronen-Knoblauch-Kuren Erfolg hatte, anderen dies als die! Rettung aufzudrängen.

Genauso gilt das für mich bezüglich des „Verhalten-interpretierens“ des John von Düffel. Im Text verwirft er seine erste These mit „Heute weiß! ich, ich habe sie missverstanden“ Ja, woher?
Und behauptet keck „Für Fiona ging es nicht…..“ und fügt dann, Gott sei Dank, „(glaube ich)“ an.

Fiona kommt gar nicht zu Wort, wir wissen nichts von ihr - deshalb mein Kommentar „Spekulation“. Siehe auch: ..wie ihr nachgesagt wurde….angeblich…..

Und: keine Kritik am Text, schließlich habe ich ihn einige Male durchgelesen und sein Gedankenspaziergang enthält noch mehr Inhalte. ….
u. a. zeigt er auf, wie Menschen anderen Menschen Einstellungen, Meinungen, Überzeugungen anhängen, statt zu fragen - und darauf kommt er in seinem Text selbst:

Versöhnlich (verräterisches Wort) stimmt er mich mit der W ...

Abgeschnitten

12.03.2025 08:52
Helmut

statt mich zu stoppen bei 1000 (angezeigt wurden 1105!) hat er meine supergenialen Formulierungen zum Schluss abgeschnitten.

Ja, Hochmut kommt vor der Schere :-)

wie stark eine person sein kann, die ihre bedürfnisse kennt.

12.03.2025 08:57
siebenkommafünf

.. das ist für mich der leuchtende kern dieser für mich ganz wunderbaren geschichte.

in meinen augen geht es nicht un askese, sondern eben darum, das einem wesentliche und wichtige zu tun.

"wenn fiona nachdachte, schien es vielmehr, als würde sie tröumen."

wunderbar .. :-)

wenn ich schreibe, handarbeite, kunst schaffe, .. dann träume ich genau ähnlich ..

frische grüße in den tag!
siebenkommafünf

Der Weg ist das Ziel

12.03.2025 09:25
Luxi

Konfuzius soll einmal gesagt haben: Der Weg ist das Ziel. Ich konnte früher nichts damit anfangen, da ich den Weg nur als Mittel zum Zweck betrachtete um an ein anderes, höheres Ziel zu gelangen. Dieses lag nicht in der Gegenwart, sondern in der Zukunft für die ich dann im Hier und Jetzt arbeitete.

Kinder werden ja oft gefragt: Was willst Du denn werden? Und dann denken sie sich irgend etwas aus, was auch nicht in ihrer Gegenwart liegt, sondern in einer gewünschten Zukunft. Dabei braucht keiner erst etwas zu werden, denn jeder ist ja schon etwas!

Wenn ich heute verreise, beginnt mein Urlaub nicht erst am Zielort, sondern da wo ich die Reise beginne, im Hier und Jetzt. Die Reise selbst gehört bereits schon zum Urlaub dazu. Und ich nehme mir Zeit dafür, es muss daher auch nicht schnell gehen. Ich versuche immer mehr im Hier und Jetzt zu leben und nicht irgendwo in einer fernen gedanklichen Zukunft, die sowieso immer anders sein wird, als ich dachte...


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