Herzlich willkommen . . .
. . . in unserem Fastenforum. Bis Ostermontag um 18 Uhr ist hier Raum für Ihre Gedanken und den Austausch zur Fastenzeit und zu unseren Aktionen 7 Wochen anders leben und wandeln. Falls Sie zum ersten Mal dabei sind: Schön, dass Sie da sind! Wenn Sie Unterstützung bei der Orientierung wünschen, haben wir einen »Leitfaden für neue Foris« zusammengestellt, der die wichtigsten Funktionen zeigt. Weitere Informationen zu den Nutzungsbedingungen finden Sie hier. Falls Sie sich auch über das Forum hinaus mit anderen Teilnehmenden vernetzen möchten, können Sie Ihre Adresse über forum@anderezeiten.de bei uns hinterlegen. Wir leiten sie dann auf Anfrage weiter.
Wir vom Andere Zeiten-Team freuen uns auf Ihre Beiträge und einen anregenden Austausch!
Thema »FastenFlüstern...«
FastenFlüstern...
... und philosophieren...
Wir – Lara und Bekassine – möchten auch in diesem Forum einen gemeinsamen Pfad öffnen um zu schreib-sprechen über dieses und jenes, das uns bewegt. Wir haben uns überlegt, dass wir hier gerne mit euch auch ein bisschen philosophieren würden über „Gott und die Welt“ und was so ist zwischen „Himmel und Erde“. Wir freuen uns auf die kommenden sieben Wochen. Wer freut sich mit uns?
Auf der Suche
Liebe Lara und liebe Bekassine,
ich habe spontan beschlossen, hier bei euch mitzulauschen und mit zu flüstern. Dieses Jahr ist bei mir sehr emotional gestartet. Die Fastenzeit steht bei mir unter dem Motto "Vermeidung" zu fasten.
Ich bin auf der Suche nach einem sehr friedvollen und emphatischen Weg, meine "Wahrheit, meine Wahrnehmung " zu formulieren. Mich der Herausforderung der Annahme der Ablehnung.
Liebe Grüße Rauhreif (57 weiblich)
Liebe Lara, liebe Bekassine,
die Unterhaltungen mit euch und den anderen Schreiberlingen auf eurem Pfad war immer sehr unterhaltsam und frisch erheiternd. Philosophieren tu ich auch immer wieder. Gemeinsam ist das sicher fruchtbarer als alleine.
Wie viel Zeit ich aufbringen kann, weiß ich noch nicht. Wir werden sehen.
Jetzt einfach mal ein Gruß an alle Lesenden und Schreibenden.
Liebe Rauhreif, dein Beitrag liest sich für mich bereits sehr kompliziert. Du möchtest Vermeidung fasten und Ablehnung annehmen? Hab ich das richtig verstanden? Aber ist das nicht gegensätzlich?
Vermeidung fasten heißt, nicht vermeiden. Also tun.
Ablehnung annehmen verstehe ich als akzeptieren, dass du etwas ablehnst, also nicht tust.
???
Wir sind bereits mitten drin im philosophieren
Danke liebe Bekassine...
...für das Eröffnen des Fastenflüster-Pfades :-) Ich freue mich auf sieben gemeinsame Wochen und bin gespannt, welche Themen uns hier beschäftigen werden.
Liebe Rauhreif, wie schön, dass du nach längerer weitgehender Forumsabstinenz Lust hast, bei uns mitzumachen. Bestimmt wirst du uns dein Fastenvorhaben noch ein bisschen näher erklären.
Liebe Blaumeise, prima, dass du auch wieder mit zwitschern willst. Deine tierischen Namenskollegen sind ja gerade voll in Fahrt. Sie singen, was das Zeug hält und und bereiten die Kinderstube vor.
Ich habe gerade einen Kuchen im Backofen, weil mein kleinstes Enkelkind nicht mit der Familie in Urlaub fahren sondern bei mir bleiben wollte. Ich hab dann versrochen, dass die Familie, wenn sie wieder zurück ist, gleich zu mir zum Kuchen essen kommen darf. Den Schokoladenkuchen gibts dann am Freitag. Und was faste ich? Vielleicht keinen Kuchen. Vielleicht....ich bin noch nicht so weit ;-)
guten abend
Zuerst, liebe Rauhreif, las mein Gehirn "empathischen", wohl weil Empathie sich gut mit Friedlichkeit assoziieren lässt. Dann las ich das h. Und das finde ich nun spannend.
Liebe Blaumeise, liebe Lara, etwas Vogeliges kann ich auch beitragen: ich habe heute die erste Bachstelze gesehen. <3
In dieser Fastenzeit möchte ich deutlich spürbar anders leben. Ich wünsche mir, dass ich nach den 7 Wochen sagen kann: es geht mir besser. Dazu habe ich mir Verschiedenes vorgenommen. Mit manchem schon vor Aschermittwoch begonnen. Das klappt recht gut. Anderes so gar nicht. Aber naja, die Fastenzeit hat ja gerade erst begonnen...
Schönen Abend noch!
Schön, dass wir hier wieder flüstern können, auch wenn mir im Moment die Worte fehlen. Bzw. ich hatte gerade in der WG erzählt, was mich bewegt und lasse das jetzt mal da so stehen.
Aber, liebe Bekassine, ein Vorhaben von Dir würde ich gerne für mich übernehmen: Ich möchte auch, dass es mir nach der Fastenzeit besser geht.
Danke.
Guten Morgen, liebe Lara, Vögelchen, Blaumeise und Rauhreif.
Nun habe ich es heute Morgen geschafft für eins meiner Fastenvorhaben noch früher als sonst aufzustehen - da fehlt dann der "Mitspieler"... Aber dafür kann ich ganz in Ruhe dem Rotkehlchen zuhören und einen wunderschönen Sonnenaufgang bestaunen.
Liebes Vögelchen, ich bin leise in die WG geschlichen um zu schauen, was dich bewegt. Angst zu fasten - hmm... Sicher gibt es Methoden, mit Ängsten umzugehen. Als "Fasten" hätte ich das gar nicht betrachtet. Aber stimmt wohl, Fasten hat ja viele methodische Wege.
Mein Weg geht jetzt ans Skizzenbuch. Ich hoffe, die Seite bleibt nicht leer. Ein bisschen "Erfolgserlebnis" täte gut...
Kommt alle gut in den Tag!
Guten Morgen Flüsterpfad
@Vögelchen
Magst du hier konkreter werden und verraten, was dich beschäftigt? "Du bist gut genug.... oder nicht gut genug?" Ich fühle mich sehr oft als nicht gut genug.
@Bekassine
Wer hat dich heute früh versetzt? Vielleicht so eine Art Teichmeise ;-) Auch ich habe heute Morgen das Rotkehlchen gehört, aber da lag ich noch kuschelig im Bett.
Ich habe heute schon eine konkrete Frage an euch. Welches Cafe würdet ihr besuchen?
Cafehaus Jesu, das mit einer Kaffeetasse wirbt, aus der Dampf aufsteigt, in dem ein Kreuz angedeutet ist.
Cafe Vielfalt... Gespräche über Gott und die Welt.
Bin gespannt auf eure Antworten und evtl. eine kurze Begründung. Die Betonung liegt auf hier auf "kurz".
Annahme
Liebe Rauhreif, dein Beitrag liest sich für mich bereits sehr kompliziert. Du möchtest Vermeidung fasten und Ablehnung annehmen? Hab ich das richtig verstanden? Aber ist das nicht gegensätzlich?
Vermeidung fasten heißt, nicht vermeiden. Also tun.
Ablehnung annehmen verstehe ich als akzeptieren, dass du etwas ablehnst, also nicht tust.
???
Wir sind bereits mitten drin im philosophieren
Guten Morgen Blaumeise,
Vermeidung fasten heißt für mich unangenehmen Dingen und Gesprächen nicht aus dem Weg zu gehen. Und dann zu lernen, mit Reaktionen der Ablehnung umzugehen. Anzunehmen was kommt.
Besser verständlich?
Liebe Grüße Rauhreif
Guten Morgen
Guten Morgen zusammen,
Danke Lara und Bekassine für eure Begrüßung.
Liebe Bekassine für was brauchst du einen "Mitspieler" am frühen Morgen? Dein Beitrag hat mich neugierig gemacht, bist du auch eine kreative Seele? Ich wünsche dir eine wunderschöne Leichtigkeit, deinen Stift übers Skizzenblatt fliegen lässt.
Liebe Lara, spontan habe ich mich für Café Vielfalt entschieden. Hier fühle ich mich auch als nicht regelmäßige Kirchgängerin eingeladen.
Liebe Grüße Rauhreif
Vermeidung fasten heißt für mich unangenehmen Dingen und Gesprächen nicht aus dem Weg zu gehen. Und dann zu lernen, mit Reaktionen der Ablehnung umzugehen. Anzunehmen was kommt.
Besser verständlich?
Liebe Grüße Rauhreif
Liebe Rauhreif,
danke, dass du es erklärt hast. Daran möchte ich auch arbeiten. Ich kann spätestens morgen üben.
"Hast du da nichts gesagt? Hast du nachgefragt? Hättest du was gesagt, wenn...?" Das wurde ich erst kürzlich nach einem netten Kaffeetrinken mit entfernter Verwandtschaft gefragt. Nein, ich habe nicht nachgefragt. Ich habe nicht mal dran gedacht, nachzufragen.
Guten Morgen zusammen
Liebe Rauhreif, danke für deine Präzisierung. Ja, jetzt verstehe ich, was du meinst. Wenn ich es nochmal mit meinen Worten ausdrücken darf: du möchtest dich auch unangenehmen Situationen stellen und damit umgehen können, auch wenn dir dann Ablehnung begegnet.
Das ist ein gutes Vorhaben. Mehr Mut zum Widerstand, gegen den Strom schwimmen. In der heutigen Zeit wird das, fürchte ich, immer wichtiger. Mehr Mut dazu brauche ich auch immer wieder.
Liebe Bekassine, dein Fastenvorhaben entspricht auch meinem Vorhaben. Mir gefällt mein Leben derzeit nicht (vieles davon, manches schon). Ich möchte möglichst jeden Tag etwas machen, was mir wirklich Freude macht oder ein Erfolgserlebnis darstellt, um mein Leben langfristig wieder angenehmer zu machen.
Bei Gelegenheit kann ich das noch weiter erklären oder dann eben konkrete Beispiele nennen, was ich mache.
Fortsetzung
Liebe Lara, ich würde mich zu Rauhreif ins Café Vielfalt setzen. Das andere kommt mir mit dem Symbol auf der Kaffeetasse zwanghaft religiös bis sektiererisch vor. Und allerlei Gespräche sind immer gut.
Liebes Vögelchen, ich war seit gestern Mittag nicht mehr in der WG. Ich habe also momentan nur den Hinweis von Bekassine, die dort nachgeschaut hat. Ja, Angst habe ich auch vor der Zukunft und den Ereignissen in der Welt. Da hilft nur, weniger Nachrichten zu hören/lesen. Und das andere: es mir selbst möglichst gut gehen zu lassen und dafür zu sorgen, dass ich mit meinem Leben zufrieden sein kann. Siehe mein Vorhaben, das ist in voeigem Beitrag geschrieben habe.
Habt alle einen schönen sonnigen Tag. Ich werde mich erst wieder heute Abend melden können
Liebe Grüße piep piep
Hallo!
Ich hinterlasse mal Grüße an alle.
Cafe Jesu würde ich wählen und als erstes fragen, wie die das mit dem Kreuz im Danpf hinbekommen.
Danke für die Post, Lara!
Viele Grüße, Clare (früher Fünk)
nur ganz kurz...
... in der Kaffeepause die Antwort zur Café-Frage:
Ich würde erstmal von draußen durchs Café-Vielfalt-Fenster schauen, welche Form der Kaffeetassen-Dampf dort hat.
Und dann würde ich entscheiden, ob und wo ich sein möchte.
Ich würde heute das der beiden Cafés wählen, in dem man auch draußen sitzen kann ;-)))
Lieber Rauhreif, das ist ein gutes Vorhaben, dem ich viel abgewinnen kann.
Ja, zu den vielen Dingen, die mich beschäftigen, gehört auch das. Ich habe das Gefühl, viel zu oft everybodys darling sein zu wollen und darüber mich selbst zu vergessen. Und wenn man es dann irgendwann nicht mehr schafft, den Bedürfnissen aller Menschen um einen herum, Genüge zu tun, wird man schnell abgestraft.
Ich kann es so gut anderen sagen, dass man erst gut für sich sorgen muss, bevor man gut für andere sorgen kann. Aber es fällt mir selbst so schwer.
Und ich habe selten das Gefühl, gut zu sein. Immer fehlt etwas, fehlt zu viel, um eine gute Ehefrau, eine gute Tier-Mami, eine gute Freundin, eine gute Chorsängerin, eine gute Sportlerin, eine gute Patentante, eine gute Haus- und Gartenbesitzerin usw. zu sein. Und eine gute Hausfrau bin ich am wenigsten...
Und das ist auch eine meiner großen Ängste:
die Angst zu versagen.
Die Angst vor der Zukunft brauche ich gar nicht global zu denken, wo sie ja ebenfalls berechtigt ist. Ich habe schon genug Ängste um meine Tierchen, um die Menschen, die ich lieb habe, vor dem Alleinsein im Alter (ohne Kinder) - und natürlich vor allen Verlusten.
Mit dieser Verlustangst gehe ich jetzt seit über 50 Jahren durch mein Leben. Trotz der vielen, teils schmerzhaften Verluste, die ich schon erlitten habe und die ich doch alle überlebt habe, bleibt diese unsägliche Angst einfach bestehen.
Und zum Schluss: Ich habe gerade auch Probleme mit dem Beten, mit dem Gottvertrauen, mit der Hoffnung. Das ist ganz sicher etwas, das in die Fastenzeit gehört.
Jetzt habe ich Euch aber genug zugetextet...
Habt einen schönen, sonnigen Flüstertag.
PS. Und ich weiß, wer Bekassine heute Morgen versetzt hat ;-) - der Schlingel aber auch...
:-) und :-( und ?
Hallo, Lara, Rauhreif, Blaumeise, Vögelchen, Clare.
Du machst es ja spannend, Lara. willst Du ein Café eröffnen? :-)
Der Stift ist geflogen, liebe Rauhreif, die Kornelkirsche war das Zeichenobjekt. Ich habe sehr gerne und viel fotografiert, aber KI & Co verderben mir zurzeit die Freude daran. Wobei, ich weiß, man muss sich davon nicht beeinflussen lassen. Un(ter)bewusst tut's das aber leider doch... Und so habe ich mit dem Nature Journaling begonnen. Das macht mir Spaß, ich lerne dabei und kann abschalten von Stress, Sorgen, Ängsten - zumindest für eine gewisse Zeit. - Und Du? Ich lese heraus, dass Du auch gerne kreativ bist?
Ängste, ach, Vögelchen und Blaumeise... ja, habe ich auch. Und zurzeit ist es so, dass ich eine Sache/ ein Problem löse und es kommen zwei dazu. Das macht mich richtig fertig. (Bitte keine Tipps jetzt...) Habe mich heute sehr im Job geärgert und komme gar nicht runter. So'n Mist. :-(((
Ich geh jetzt zeichnen...
Ich habe heute schon eine konkrete Frage an euch. Welches Cafe würdet ihr besuchen?
Cafehaus Jesu, das mit einer Kaffeetasse wirbt, aus der Dampf aufsteigt, in dem ein Kreuz angedeutet ist.
Cafe Vielfalt... Gespräche über Gott und die Welt.
Bin gespannt auf eure Antworten und evtl. eine kurze Begründung. Die Betonung liegt auf hier auf "kurz".
Liebe Lara,
kurz zwischendurch: Ich würde ins Cafehaus Jesu gehen und fragen, ob ich mal den Chef sprechen darf.
:)
Eure Antworten auf Laras Frage haben mich nach einem Sch...tag lächeln lassen. Danke!
Und, liebe Blaumeise, Du hast geschrieben:
Ich möchte möglichst jeden Tag etwas machen, was mir wirklich Freude macht oder ein Erfolgserlebnis darstellt, um mein Leben langfristig wieder angenehmer zu machen.
Bei Gelegenheit kann ich das noch weiter erklären oder dann eben konkrete Beispiele nennen, was ich mache.
Ja, bitte erzähl, das würde mich freuen.
Gute Nacht euch allen!
Ihr Lieben,
ich hab gerade nochmal nachgelesenen, was ihr heute geschrieben habt. So viel interessantes, schönes, berührendes und lustiges (was die CafeFrage angeht). Ich bin bei Euch, fühle mit euch und teile so manche Sorgen und Ängste. Auf alles einzugehen ist mir jetzt zu viel.
Einen Extra-Gruß gibt es heute für dich, liebe Clare (hab ich das jetzt richtig geschrieben?), weil du heute neu hier aufgetaucht bist.
Liebes Vögelchen, deine Offenheit hat mich sehr berührt. Danke dafür. Was du geschrieben hast, ist auch mir nicht fremd.
Eine Erklärung zur "Cafe-Frage" bin ich euch jetzt wohl schuldig, oder? So simpel und unschuldig, wie sie daherkommt, hat sie mich heute in ein Gefühlschaos gestürtzt. Es geht um ein geplantes neues
Gottesdienstformat. Und ich habe das Gefühl, dass ich hier nicht mehr darüber schreiben soll... darf...
Ich habe heute etwas gemacht, was mich glücklich gemacht hat, indem ich ganz lange draußen im Garten war und abwechselnd achtsam oder wild drauflos gearbeitet habe. Aber ich habe auch zwischendurch einfach nur in der Sonne gesessen.
Und am Ende war ich in meiner Eisbadewanne - ok, das Wasser war heute mit 10° ziemlich warm ;-). Aber trotzdem war es herrlich.
Und eben habe ich durch Zufall entdeckt, wie ich meinen mehreren Jahre alten Fernseher mit dem Internet verbinden kann. Was ich damit jetzt anfangen kann, habe ich zwar noch nicht herausgefunden, aber vielleicht entdecke ich das ja auch noch durch Zufall :-)))
Jetzt flattere ich aber erstmal ins Nest.
Morgen fahren wir zu meiner Cousine, worauf ich mich sehr freue.
Euch allen eine gute Nacht.
Schlaft gut!
Guten Morgen.
Den heutigen Wandeln-Beitrag mag ich. Gibt mir irgendwie Mut, mich von gestern zu bekrabbeln.
Kennt jemand von euch das Buch "Das Buch der Hoffnung" oder das "Grund zur Hoffnung" von Jane Goodall? Ich überlege, mir eines davon zu kaufen.
Ansonsten... tja... früh aufgestanden, erstes Fastenprojekt wieder niks geworden. Jetzt sammle ich bei einem Becher Kaffee positive Vibes, um den Tag gut werden zu lassen.
Die Kartoffeln im Vorratsraum haben ausgetrieben. Die werde ich gleich im Garten setzen, vielleicht kann ich ja noch Karriere als Kartoffelbäuerin machen.
Nachmittags bin ich verabredet zum Einweihen meines neuen Spektivs. Das habe ich mir gestern zum Geburtstag meiner verstorbenen Mutter geschenkt. Und weil der Tag gestern so mies war, soll der heute richtig gut werden. Ich wünsche mir, meinen Lieblingsvogel zu sehen, den Rotmilan. Alternativ einen Wanderfalken. Also bitteschön, Natur, mach mal!
:-)
... Was ich damit jetzt anfangen kann, habe ich zwar noch nicht herausgefunden, aber vielleicht entdecke ich das ja auch noch durch Zufall :-)))
...
Liebes Vögelchen, darüber musste ich gerade herzhaft lachen. Danke, dass du mal wieder meine Lachmuskeln aktiviert hast.
Ich glaube, mit solchen Sachen bist du auf dem richtigen Weg, zu dir selbst gut zu sein. Und natürlich mit deinen Aktionen im Garten.
Wenn du eine gute Ehefrau, eine gute Tier-Mama, eine gute Patentante, gute Hausfrau usw. sein willst, dann bist du ja "nur" gut zum Ehemann, zu deinen Tieren, deinen Patenkindern und zum Haushalt usw. Aber eben nicht zu dir.
Ich kann das gut nachempfinden. Ich bin da sehr ähnlich gestrickt. Ich mach viel von dem, was von mir erwartet wird und vernachlässige mich und meine eigenen Bedürfnisse. - Bis der Druck so groß ist, dass ich spüre, dass ich etwas ändern muss.
Heute Abend, zum Beispiel, werde ich ein Konzert hören. Morgen gehe ich mit Freundinnen wandern. Das sind die Extras, die ich in mein Leben einbauen möchte, um nicht nur Routine und das tägliche Einerlei zu haben.
Ich möchte aber auch Veränderung: einen anderen Job. Das würde vermutlich auch mehr freie Zeit mit sich bringen. Und mich selbst würde ich auch gerne ändern. Sollte ich vielleicht doch mal zum Friseur? Aber könnt ihr euch eine Blaumeise mit gekürzten Federn vorstellen? Außerdem will ich nicht alle paar Wochen zum Friseur, um die Frisur wieder ordentlich zu machen. Da sind doch lange Haare viel praktischer...
Ach, und noch so manches andere, damit ich mich selbst wohler fühlen kann. Dazu gehört auch Ausmisten, aber dazu ein anderes Mal mehr. Jetzt rufen doch noch andere Verpflichtungen.
Habt alle einen schönen Tag ☀️
:-( und :-) ohne ?
Na prima, der "Tages-Hiob": vorhin habe ich entdeckt, dass hinten in der Garage das Dach undicht ist.
:-(((
Aaaber: kurz bevor ich die Abrissbirne bestellen wollte um alles hier einreißen zu lassen und fortan im Zelt zu leben...
... kam die Nachricht, dass "meine" Rotmilane gesichtet wurden. Mit Zweig im Schnabel. Welch Metapher auch...
:-))) und<3
Und einmal dürft ihr raten, wo nachher das Spektiv eingeweiht wird!
(Nein, nicht in der Garage!)
Oh, wie schön, liebe Bekassine. Vielleicht können deine Rotmilane die Garage brauchen, um dort irgendwo ihr Nest zu bauen :) Daher solltest du die Garage vielleicht nicht abreißen. Dann könnte das Spektiv evtl doch auf das Garagendach zielen (wenn du einen erhöhten Standpunkt hast)
Übrigens finde ich es eine tolle Idee, zu zeichnen, statt zu fotografieren.
Ich habe auch immer viel fotografiert, tu es immer noch. Aber dadurch, dass heutzutage jeder fotografiert, der ein Smartphone besitzt (fast alle), ist das irgendwie nichts besonderes mehr.
Ich muss mal überlegen, ob ich mich vielleicht auch aufs Zeichnen verlege. Allerdings bin ich dabei nicht wirklich talentiert.
Natur ob gemalt, beobachtet oder fotografiert ...
... für mich Erholung pur.
Liebe Bekassine, ja ich bin auch eine kreative Seele, ich male mit meinem Makroobjektiv. ;-) Fotografie ist für mich Yoga für meine Seele. Ich mag es kleine Details zu betrachten und die Magie dahinter sichtbar zu machen. Oder Dinge in einer völlig anderen Perspektive zu zeigen. Habe gegoogelt und geschaut, was Natur journaling ist und habe festgestellt, dass das auf ganz ähnliche Art und Weise betrieben wird. Achtsam und aufmerksam. Dein Spektiv hilft dir sicherlich. Ganz viel Freude beim Erkunden.
Ich schwinge mich jetzt aufs Rad und genieße die Sonne und die frühlingshaften Temperaturen.
Liebe Grüße an ALLE!
Liebe Blaumeise, das ist ein kreativer Ansatz für das Garagendach-Problem. Ich fürchte nur... Ach nein, heute Abend lieber keine Gedanken mehr an Probleme...
Deine Gedanken zum Fotografieren kann ich sehr sehr gut nachvollziehen. Geht mir ähnlich.
Weißt du was: zeichne einfach los! Leg Dir Papier und Stift hin. Und etwas leg ganz weit weg: den Perfektionismus. Zeichnen ist vor allem Übungssache. Zeichne los. Mach Stiftekilometer. Zeichne den Bleistift kurz oder/ und den Fineliner leer. Kauf Dir niks, nimm, was Du hast und leg los. Mit der Zeit lernt man immer besser hinzuschauen und mit jedem Stiftekilometer macht man Fortschritte.
Ich habe im letzten Mai eine 100-Tage-Challenge begonnen und morgens ca. 15 Minuten gezeichnet. Inzwischen ist das Skizzenbuch voll, mit sogar 136 Zeichnungen. Und ich zeichne weiter. Einfach weil es gut tut in vielerlei Hinsicht.
Versuch's einfach!
:-)
Liebe Rauhreif,
Fotografie als Yoga für die Seele - wie schön formuliert!
Und, ja, vermutlich sind wir fotografisch ähnlich unterwegs. Bei mir ist das Makro das Objektiv, was am meisten mit mir loszieht. Naja, wenn ich Vögel fotografieren möchte, dann das Tele natürlich. Aber das ist dann ganz anderes Fotografieren als das mit dem Makro. Zen- oder Haikufotografie ist mein Ding. Jetzt, wo ich von Deiner Fotografie lese, fällt mir ein, dass ich mal eine Wabi Sabi-Reihe gemacht habe. Das war so gut... Könnte ich doch eigentlich mal wieder...
Hach. Jetzt bekomme ich doch wieder Lust auf ein Fotoprojekt... :-)))
Geschafft
Mein Highlight des Tages waren heute Morgen zwei Rotkehlchen, die ich im Garten beobachten konnte. Ihr Gesang erfreut mich gerade jeden Morgen, aber gesehen hab ich bisher nur hin und wieder mal ein einziges.
Rausgehen war heute nicht drinnen, abgesehen von einer Fahrt mit dem Rad zum Tagungsort und der Mittagspause. Die Tagung war zu Beginn emotional sehr anstrengend für mich, aber ich konnte aussprechen, was mich umtreibt und meine Position klar machen. Danach war mir leichter, und nun bleibt abzuwarten, in welche Richtung es gehen wird.
Kurze Pause zu Hause und danach Enkelkinder ins Bett bringen, um den Eltern einen freien Abend zu ermöglichen. Die Kids schlafen und mir fallen selbst auch schon die Augen zu. Und Morgen - einfach treiben lassen, Natur genießen und ein bisschen zeichnen.
Und liebe Alle hier,
Ihr hattet hoffentlich einen guten Tag.
Ich habe den Rotmilan gesehen, ausgiebig. Und den Horst gefunden!
Heute ist auch nichts weiter mehr kaputt gegangen als beim Auto die Glühlampe vom Abblendlicht. Aber so'n Pillepalle zähle ich schon nicht mehr. Hmm, in den Finger geschnitten habe ich mir noch, fällt mir da ein. Aber der ist nicht kaputt, braucht nur ein Pflaster. ;-/
Jetzt aber gute Nacht euch allen, ich lese noch, das ist relativ ungefährlich, sofern einem das Buch nicht ins Gesicht fällt, wenn man müde wird.
Horrido!
Huhu, liebe Lara!
Jaaa, zeichne morgen, das ist eine hervorragende Idee. :-)
Gute Nacht!
Danke, liebe Bekassine, für deine Ermutigung zum Zeichnen. Bin mal gespannt, wann ich es in die Tat umsetze.
Fotografien ist für mich auch eine Art Achtsamkeitsübung: ich schaue nach lohnenden Motiven. Die meisten meiner Fotos sind allerdings kurzlebig.
Heute mach ich keines von beiden mehr.
Gute Nacht!
Ein kurzer geflüsterter Gruß.
Heute Besuch bei einer sehr lieben und sehr alten Cousine - auch Balsam für die Seele.
Vögel habe ich da auch gesehen, aber bewusst nur Meisen und eine Amsel.
Eine gute Nacht und einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!
Begebenheit am Rande
Eine kirchliche Veranstaltung. Andacht zum Thema "Licht der Welt". Auftrag, in der Welt ein Licht zu sein. Jede*r aus dem kleinen Kreis sollte ein Licht an der Osterkerze entzünden mit den Worten: "Ich bin das Licht der Welt". Das wollte ich nicht sagen, wollte mich aber auch nicht verweigern. "Ich will versuchen, ein Licht in der Welt zu sein".
Alle fanden die Andacht gut (jedenfalls haben sie das gesagt), ich habe keine Kritik geäußert. Mulmiges Gefühl.
Gestern Andacht. Thema Jesus!!!
Ein Titel, ein Logo. Eine ganz neue Art, GD zu feiern. Wie bitte???? In mir hat es so gebrodelt, dass ich von drei Punkten, die ich vergeben konnte (rot oder grün), drei rote (Daumen nach unten ) vergeben habe. Alle haben das gesehen und dann habe ich mich erklärt und abgeschlossen mit der Frage, ob ich hier wohl am richtigen Platz bin. Die Antwort aus der Gruppe war ein ja, für mich ist das noch nicht so klar.
Raum für Anderes
Liebe Lara,
schön, dass du hier bist. Das wollte ich einfach mal sagen, weil hier Raum für Anderes ist. Und weil wir den/das ja gemeinsam brauchen.
Die Situation, die du beschreibst, kenne ich sehr gut. Und ich wünsche dir, dass du zu einer guten Entscheidung findest.
Gerade war ich ein bisschen zu Fuß unterwegs und habe zum ersten Mal ganz bewusst einem Zaunkönig zugehört. Wie schön ist das denn!? :)
Einen schönen Sonntag dir und allen hier!
PapierFlieger
Apropos Raum: Ich schaffe jetzt auch anderen Raum, hatte gerade gestern einen Nistkasten für Zaunkönige und andere Vögelchen gekauft und werde ihn mit Freude anbringen. :)
Liebe Lara . . .
Auf Eurem schönen Pfad lese ich interessiert mit und springe heute einmal hier rein mit einer kurzen Frage:
Sind Deine Igel schon aus dem Winterschlaf erwacht?
Ich habe gestern schon mal ein wenig Futter rausgestellt und hatte das Gefühl, ein Igel muß es aufgefuttert haben und keine Katze. Es lagen noch ein paar zerknurpste Reste auf dem Teller. Das machen nur Igel. Gesehen habe ich nichts.
Liebe Grüße
Elle
Frage
Eine Frage zwischendurch:
Darf man Nistkästen für unterschiedliche Vögel an die gleiche Wand hängen? Habt ihr da Erfahrung mit?
Einen Abendgruss von PapierFlieger
Liebe Elle,
schön, dass du uns einen Besuch abgestattet hast. Bis jetzt hatte ich noch nicht wirklich viel Zeit für´s Forum. Aber es hat ja auch erst angefangen.
Zu deiner Igelfrage: Der Igel, den ich bis kurz nach Weihnachten im Keller aufgepäppelt habe, der schläft noch. Ich habe ihm Trockenfutter und Wasser reingestellt und schaue alle paar Tage nach ihm. Es ist ja ein Weibchen und die gehen später als die Männchen schlafen und wachen später auf.
An meine Futterstelle, die im Garten für freilaufende Igel aufgestellt ist, kommt schon ein Igel. Nicht alle Tag, aber immer mal wieder. Letzte Nacht war er da. Futter ist weniger, Wasser verschmutzt und Kot hat er auch da gelassen.
Viel Freude auf dem Schafspfad. Ich habe noch nicht alles gelesen und habe auch vor, mich dort mal zu melden.
Liebe Grüße
Lara
Lieber Papierflieger,
super, dass du Nistkästen aufhängen willst. An die Wand kommen z. B. Kästen für Haussperlinge, Schwalben, Hausrotschwanz und Mauersegler.
Zu eng würde ich unterschiedliche Nistkästen nicht hängen, möglich ist es aber schon.
Meisenkästen sind an Bäumen besser aufgehoben, Stare wollen hoch hinaus und der Zaunkönig in einen Holzhaufen oder eine Hecke.
Das ist eine spontane Antwort, die meinem Wissen entspricht, ohne dass ich nachgelesen habe. Bestimmt kann Bekassine etwas dazu sagen und sicher auch Mr. Google.
Viel Erfolg!
Danke, liebe Lara, dann war es wohl doch ein Igel . . .
gleich werde ich mal rausgehen und ihm Futter hinstellen.
Es kommt abends sehr oft eine wunderschöne riesengroße Nordische Waldkatze oder Kater zu uns, die sehr zutraulich ist und sofort in unser Haus rennt, lasse ich die Türen auf. Ich habe keine Ahnung, wem sie gehört, möchte sie auf keinen Fall anfüttern.
Auch mir fehlt die Zeit, auf diesem so schönen Pfad hier mitzuschreiben, so muß es beim Lesen bleiben.
www.youtube.com/watch
Grüße auch an die so kreative Bekassine und alle hier Schreibenden
Elle
Danke für die Grüße, Elle, und schöne Grüße zurück an Dich.
Zu den Nistkästen, Lara, habe ich keine weiteren Erkenntnisse beizutragen. :-)
Angestubst durch Rauhreif mache ich jetzt möglichst ein Foto täglich. Das tut ganz gut, die Konzentration woanders zu haben als bei dem ganzen Mist, der zurzeit auf mich einprasselt.
Solch ein Ich-kann-nicht-mehr-Gefühl hatte ich noch nie.
Manchmal tut mir dann gut, ein paar Minuten still in einer Kirche zu sitzen. Aber mittlerweile sind viele Kirchen ja nur zu Gottesdiensten geöffnet und sonst verschlossen. Tja.
Eine kirchliche Veranstaltung. Andacht zum Thema "Licht der Welt". Auftrag, in der Welt ein Licht zu sein. Jede*r aus dem kleinen Kreis sollte ein Licht an der Osterkerze entzünden mit den Worten: "Ich bin das Licht der Welt". Das wollte ich nicht sagen, wollte mich aber auch nicht verweigern. "Ich will versuchen, ein Licht in der Welt zu sein".
Alle fanden die Andacht gut (jedenfalls haben sie das gesagt), ich habe keine Kritik geäußert. Mulmiges Gefühl.
Gestern Andacht. Thema Jesus!!!
Ein Titel, ein Logo. Eine ganz neue Art, GD zu feiern. Wie bitte???? In mir hat es so gebrodelt, dass ich von drei Punkten, die ich vergeben konnte (rot oder grün), drei rote (Daumen nach unten ) vergeben habe. Alle haben das gesehen und dann habe ich mich erklärt und abgeschlossen mit der Frage, ob ich hier wohl am richtigen Platz bin. Die Antwort aus der Gruppe war ein ja, für mich ist das noch nicht so klar.
Liebe Lara, ich finde deine Wortwahl zum Thema Licht in der Welt sehr gut und kann dein mulmiges Gefühl sehr gut verstehen.
Zum Thema andere GD-Form fehlen mir allerdings Details. Wie soll er denn aussehen? Ich kann mir durchaus GD in anderer Form als "Frontal" (Input von der Kanzel her) in der Kirche vorstellen. Im meiner Gemeinde gab es mal einen GD (eher Andacht) an einer langen Tafel, es gab auch zu essen. Ich glaube, das war an Gründonnerstag.
Und eine Bibelarbeit /Bibelgespräch oder Gespräch über "Gott und die Welt" kann man ja auch als Gottesdienst bezeichnen. Oder nicht?
Jede Form ist sicher nicht jedermanns /jederfrau Sache. Ich wünsche dir eine für dich stimmige Lösung.
Liebe Bekassine, ich wünsche dir viel Energie, um "den ganzen Mist" zu bewältigen und viel Ruhe, um Energie zu tanken und liebe Mitmenschen, die dich in deiner Situation unterstützen, wenn du das möchtest.
Ich war gestern im Wald unterwegs und habe überlegt, was ich zeichnen könnte. Da ich mit anderen Leuten unterwegs war, hab ich mir nicht die Zeit zum Zeichnen genommen sondern wieder fotografiert. Ich will eines der Fotos als Vorlage nehmen. Mal sehen, was ich zustande bringe
So, Ihr Lieben, da bin ich mal wieder.
Das Wochenende war unglaublich intensiv und wertvoll, aber irgendwie habe ich das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben. Ich hinke hinter der Zeit her und bin irgendwie leer im Kopf.
Mir fehlt mal wieder Zeit, um alles zu verarbeiten. Und abends nach der Arbeit bin ich dazu einfach nicht mehr in der Lage.
Durch die Nacht
Dann muss der Adler jetzt wohl mal seine Flügel ausbreiten, um uns zu tragen ...
Das war ein schöner Text gestern.
:)
Danke
für die Erinnerung, lieber Papierflieger.
Ja, der Adler wäre jetzt ganz gut.
Schlaft alle gut und lasst Euch durch die Nacht tragen!
Ein neuer Tag,
neue Möglichkeiten. Ich wünsche Euch neue Ideen, gute Begegnungen,
Atempausen und Glücksmomente.
Eine gute Begegnung hatte ich gestern Abend. Ich habe den Menschen zu einem Spaziergang und Gespräch getroffen, den ich mir ausgesucht hatte als Begleitung für meine Tätigkeit in der Gemeinde. Sie hat mir zugehört und ihre Meinung gesagt. Als Mitglied der Gemeinde, aber nicht des Gremiums. Das hat meine innere Unruhe und Sorge beruhigt und ich sehe mich besser gewappnet, auch mit etwas umzugehen, das ich ablehne, ohne gleich auszusteigen. Demokratie und Vielfalt, das sind meine Themen, die ich gleich selbst einüben kann, ohne allerdings mir wichtige Grundsätze über Bord zu werfen. Es bleibt spannend.
Das klingt richtig gut, Lara. :)
Zeichnen
Hallo zusammen, ich habe heute meine ersten beiden Zeichnungen gemacht (eine Zimmerpflanze und die Turmspitze, die ich vom Fenster aus gesehen habe) und ich finde, dass sie gar nicht so schlecht geworden sind, Macht Spaß, werde ich wieder tun :)
Liebe Grüße und einen schönen Abend!
Liebe Lara, Bekassine, PapierFlieger, Blaumeise, Vögelchen und Elle
Bewegte Tage liegen hinter mir, und ich weiß gar nicht, auf was ich antworten möchte, weil ich niemanden vergessen will. Gleichzeitig merke ich, dass in meinem Kopf unzählige Tabs offen sind. Dazu kommen ein Wasserschaden im Keller, eine ausgefallene Heizung und keine Möglichkeit, um warm zu duschen – all das hilft nicht gerade, meinen Geist zu klären.
Jetzt sitze ich hier im Auto an einem See, es regnet und ich warte darauf, dass die Sonne hinter der Wolkendecke noch einmal hervorblitzt und mir einen schönen Regenbogen schenkt, den ich dann fotografieren kann.
Die Idee von dir, Bekassine, jeden Tag in diesen 40 Tagen ein Foto mit einer besonderen Begebenheit zu machen, finde ich großartig. Deshalb bin ich happy, dass ich tatsächlich einen Regenbogen fotografieren konnte. Wasi sabi liebe ich übrigens auch.
Fortsetzung folgt
Lieber Rauhreif, das klingt nach ziemlich viel um die Ohren. Schön, dass Du Dir die Zeit am See genommen hast und den Regenbogen fotografieren konntest.
Ich würde auch gerne auf alles eingehen, schaffe es aber gerade einfach nicht.
Darum lasse ich Euch einfach einen ganz lieben Gruß hier und wünsche Euch allen eine gute Nacht.
Morgen ist, so Gott will, wieder ein neuer Tag.
Schlaft gut!
Guten Morgen an alle
Ihr Lieben hier,
Da ich heute bereits um 3:00 Uhr wach wurde und nicht wieder einschlafen konnte, habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder ins Forum geschaut und bin bei Euch gelandet. Während ich Eure Beiträge las, zwitscherten die Vögel draußen und auch ein paar Kraniche zogen vorüber. Leider erkenne ich nicht alle Gesänge, ich übe aber per App.
Liebe Bekassine, danke für Deine Tipps in punkto Zeichnen. Vielleicht bekomme ich den Dreh auch wieder. Liebe Grüße und einen guten Start in den Tag troldepus
Morgengruss
Guten Morgen!
Wie schön, euch hier zu lesen.
Meine Nächte sind auch gerne mal schlaflos, aber ich habe mich damit angefreundet.
Was mir in dieser Zeit am meisten hilft, ist nicht das Tun, sondern das Lassen. Nur von selbst schreibt sich kein Morgengruss, deshalb lasse ich den mal eben da. :)
Und jetzt weiter lauschen, wie schön, dass die leisen Töne sich vom Lärm nicht wirklich beeindrucken lassen.
[()]
[[]]
Ein neuer Tag...
...neues Glück oder alte Plag?
Wahrscheinlich beides. Nichts hat sich von selbst erledigt, Wasser und Heizung wahrscheinlich noch immer kalt, zu viel um die Ohren, suche nach Lösungen, Frust...
Ein Regenbogen, ein Lichtblick, erwachende Natur, beglückendes Versinken ins Malen, Fotografieren...
Ich begrüße troldepus mit einem herzlichen Willkommen und alle anderen auch. Und ich wünsche euch, dass sich wenigstens für ein Problem eine Lösung findet. Dass euch jemand oder etwas begegnet,
das hoffen lässt, dass ein Sonnenstrahl mitten in euer Herz fällt.
Zum philosophieren: Wer ist Jesus für euch?
Zum philosophieren: Wer ist Jesus für euch?
Hömma. Da schreibt man einen FlüsterMorgenGruss und du kommst mit so einer Frage um die Ecke.
:)
Zum philosophieren: Wer ist Jesus für euch?
Hömma. Da schreibt man einen FlüsterMorgenGruss und du kommst mit so einer Frage um die Ecke.
:)
Aber echt :-)))
Guten Morgen ins Land geflüstert!
Mein Gehirn schläft noch, Teile meines Körpers auch und im Bett sind die Probleme so schön klein.
Aber ich stehe jetzt auf, werfe mich in kaltes Wasser und werde dem Tag ins Auge sehen.
Einen guten Tag wünsche ich Euch allen.
Guten Morgen.
Deine Frage, liebe Lara, finde ich sehr schön. Danke dafür.
Ich nehme sie mit durch den Tag.
Es liest sich leicht heute früh hier
Liebe Lara, wie schön du in einem Beitrag alles zusammenfasst, jedern verbal dadurch umarmst und unserem Kopf und Herz noch so eine besondere Denk-Fühlsportaufgabe gibst. Es gefällt mir gerade Wörter zu beseelen und auseinander zu nehmen, um sie dann wieder als großes Ganzes zusammenzufügen.
J – Jammern, Jesu Liebe, Glaube, Ja (zur Vergebung)
E – Errettung, Ewigkeit, Empathie, Erleuchtung
S – Segnung, Stille, Sanftmut, Stärke
U – Unendlichkeit, Unerbittliche Liebe, Urkraft
S – Sinn, Hoffnung, Segen, Selbstlosigkeit
Liebe Grüße an ALLE hier Lesenden und Schreibenden
Mittagspause...
... und damit Forumzeit für mich.
Danke für deine Idee, liebe Rauhreif, den Namen Jesus zu beseelen .
Ich beginne mal damit, zu schreiben, wer oder was Jesus für mich nicht ist.
- ein unbefleckt empfangener Mensch, der keinen weltlichen Vater hat.
- gottgleich
- leiblich von den Toten auferstanden.
Schmusepause
Da einer der Schnurrer gerade Schmusebedarf hat und ich dadurch nichts anderes machen kann, schreibe ich auch mal.
Ich muss gestehen, dass Du mich mit der Frage echt erwischt hast, liebe Lara.
Natürlich habe ich Antworten darauf, wer Jesus theologisch ist. Aber wer Jesus für mich ist - das finde ich schwierig.
Ja, er ist mein Bruder, aber ich rede selten zu ihm wie zu meinem Bruder. Rede ich überhaupt zu ihm? Im Gebet wende ich mich meistens an den Vater.
Jesus ist aber der, von dem ich hoffe, dass er immer dort ist, wo Leid ist. Ich habe die Geschichte vor Augen, wo im KZ jemand beim Anblick eines erhängten Menschen gefragt haben soll: "Und wo ist jetzt Jesus [oder Gott]?" Und jemand soll geantwortet haben: "Da hängt er."
Dafür brauche ich Jesus - für die Hoffnung, dass das unsägliche Leid auf dieser Welt ein Ende haben wird, dass die, die so furchtbar leiden, erlöst werden, wie Jesus erlöst worden ist.
Das ist meine große Hoffnung, ohne die ich kaum leben könnte.
Lieber Rauhreif,
danke für Deine tolle Idee mit dem Beseelen des Namens.
Und auch Dir, liebe Lara, danke für Deine Gedanken.
Wie bist Du auf die Frage gekommen?
Ich bin gespannt, was Ihr anderen so flüstert.
Jesus ist aber der, von dem ich hoffe, dass er immer dort ist, wo Leid ist. Ich habe die Geschichte vor Augen, wo im KZ jemand beim Anblick eines erhängten Menschen gefragt haben soll: "Und wo ist jetzt Jesus [oder Gott]?" Und jemand soll geantwortet haben: "Da hängt er."
Dafür brauche ich Jesus - für die Hoffnung, dass das unsägliche Leid auf dieser Welt ein Ende haben wird, dass die, die so furchtbar leiden, erlöst werden, wie Jesus erlöst worden ist.
Das ist meine große Hoffnung, ohne die ich kaum leben könnte.
Danke für deinem Gedanken Vögelchen. Die Frage "Und wo ist Jesus (oder Gott) jetzt?" die würde bei mir lauten: Wo ist Gott jetzt. Und die Antwort: "Da hängt er" würde ich auch geben.
Jesus ist am Kreuz gestorben. Und dann?
Fragen über Fragen. Für mich deswegen gerade Thema, weil ich mich durch meine Mitwirkung (wieder) als Mitglied der Kirche sehe (ich war nie ausgetreten)und für mich definieren will, wofür ich stehen will.
Jesus ist am Kreuz gestorben. Und dann?
Dann ist er auferstanden. Er hat den Tod, den Gegenspieler des Todes überwunden, besiegt. Und er hat ihn nicht nur für sich besiegt, sondern auch für alle, die ihm nachfolgen.
Nach dem Leid die Erlösung, nach dem Tod die Auferstehung und hoffentlich das Wiedersehen der Vorausgegangenen.
Die Realität hat mich in ihrer Unerbittlichkeit gerade irgendwie überholt und mir eine weitere Antwort auf Deine Frage gegeben, liebe Lara.
In einem Telefonat mit einem sehr lieben Freund, der mir erzählte, dass er nach dem Tod der Mutter, die gerade beerdigt worden ist, nun auch den Vater verloren hat, habe ich von Deiner Frage und meiner Antwort erzählt. Und er sagte: "Der Tröster" - Dass er das sagen konnte, nachdem er kurz hintereinander beide Eltern verloren hat, hat mich tief berührt. Und diese Antwort wollte ich Euch nicht vorenthalten.
... den Gegenspieler des Lebens... - muss es natürlich heißen
Liebe Lara . . .
... und damit Forumzeit für mich.
Danke für deine Idee, liebe Rauhreif, den Namen Jesus zu beseelen .
Ich beginne mal damit, zu schreiben, wer oder was Jesus für mich nicht ist.
- ein unbefleckt empfangener Mensch, der keinen weltlichen Vater hat.
- gottgleich
- leiblich von den Toten auferstanden.
Für mich ist Jesus ein außergewöhnlicher Mensch in der damaligen Zeit, der vieles machte und konnte, das die Menschen nicht verstanden und das ihnen Angst machte. Und darum wurde er gehängt. Ich vertrete die These von Ranke-Heinemann und glaube nicht an die Auferstehung. -
Ich glaube an die Macht, die wir Gott nennen, aber mit unseren Hirnen nicht zu erfassen vermögen. Diese große Macht, die uns ohne unser Zutun lenkt. Im Rückblick eines langen Lebens wird dieses immer wieder bestätigt. Unser Sohn meint, diese Einstellung sei nicht gerade christlich.
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
Es grüßt Euch alle hier
recht herzlich
Elle
"Wer ist Jesus für dich?" - meine spontanen Assoziationen sind bildlich: Darstellungen von Jesus in meiner Kinderbibel. Auf gotischen Altartafeln, Skulpturen. Insbesondere Pieta-Darstellungen.
Nach dem Spontanen dann reflektierter und un-bildlich: ein Widerständiger. Ein Revolutionär? Ein emotionaler "Typ".
Ein Ansprechpartner für mich? Hmm... Ich weiß nicht, ob ich schonmal mit ihm gesprochen habe. Wenn, dann mit Gott. Was gemäß Dreieinigkeit ja auch Jesus wäre. Für mich aber irgendwie nicht so...
Doch... da fällt mir ein: es gibt hier ein Kruzifix. Große Skulptur an einem Feldrand. Manchmal gehe ich hin. Nie einfach vorbei. Da sage ich dann auch etwas - zu ihm. Habe ihm auch schon Vorwürfe gemacht, erinnere ich mich jetzt.
Aber... je älter ich werde, umso mehr entferne ich mich von Glaubensvorstellungen in Form von Personifizierungen.
Mag sein, dass dies dann nicht (mehr) der (kirchlichen?) Definition christlichen Glaubens entspricht.
Jesus ginge damit gelassen um. Glaube ich.
Glaubensbekenntnis
Liebe Lara und andere, die sich zu der Frage "wer ist Jesus für euch" schon geäußert haben und es noch tun werden: Vielen Dank für eure Gedanken. Ich sehe, dass ich mit meiner Meinung dazu nicht weit entfernt bin von eurem Verständnis.
Ich glaube, dass Jesus ein Mensch war, als Mensch geboren und als Mensch gestorben. Er hat ein Leben geführt nach den Maßstäben Gottes, konsequent und wenn nötig radikal. Er hat sich nichts zu Schulde kommen lassen.
Wie seine Wunder zu deuten sind, dafür habe ich keine Erklärung. Jesus selbst hat so oft in Gleichnissen geredet. Könnte es sein, dass die Erzählungen über die Wunder auch Gleichnisse sind?
Ich glaube nicht, dass Jesus leiblich Auferstanden ist. Ich glaube, dass seine Anhänger vieles von dem, was er gesagt und gelebt hat, erst nach seinem Tod verstanden haben. Manchmal haben Dritte zum Verständnis beigetragen ('Emmaus').
Jetzt hast du mich zum Lachen gebracht, Bekassine. Ich mag den Humor. :)
Nur auf die Frage antworten kann ich gerade nicht, fürchte ich.
Der Vorgang befindet sich in der Bearbeitung. ;)
Glaubensbekenntnis - Fortsetzung
Außergewöhnlich war nicht nur Jesu Lebensweise, sondern auch seine Eltern: Josef, der seine schwangere Verlobte "trotzdem" angenommen hat. Maria, die irgendwie gespürt hat, dass sie "trotzdem" angenommen ist, nicht nur von Josef, sondern einfach weil sie ist, wer sie ist.
Die Frage nach Jesus kann ich nicht beantworten, ohne zu sagen, wer für mich Gott ist: Der Inbegriff von Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit, Gnade und Geborgenheit. Ich glaube nicht, dass Gott ein Wesen ist, das irgend etwas bewirken kann. Er handelt durch Menschen. Ein solcher war Jesus.
Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich bemühen, ein perfektes Leben nach Gottes Maßstab zu leben. Aber nur einem ist das perfekt gelungen: Jesus. Insofern ist er wie Gott.
Das ist, was ich glaube. Ich nehme gerne Stellungnahmen dazu auf.
Es gefällt mir, was ich hier lese. Danke euch allen, die sich Gedanken gemacht haben. Ich stimme mit vielem, was ihr geschrieben habt, überein. In manchem bin ich anderer Meinung. Das ist auch gut so.
Wenn ich solche Themen hier zur Diskussion stelle, dann geht es mir nicht darum, meine Meinung bestätigt zu finden. Es geht mir um die Auseinandersetzung mit einer Sache, darum, verschiedene Standpunkte zu erfahren.
Ich muss jetzt gleich los zum LBV-Monatstreffen. Ich nehme eure Antworten zunächst einmal in meinen Gedanken mit und bin gespannt, ob sich bis heute Abend noch etwas hier tut.
Jetzt hast du mich zum Lachen gebracht, Bekassine. Ich mag den Humor. :)
Mein Beitrag ist aber ernst gemeint.
Bekassine
Das wollte ich auch nicht in Frage stellen. Zum besseren Verständnis:
Nach dem Spontanen dann reflektierter und un-bildlich: ein Widerständiger. Ein Revolutionär? Ein emotionaler "Typ".
Mag sein, dass dies dann nicht (mehr) der (kirchlichen?) Definition christlichen Glaubens entspricht.
Jesus ginge damit gelassen um. Glaube ich.
Das waren die beiden Aussagen, bei denen meine Mundwinkel einfach nach oben gingen. :)
@ Lara
...
Wenn ich solche Themen hier zur Diskussion stelle, dann geht es mir nicht darum, meine Meinung bestätigt zu finden. Es geht mir um die Auseinandersetzung mit einer Sache, darum, verschiedene Standpunkte zu erfahren....
Vielleicht ist das die Antwort auf meinen Kommentar, dass ich sehe, dass meine Meinung nicht weit weg ist von eurem Verständnis.
Ob es mir wichtig ist, mein Verständnis bestätigt zu sehen,... Weiß nicht. Doch, schon ein bisschen.
Ich habe mir über die Frage "wer ist für mich Gott?" in letzter Zeit öfters nachgedacht, nicht nur aufgrund von deiner Frage. Ich hätte mich in anderen Kreisen jedoch nicht getraut, mein "Glaubensbekenntnis" zu sagen, weil es nicht dem biblischen Verständnis entspricht. Und weil ich bei bestimmten Leuten auch kein Verständnis / keine Akzeptanz meiner Meinung erwarten würde.
Daher tut es mir schon gut, zu wissen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.
Aber ich akzeptiere jedes andere Verständnis. Jeder kann nur für sich selbst glauben.
Liebe Blaumeise,
vielleicht tut es so gut, sich nicht alleine mit seiner Meinung zu wissen - gerade in Glaubensfragen - , weil es motiviert weiterzudenken, zu vertiefen.
(Und p.s.: Ich freue mich, dass das Zeichnen dir Freude gemacht hat.)
Und nun sag ich mal Gute Nacht nach einem anstrengenden Tag.
Und dass ich auf deine Fortsetzung, liebe Rauhreif, gespannt bin.
Und darauf, ob du nun auch zeichnen wirst, liebe troldepus.
Schlaft schön, IhrAlleHier!
Liebe Blaumeise,
nein, es war keineswegs die Antwort auf deinen Kommentar. Ich finde das, was du geschrieben hast absolut in Ordnung. Und alles, was die anderen geschrieben haben, auch. Und natürlich freue auch ich mich, wenn andere ähnlich denken wie ich.
Gute Nacht in die Flüsterrunde. Und wegen mir kann es morgen (oder für die Nachteulen heute noch) gerne hier weiter gehen. Hoffentlich bis bald.
Nachtrag für Blaumeise
Besonders freut es mich, dass du dein Glaubensbekenntnis hier mit uns geteilt hast, dass du dich getraut hast. Es kommt meinem sehr nahe.
Guten Morgen ☕
Das Rotkehlchen singt seit einer Stunde. Die schönste Morgenmusik. :-) Und ein Morgengebet auch.
Kommt gut in den Tag!
Guten Morgen
Ja, das Morgenkonzert der Vögel ist ein Traum. Den Gesang des
Rotkehlchens habe ich in den letzten Tagen viel gehört. Und auch richtig erkannt :-)
Da erinnerst Du mich an was... Ich wollte doch jede Woche eine Vogelstimme dazulernen. Hab ich glatt vergessen, dieses Vorhaben.
Heute wäre ich gerne wie die Fiona vom gestrigen Wandeln. Aber ich muss ja arbeiten, seufz...
Ich gönne mir aber noch die Zeit bis acht Uhr zum journaln.
Gönnt euch auch einen schönen Morgenbeginn! Und: hast Du heute wieder eine Frage für uns, liebe Lara? Oder ist Vertiefung von gestern gefragt?
Guten Morgen
Mein Tagesbeginn war nicht so schön, sondern hektisch. Jetzt sitze ich im Zug auf dem Weg zur Arbeit.
Heute habe ich eine Frage: Wie entscheidet ihr euch, wenn es für beide Alternativen gute Argumente gibt. Konkret geht es bei mir oft um eine Entscheidung für mich (persönliche Wünsche oder persönliches Wohlbefinden) oder für die Umwelt (für den Klimaschutz oder Müllvermeidung). Schließlich ist die Umwelt, besonders das Klima sehr wichtig, da es um unsere Lebensgrundlage geht, die ich langfristig ernsthaft in Gefahr sehe.
Das Leben ist manchmal, immer öfters so schwierig...
Bin gespannt, wie ihr das seht.
Kompromiss
Liebe Blaumeise, wenn ich klar zwei Seiten benennen kann, die im Konflikt stehen, versuche ich, einen Kompromiss zu finden. Das fiel mir sehr spontan dazu ein. Liebe Grüße an Alle hier wünscht KaterinaW
Jesus
Lieber Papierflieger,
Da hast Du bei mir ja was losgetreten mit Deiner Frage.
1. Erkenntnis, dass auch andere mit Gott sprechen.
2. Ich habe 2 Bücher aus meinem Regal gezogen. Bei B. Von Weizsäcker, ist da jemand? Gott und meine Zweifel geht sie auch dieser Frage nach, stellt ihrer Vorstellung die anderer hinzu. Stichworte: Aktivist in Sachen Gottes,
Kritiker seiner Zeit, barmherzig und zornig, H.Heine nannte ihn göttlichen Kommunisten..
Seine Bürgerinitiative habe die Welt verändert und das mache ihn so besonders. An seine leibliche Auferstehung könne sie nicht glauben.
Ich finde mich in ihren Ausführungen gut wieder, hätte es selbst aber nicht so gut formulieren können.
3. Zum Thema Institution Kirche kann ich auch etwas empfehlen, vielleicht kennt es jmd. Schon: S. Knauss "Der Glaube, die Kirche und ich."
Kommt gut in und durch den Tag
LG troldepus
@Bekassine
Liebe Bekassine,
Seit Kindertagen faszinierten mich Stifte, insbesondere Kohlestifte. So habe ich nach Renteneintritt bei einer richtig tollen Frau Unterricht in einer Kunstschule bekommen und war über mich selbst überrascht und begeistert. Nach 1,5 Jahren hatte ich dann eine totale Blockade und habe seit 1,5 keinen Stift mehr angepackt. Deine Idee mit den 15 Minuten gefällt mir. Ich werde es damit vielleicht wieder in einen Neustart schaffen.
Liebe Grüße troldepus
Lieber Papierflieger,
Da hast Du bei mir ja was losgetreten mit Deiner Frage.
Liebe/r troldepus,
du meintest bestimmt Lara mit ihrer Frage, oder? Ich komme selbst schon ganz durcheinander: Hatte ich was gefragt …? :D
Mich beschäftigt gerade viel und diese von Lara gehört für mich schon länger dazu. Aber ich habe ihr die Zeit eingeräumt, die sie braucht und so erlebe ich gerade auch ihre Klärung: ruhig, achtsam und ja - humorvoll. Das sind so Eigenschaften, die ich ihm zuschreiben würde, wie auch immer man ihn definiert.
[()]
[[]]
Liebe Grüße in die Runde!
... kalt geduscht
... quasi faste ich nun zwangsläufig warmes Wasser und die Bequemlichkeit von Geschirrspüler und fließend Wasser in der Küche.
Das ist eine sehr spannende und gleichzeitig herausfordernde Zeit. Sehr eindrücklich wird mir bewusst, wie selbstverständlich für uns alle fließend Wasser ist. Heute bin ich besonders dankbar für alles was reibungslos läuft und schaue bewusst auf die alltäglichen Dinge. Würde ich jetzt zeichnen liebe Bekassine, so wäre es wohl fließendes Wasser. Liebe Grüße an euch alle.
Jetzt wird es knifflig
Viele tolle Beiträge, der Wunsch, auf vieles einzugehen und gleichzeitig das Unvermögen, letzteres zu tun.
Ich hab mir mal Kernsätze ausgesucht, einfach nach meinem Gefühl, ohne Wertung.
Rauhreif: "Sinn" und in einem späteren Beitrag "fließendes Wasser"
Vögelchen: Dafür brauche ich Jesus - für die Hoffnung...
Elle: Für mich ist Jesus ein außergewöhnlicher Mensch.
Bekassine: ...ein Widerständiger. Ein Revolutionär? Ein emotionaler "Typ"?
Blaumeise: Ich glaube, dass Jesus ein Mensch war, als Mensch geboren und als Mensch gestorben.
Papierflieger: Nimmt sich mit Sinn für Humor Zeit für die Klärung.
troldepus: Buchempfehlung "Der Glaube, die Kirche und ich"
Fortsetzung
Blaumeise hat eine Frage in die Runde gestellt. Sinngemäß habe ich sie so verstanden: Wie entscheidet ihr, wenn es für zwei Möglichkeiten jeweils gute Gründe gibt. Eine Antwort habe ich dazu schon gelesen.
Ich schlage vor, dass wir diese Frage zur "Tagesfrage" machen.
Ich wünsche mir irgend wann noch das Thema "Gleichnisse"
Zuletzt möchte ich noch einen Vorschlag machen.
Was haltet ihr davon, wenn wir zu neuen Fragen jeweils einen neuen Pfad erstellen. Einen Pfad, nämlich diesen, auf dem wir weiter flüstern über alles, was wir gerne teilen möchten, und andere themenspezifische Pfade, auf welchen wir uns über eine spezielle Frage oder Behauptung austauschen.
Themenspezifische Pfade
Sehr gute Idee, Lara. Ich denke, dass da dann noch viel mehr Betrachtungsweisen dazu kommen.
Man müsste nur darauf achten, dass es dort dann nicht (wieder) auseinander driftet …!?
Heute habe ich eine Frage: Wie entscheidet ihr euch, wenn es für beide Alternativen gute Argumente gibt. Konkret geht es bei mir oft um eine Entscheidung für mich (persönliche Wünsche oder persönliches Wohlbefinden) oder für die Umwelt (für den Klimaschutz oder Müllvermeidung).
Bin gespannt, wie ihr das seht.
Ertappt.
Klimaschutz und Müllvermeidung. Ganz große Themen. Es gibt Bereiche, da bin ich ganz gut dabei. Und es gibt Bereiche, da könnte ich viel mehr tun. Die Einsicht ist da, dagegen steht die Bequemlichkeit. Ich denke, manchmal spricht mehr für die Bequemlichkeit und dann darf sie auch sein. Ohne schlechtes Gewissen. Aber oft ginge es auch anders, besser. Da ist bei mir Luft nach oben. Tja, ......
... müde gähn...
Liebe IhrAlleHier,
hundkatzemausmüde bin ich, deshalb nur kurz...
Vielleicht kannst du dir das kalte fließende Wasser mit Graufilter schönfotografieren, liebe Rauhreif?
Erzähl unbedingt bitte, liebe troldepus, ob du wieder zum Stift gegriffen hast!
Liebe Blaumeise, an deine Frage habe ich heute mehrfach gedacht. Ich schreib morgen dazu. Denn...mir fallen gleich die Augen zu...
Liebe Lara, soviel ich mitbekomme, tust du sehr viel Gutes für die Umwelt. Sei da mal nicht zu bescheiden. :-)
Gute Nacht!
Ein Versuch
www.luziasutterrehmann.ch/podcast/episode/24774e83/die-jungfrau-maria
Guten Morgen zusammen,
ich hab mir gestern Abend einen Podcast angehört und versuche mal, den Link hier rein zu kopieren.
Liebe Blaumeise,
auf deine Frage möchte ich noch eingehen:
So sehr oft komme ich nicht in Entscheidungssituationen, in denen zwei Möglichkeiten sehr ähnlich sinnvoll bzw machbar sind.
Auch beim Klima/Umweltschutz habe ich oft keine Entscheidungsfindungs-Schwierigkeiten. Klar wäre es möglich, zB kein Auto zu haben. Aber: ÖPNV hier in der ländlichen Region - forget it!
Klar könnte man manche Dinge (zB Heizungen, Elektrogeräte) gegen klimaschonendere austauschen. Aber man muss es dann ja auch bezahlen können.
Wenn es Entscheidungen sind, wo die Bequemlichkeit hineinspielt, kann ich mich gut selbst schubsen und der Umwelt zuliebe handeln.
Zu erleben, wie viel in dieser schönen Welt zerstört wird, macht mich unendlich traurig. Ehrlich gesagt: ich habe resigniert, dass die Entwicklung noch aufzuhalten ist. Trotzdem werde ich mich weiterhin für Natur und Umwelt einsetzen. Für das, was jetzt noch da ist.
Nicht nur deshalb habe ich vorhin ein Apfelbäumchen gekauft. :-)
Podcast - Maria
Dankeschön für den Link zum Podcast, liebe Lara.
Ich habe vorhin eine Weile hineingehört. Ich weiß nicht: manches Angesprochene finde ich ganz interessant, manches einfach schon so oft gehört, dass ich da nicht sehr animiert bin weiter zu hören.
Da mag auch eine Rolle spielen, dass ich die Sprechweise der beiden Beteiligten so "märchentantenmäßig" finde und das nervt mich dann. Aber das ist ja immer Geschmackssache.
Vielleicht hören ja die anderen so, dass ich doch wieder neugierig werde...? :-)
Da muß ich Dir voll zustimmen, liebe Bekassine,
Dankeschön für den Link zum Podcast, liebe Lara.
Ich habe vorhin eine Weile hineingehört. Ich weiß nicht: manches Angesprochene finde ich ganz interessant, manches einfach schon so oft gehört, dass ich da nicht sehr animiert bin weiter zu hören.
Da mag auch eine Rolle spielen, dass ich die Sprechweise der beiden Beteiligten so "märchentantenmäßig" finde und das nervt mich dann. Aber das ist ja immer Geschmackssache.
Vielleicht hören ja die anderen so, dass ich doch wieder neugierig werde...? :-)
"märchentantenmäßig" und "olle Kamellen"
Das Thema ist ja auch schwierig und oft diskutiert worden. Ein gemeinsamer Nenner ist nicht gefunden worden und braucht ja auch nicht.
Es grüßt Euch alle hier
Elle
Märchentantenmäßig :-)
Ja, obwohl mir das beim Hören nicht in den Sinn kam, gebe ich dir Recht, Bekassine. Das betrifft die Vortragsweise. Und ja, am Anfang ist da nicht viel Neues und Anderes, aber das Fazit ist für mich schon anders und interessant. Und weil es m. E. zum Thema Jesus passt, habe ich diese Folge ausgewählt. Ich habe schon einige Vorträge aus der Podcastreihe gehört und alle haben mir interessante neue Sichtweisen aufgezeigt. Dabei habe ich mich wahrscheinlich auch an die märchentantenmäßige Sprechweise gewöhnt ;-)
Liebe Lara!
Ich habe hier zufällig deinen Link gefunden.
Vielen Dank dafür!
Guten Abend, ihr Flüsterinnen
Ich habe gerade den Podcast gehört, weil ich wissen wollte, was du, Bekassine, unter "märchentantenmäßig" verstehst. Ich glaube, ich weiß es jetzt. Joo, ist ein bisschen komisch, dieser Vortragsstil, aber ich fand es auch nicht schlimm.
Inhaltlich hat mich dieses Gespräch nicht sehr weiter gebracht, zumindest nicht bezüglich Jungfrauengeburt. Aber interessant ist, was aus dem diskutierten Abschnitt alles heraus gedeutet wird.
Danke für alle Stellungnahmen zu meiner Dilemma-Frage. Ich sehe, diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten. Auch ich entscheide mich mal so, mal anders, heißt, mal mehr für die Umwelt, mal mehr für mich (was nicht so ganz umweltfreundlich ist), je nach Situation und Leidensdruck. Und ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich im Sommer mal wieder ein Flugzeug besteige. Aber meine Sehnsucht nach meinem Lieblingsland war zu groß und für die Reise auf dem Land- und Wasserweg würde mein Urlaub nicht reichen.
Schönen Abend noch euch allen!
... aber das Fazit ist für mich schon anders und interessant.
Dann, liebe Lara, werde ich mir das doch mal anhören.
Aber nicht mehr heute Abend. Denn jetzt werde ich den Abend mit der Luther-Biografie verbringen, die vorhin geliefert wurde. Die passende Lektüre zum Weißen Klarapfel, für den ich noch einen Platz im Garten suchen muss.
Und falls jemand ein Zaubermittel gegen rissige blutige Fingerkuppen weiß, bitte mitteilen. Der Riss am Daumen (leichte Neurodermitis) will nicht heilen, obwohl ich schon seit Tagen Panthenolsalben-Verbände mache (hilft sonst nach ner Weile, aber diesmal nicht). :-(
Gute Nacht, IhrAlleHier, schlaft schön!
p.s. @Blaumeise: Finnland?
Zu erleben, wie viel in dieser schönen Welt zerstört wird, macht mich unendlich traurig. Ehrlich gesagt: ich habe resigniert, dass die Entwicklung noch aufzuhalten ist. Trotzdem werde ich mich weiterhin für Natur und Umwelt einsetzen. Für das, was jetzt noch da ist.
Nicht nur deshalb habe ich vorhin ein Apfelbäumchen gekauft. :-)
Da geht es mir wie dir, liebe Bekassine. Ich sehe mir ja einerseits gerne Naturdokus an, andererseits thematisieren sie meist auch, dass alles äußerst fragil und bedroht ist und das deprimiert mich dann immer wieder aufs Neue. Aber aufgeben ist keine Option. Ein schönes Symbol, dein Apfelbäumchen.
Und falls jemand ein Zaubermittel gegen rissige blutige Fingerkuppen weiß, bitte mitteilen. Der Riss am Daumen (leichte Neurodermitis) will nicht heilen, obwohl ich schon seit Tagen Panthenolsalben-Verbände mache (hilft sonst nach ner Weile, aber diesmal nicht). :-(
Gute Nacht, IhrAlleHier, schlaft schön!
Vielleicht schonen ;-)
Eine gute Nacht euch allen.
Gleichnisse
Guten Morgen in die Runde.
Dass ich gerne über Gleichnisse und deren Deutung sprechen würde, das habe ich schon erwähnt. Wir alle kennen Gleichnisse und wir wissen, was sie uns sagen sollen. Bei mir merke ich zunächst mal einen Widerstand, wenn ein Gleichnis anders interpretiert wird, als ich es gewohnt bin.
Nun ist aber weder die Bibel von Gott geschrieben noch sind die Gleichnisse von Jesus erklärt. Menschen haben im a. T. ihre Sicht und Erklärung der Welt aufgeschrieben, andere Menschen haben im n. T. ihre Erinnerungen an Jesus aufgeschrieben. Die Evangelien unterscheiden sich teilweise erheblich. Und Menschen haben Gleichnisse erklärt.
Um deutlich zu machen, was ich meine, stelle ich euch nochmal einen Link ein.
Die törichten Jungfrauen
www.luziasutterrehmann.ch/podcast/episode/1d93d76c/die-torichten-jungfrauen
Guten Morgen.
Gestern habe ich mir den Podcast angehört, wohl nicht aufmerksam genug, irgendwie ist kein aha Erlebnis bei mir zurück geblieben.
Zum Thema "entweder oder" liebe Blaumeise dachte ich direkt, die Dosis macht das Gift. Schon alleine, dass du dir so tiefe Gedanken machst, zeigt, dass du nicht leichtfertig deine Entscheidung triffst.
Liebe Bekassine, mir helfen Zinkverbände bei Schrunden. Im Wechsel mit Pantenol.
Lara, ich werde in deinen neuen Tipp mal hineinhören, vielleicht klingelt da etwas in mir zurück.
Übrigens habe ich gestern verwelkte Tulpen fotografiert. Ich liebe die Schönheit der Vergänglichkeit. Heute lasse ich mich etwas treiben ....
Liebe Grüße Rauhreif
Jesus
Pssst: Darf ich nochmal etwas einschieben? Diese Worte gehen mir immer wieder durch den Kopf:
"Der Tröster" - Dass er das sagen konnte, nachdem er kurz hintereinander beide Eltern verloren hat, hat mich tief berührt.
Danke, Vögelchen. Einfach … schön.
[()]
[[]]
p.s. @Blaumeise: Finnland?
Erraten, liebe Bekassine :)
Übrigens, das hatte ich gestern vergessen: ich finde es auch ein schönes Zeichen, dass du, liebe Bekassine, ein Apfelbäumchen pflanzen wirst.
Liebe Rauhreif, danke für deine Antwort auf meine Frage. Ja, das stimmt: leicht mache ich es mir nicht mit meinen Entscheidungen. Das Aufschieben einer Entscheidung belastet mich immer wieder auch. Anderes Beispiel: Dinge, die ich eigentlich nicht mehr will. Sie sind zu alt, um sie noch weiter zu geben. Ich will sie aber nicht einfach in den Müll werfen, weil das Material ja vielleicht noch recycelt werden könnte. Nur gibt es dafür keine Sammelbehälter und der Wertstoffhof nimmt es auch nicht.
Da mache ich mir wahrscheinlich zu viel Gedanken....
Den neuen Podcast über die Gleichnisse höre ich mir später mal an, danke liebe Lara.
Einen schönen Tag euch allen!
Frühstück mit Damen ☕
Guten Morgen.
Danke für den weiteren Podcast, liebe Lara. So habe ich heute Morgen mit den Damen gefrühstückt, den Märchentanten ;-) und den jungen Frauen aus dem Gleichnis. Meine Gedanken dazu:
Dass man Texte und deren Übersetzung (besser: Übertragung) sprachlich hinterfragen sollte, ist ja keine neue Erkenntnis. Nachdem das "töricht" so eingeordnet wurde, folgt die Beschreibung des damaligen Brauchtums und darauf basierend die Interpretation. Da waren für mich ein paar gedankliche Sprünge, die ich als Gesprächsbeteiligte hinterfragt hätte. (Kann jetzt schon nicht mehr sagen, welche, hab ich vergessen.) Was mich noch interessiert hätte: die Einordnung in den Kontext des Evangeliums.
Was ich schön finde: dass der Podcast mich dazu anregt, mir Darstellungen des Gleichnisses in der Kunst anzuschauen. Das nehme ich mir für heute Abend vor. Darstellungen zeigen ja, wie zur jeweiligen Zeit das Verständnis war.
Danke für die Anregung.
Tulpen und Zinksalbe und kreativ sein
Liebe Rauhreif,
da sehe ich dem Welken des Tulpenstraußes, den ich mir gestern geschenkt habe, jetzt sogar auch freudig entgegen. Ein Motiv mehr für's tägliche Fotografieren.
Und den Daumen habe ich jetzt mit Zinksalbe einbalsamiert, mit Panthenol abzuwechseln hab ich schon länger nicht mehr probiert. Das mache ich jetzt mal konsequent. Danke.
Heute möchte ich fleißig Stiftekilometer machen. Am besten fange ich gleich an: warm anziehen, Skizzenbuch und Stift schnappen und raus...
Stiftekilometer :-D
@Bekassine mag ich deine Wortkreation.
Ich überlege noch, was ich heute mache. Draußen ist es usselig, mein Mann unterwegs und ich kann ganz frei wählen, mit was ich mich befassen möchte ...
@Blaumeise da frage ich mich direkt, welche "Glaubenssätze" arbeiten da in dir, dass du dich so schwer tust Dinge zu entsorgen? Welche inneren Anklagen werden da in dir laut? Ich weiß nicht welcher Generation du angehörst, kann mir aber gut vorstellen, dass deine Eltern dir ein sehr, sehr achtsamen Umgang mit Gütern gelehrt haben, einfach weil sie noch zu absoluten Notzeiten gelebt haben und alles irgendwie verwertet wurde.
Hast du schon mal probiert das bei Ebay Kleinanzeigen anzubieten? Oder als kostenfreie Abgabe in der lokalen Zeitung? Solche Anzeigen sind kostenfrei. Vielleicht eine Idee. Ansonsten immer prüfen, ob dir der Zweifel dienlich ist, oder dich zu sehr beschwert. Du darfst dich für Leichtigkeit entscheiden.
Und ich inspiziere jetzt den Keller und schaffe mal Ordnung.
Pssst: Darf ich nochmal etwas einschieben? Diese Worte gehen mir immer wieder durch den Kopf:
"Der Tröster" - Dass er das sagen konnte, nachdem er kurz hintereinander beide Eltern verloren hat, hat mich tief berührt.
Danke, Vögelchen. Einfach … schön.
[()]
[[]]
Danke, lieber Papierflieger, für Deine Rückmeldung.
Ja, mich tröstet es wiederum, dass er das so sagen konnte, weil ich dadurch weiß, dass der Glaube ihm Halt gibt.
Aber ich merke, dass sein Schicksal mich sehr berührt und mitnimmt. Es sind wohl alte Ängste und Wunden, die sich da bei mir bemerkbar machen.
Vielleicht bin ich deshalb gerade nicht so richtig präsent und kann auch nicht mitgehen. Aber ich glaube, Ihr nehmt mir das nicht übel.
Manchmal ist man einfach innerlich woanders...
Entschuldigung, der Post stammte natürlich von mir ;-)))
So wirft der Heilige Geist dann auch gleich wieder ein bisschen Schmunzeln in meine traurige Stimmung.
Brrrrrr...
... ist das kalt draußen. Bin wieder drinnen samt Skizzenbuch und Stift. Mit kältesteifen Fingern lässt sich nicht so gut zeichnen.
Suchst Du im Keller nach Vergänglichkeitsmotiven, liebe Rauhreif?
Liebes Vögelchen, wen Du so alles in Begleitung hast... :-)))
Ich reflektiere gerade meine Fastenvorhaben und stelle fest, dass es nicht so gut läuft. :-( Und dass es nur an mir liegt. :-(( Ausreden nach dem Motto "sei nicht so streng mit dir" sind... eben bloß Ausreden. :-(((
@Blaumeise
Das Aufschieben von Entscheidungen und Arbeiten belastet mich auch.
Es gibt da Dinge, die wollte ich längst erledigt haben. Das Schlimme, ich fürchte ich schiebe weiter, weil ich einfach keinen guten Plan habe.
Was ich heute trotz schlechten Wetters nicht aufschieben will, ist das Umhängen meines Halbhöhlen-Nistkastens.
@Bekassine
Ich glaube, ich werde ein für alle Mal die beiden Theologinnen mit dem Begriff Märchentanten verbinden, obwohl ich sie schätze. Aber ich mag ja auch Märchen. Und ich glaube, dass die Bibel ein großartiges Werk ist, vielleicht sogar gewissermaßen ein "heiliges" Buch und dass wir durchaus Erkenntnisse aus ihr ziehen können. Andererseits glaube ich auch, dass sie viele unserer Fragen, z. B. die der Jungfräulichkeit Marias, nicht beantwortet.
Und noch was. Ihr habt es vielleicht bemerkt. Ich stelle gerne Fragen, die etwas provokatives haben. Ich lasse mich auch gerne z. B. in einem GD provozieren. Dann komme ich selbst ins Nachdenken.
Liebe Lara . . .
@Blaumeise
Das Aufschieben von Entscheidungen und Arbeiten belastet mich auch.
Es gibt da Dinge, die wollte ich längst erledigt haben. Das Schlimme, ich fürchte ich schiebe weiter, weil ich einfach keinen guten Plan habe.
Was ich heute trotz schlechten Wetters nicht aufschieben will, ist das Umhängen meines Halbhöhlen-Nistkastens.
@Bekassine
Ich glaube, ich werde ein für alle Mal die beiden Theologinnen mit dem Begriff Märchentanten verbinden, obwohl ich sie schätze. Aber ich mag ja auch Märchen. Und ich glaube, dass die Bibel ein großartiges Werk ist, vielleicht sogar gewissermaßen ein "heiliges" Buch und dass wir durchaus Erkenntnisse aus ihr ziehen können. Andererseits glaube ich auch, dass sie viele unserer Fragen, z. B. die der Jungfräulichkeit Marias, nicht beantwortet.
Und noch was. Ihr habt es vielleicht bemerkt. Ich stelle gerne Fragen, die etwas provokatives haben. Ich lasse mich auch gerne z. B. in einem GD provozieren. Dann komme ich selbst ins Nachdenken.
Die Bibel ist das interessanteste aller Bücher - so einer meiner Kollegen, sehr belesen -. Ist auch mein Empfinden. Viele Fragen läßt sie offen.
Provokation in der Fragestellung mag ich persönlich sehr, viele können sie gar nicht vertragen. Mich zwingt sie zum Nachdenken - auch über mich selbst.
Schönen Tag und Gruß an alle hier
Elle
... .
@Blaumeise da frage ich mich direkt, welche "Glaubenssätze" arbeiten da in dir, dass du dich so schwer tust Dinge zu entsorgen? Welche inneren Anklagen werden da in dir laut? Ich weiß nicht welcher Generation du angehörst, kann mir aber gut vorstellen, dass deine Eltern dir ein sehr, sehr achtsamen Umgang mit Gütern gelehrt haben, einfach weil sie noch zu absoluten Notzeiten gelebt haben und alles irgendwie verwertet wurde.
Hast du schon mal probiert das bei Ebay Kleinanzeigen anzubieten? Oder als kostenfreie Abgabe in der lokalen Zeitung? Solche Anzeigen sind kostenfrei. Vielleicht eine Idee. Ansonsten immer prüfen, ob dir der Zweifel dienlich ist, oder dich zu sehr beschwert. Du darfst dich für Leichtigkeit entscheiden.
...
Liebe Rauhreif, ich glaube, es sind mehrere "Glaubenssätze" und mehrere Argumente, die zusammen kommen. Eine extreme Sparsamkeit und achtsamer Umgang mit den Dingen ist das eine, ein extremes Umweltdenken (Müllvermeidung) kommt dazu. Bei manchen Sachen kommt ein "Pietät-Gedanke" dazu: "das habe ich von einer lieben Person geschenkt bekommen, das kann ich aus Pietät nicht weg geben". Ja, auch dieser Gedanke stammt aus meinem Elternhaus.
Ich bin übrigens fast in deinem Alter, liebe Rauhreif.
Bevor hier womöglich (insgeheim) darüber spekuliert wird: Messie bin ich nicht. So schlimm ist es nicht. Ich war dieses Jahr auch schon auf dem Wertstoffhof und bin ein paar Sachen über den Verschenkmarkt losgeworden. Ich bleibe dran, weg zu geben, was mich stört, und sei es eben doch im Müll (wenn es niemand will)
Törichte Jungfrauen
Ich habe gerade vorhin den Podkast über die... (s. o.) gehört.
Ich bin keine Theologin, aber ich halte diese Umdeutung des Gleichnisses für falsch.
Ein Gleichnis ist ein Vergleich. Jeder Vergleich hinkt. Meiner Meinung nach darf man nicht jedes Detail auf die Goldwaage legen. Sicher ist der Ausgang der Geschichte hart. Aber die Umdeutung der Märchentanten passt nicht zusammen mit dem Nachsatz "Seid wachsam! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde". Das Gleichnis bezieht sich auf Kap. 24, 42-44: "Darum seid wachsam, denn ihr wisst nicht an welchem Tag euer Herr kommt [...]. Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr's nicht erwartet" (Luther-Bibel).
Dass der Bräutigam so hartherzig die "törichten Jungfrauen" ausschließt, ist meiner Meinung nach so ein Haken, der den Vergleich eben hinken lässt.
Guten Morgen euch allen und einen schönen Sonntag
Gestern habe ich erfahren, dass es einer ehemaligen Kollegin, die mir zur guten Freundin und dann auch Patin meiner Tochter geworden ist, schlecht geht. Sie hatte gestern ihren 92. Geburtstag. Ihre 14 Jahre jüngere Schwester sitzt seit Tagen an ihrem Bett und beschreibt den Zustand meiner Freundin als kritisch. Ich kann sie nicht besuchen, sie ist vor Jahren in ihre alte Heimat im Sauerland gezogen, in ein Heim in der Nähe ihrer Schwester. Sie ist dement und gebrechlich und das telefonieren mussten wir schon lange einstellen, weil sie nicht mehr mit dem Telefon zurecht kommt. Ich bete dafür, dass sie sanft hinüber gehen kann und habe eine Kerze für sie angezündet. Meine Gedanken gehen zurück. Und sie gehen an ihr Krankenbett. Wie geht man wohl in dem Heim mit der Situation um.
()
II für Marlis
()
[]
[()]
[[]]
@Lara
Ich hoffe, dass deine Freundin auf ihrem Weg gut begleitet wird
()
[]
Allen einen schönen Sonntag!
Liebe Lara,
gerade dachte ich, dass der heutige Wandeln-Text vieles vereint, was du hier angeregt hast und worüber es sich nachzudenken lohnt. Mit einer Prise Witz, durchaus provokativ und „in Gleichnissen gesprochen“. ;)
Aber wahrscheinlich bist du gerade anders beschäftigt und so geht es mir auch. Ich bin froh, wenn ich die Eindrücke der letzten Tage heute gut sortiert bekomme und „zur Ruhe bringe und bin da auch ganz gut unterwegs.
Das Text-Paket bleibt uns ja … und mir ein
:)
()
[]
Liebe Lara, wie gut, dass die Schwester bei Deiner Freundin ist.
Und Du bist in Gedanken bei ihr, ds wird sie auch spüren.
Habt alle einen gesegneten und möglichst schönen Sonntag!
Reminiscere...
...so heißt der heutige Sonntag. Das heißt "Gedenke".
Wie passend. Danke euch allen fürs Gedenken.
Der ganze Gottesdienst war passend, obwohl ich ein paar Einwände und Fragen gehabt hätte. Gerne wäre ich darüber ins Gespräch gekommen.
Ins Gespräch gekommen bin ich mit Menschen nach dem GD, z. B. über das Kreuz in unserem Gemeindesaal (da fand der GD statt).
@Papierflieger
Ich habe "Wandeln" nicht. Magst du mir die Seite fotografieren und zuschicken? Wäre super.
()
[] ..... für alle die Orientierung suchen und Loslassen lernen müssen.
Diese Kerze brennt dann wohl auch für mich.
Denn ich müsste/ sollte loslassen. Meine Verärgerung. Meine... Wut! :-(((
Andere haben Gründe (= Ausreden), warum sie nicht können. Und ich bekomme dann warme Worte, weil's wieder an mir hängen bleibt und ach wie dankbar man ist, dass ich mache...
Ich könnte ko***!!!
Das sollte vielleicht ein Fastenvorhaben für mich werden: Mich nicht mehr ausnutzen zu lassen.
Grrrrrrr...
So. Wut weggeschrieben. (Hoffentlich!)
Missbrauch
Ein Thema, das mich z. Zt. neben anderen auch beschäftigt, ist das Thema Missbrauch. Es gibt eine Podcast-Reihe "Vertuschung beenden", wo Betroffene über ihre Erfahrungen berichten. Und sie erzählen, wie es dazu kam. Meist kam es schleichend. Vertrauen wird aufgebaut, Nähe geschaffen, Verständnis gespiegelt, ... und dann, Schritt für Schritt werden Grenzen überschritten. So langsam und vorsichtig, dass die einzelnen Grenzüberschreitungen von den Betroffenen gar nicht wahrgenommen werden oder bagatellisiert werden. Es kann lange dauern, bis Betroffene eine Situation richtig als Missbrauch einstufen können.
Ich denke, es kann auch Missbrauch im Arbeitsleben oder anderen Bereichen geben. Man wird mit Aufgaben betraut, hat Freude an der Herausforderung, macht seine Sache gut, wird gelobt und bekommt mit der Zeit immer mehr aufgebürdet. So lange, bis es zu viel ist. Und dann ist es schwer, sich zu wehren. Würde das in einem Schritt passieren, würde man aufschreien, so nach und nach nimmt
Fortsetzung
...man eins ums andere hin, schlimmstenfalls bis man zusammen bricht.
Abendgruß
Na, Bekassine, Temperatur runtergekühlt ...?!
Ich konnte gerade eine Situation klären, die meinen Puls am Freitag in die Höhe getrieben hatte, aber sowas von. War richtig getroffen und verärgert - und es war auch ungerecht!! Aber gerade deshalb habe ich erstmal ein paar Tage durchgeatmet und eben war es dann okay.
Ich wünsche dir einen schönen Abend und euch anderen auch.
[ () ]
[ [] ]
"Nein!"
Liebe Lara, ich hoffe, deine Wut über die Leute, von denen du dich ausgenutzt fühlst (oder über dich, weil du nicht "nein" gesagt hast?) ist verflogen. Ich kenne das, dass man aus lauter Gutmütigkeit immer wieder eine Aufgaben übernimmt, die man eigentlich gar nicht machen will.
Ich habe mal in einem Seminar eine Übung gemacht (als Teilnehmerin): wir haben uns zu zweit zusammen getan. Die eine hat der anderen laut und deutlich "Nein" gesagt. Die andere hat "doch" geantwortet, die erste wieder "Nein!" usw. (3 mal).
Das kann man auch allein vor dem Spiegel machen (ohne doch). Es tut gut, das mal so ganz bestimmt zu sagen. Vielleicht hilft das dann auch in einer realen Situation - das war der Zweck der Übung.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim "Nein" sagen und einen entspannten Abend. Das wünsche ich euch allen, die hier lesen.
Oh, Entschuldigung, das war ja Bekassine, die wütend war... Mein voriger Kommentar ist also vor allem für Bekassine.
Auf wen wütend?
Diese Kerze brennt dann wohl auch für mich.
Denn ich müsste/ sollte loslassen. Meine Verärgerung. Meine... Wut! :-(((
Andere haben Gründe (= Ausreden), warum sie nicht können. Und ich bekomme dann warme Worte, weil's wieder an mir hängen bleibt und ach wie dankbar man ist, dass ich mache...
Ich könnte ko***!!!
Das sollte vielleicht ein Fastenvorhaben für mich werden: Mich nicht mehr ausnutzen zu lassen.
Grrrrrrr...
So. Wut weggeschrieben. (Hoffentlich!)
Geht es dir besser Bekassine?
Grade kann ich nicht einschlafen und komme wieder hier zurück, zu deinen Worten heute Mittag.
Ich frage mich, ob du auf dich selbst wütend bist? Weil du dir nicht erlaubst genau so klare Grenzen zu ziehen, wie deine Person der Ausrede?
Vor einer gewissen Zeit habe ich etwas gehört :
"Wenn ich schon muss, dann will ich auch!"
Für mich waren das Gedanken, die ich größtenteils lebe, sie sorgen dafür, dass ich meine Energie nicht in einen Widerstand stecke, der sinnlos ist. Manche Dinge müssen getan werden, ob ich das mag oder nicht. Wenn die Dinge nicht in meiner Verantwortung liegen, dann darf ich NEIN sagen. Weil dann muss ich nicht. Wenn ich mich bewusst entscheide es trotzdem zu tun, dann will ich auch und es geht mir so viel besser, weil ICH mich dafür entschieden habe.
Ich merke immer mehr, es ist nicht so wichtig, wie andere sich verhalten, für mich ist wichtig, was ich daraus mache und wie ich damit umgehe. Das bedeutet gelebte Freih ...
.... gelebte Freiheit für mich.
Gute Nacht oder guten Morgen
Guten Morgen...
...flüstere ich in euren Pfad den ich regelmäßig nachlese. Heute Früh waren es fast sechs Seiten & jetzt sind so viele Gedanken in mir daß ich doch ganz kurz etwas schreibe. Nicht zuletzt weil Du liebe Lara Dir auch einen Gruß gewünscht hast.
Ich mag euren Pfad so gerne! Aber ich habe wirklich zu wenig Zeit mich einzubringen. Danke an euch alle für die vielen Gedankentupfer die ich mitnehme beim Lesen.
Zu den vergänglichen Tulpen fielen mir gleich die gezeichneten von Horst Janssen ein. Er hat wie kein anderer die Schønheit der Vergänglichkeit zeichnerisch festgehalten. Und liebe Bekassine wenn Du draußen zeichnest & die Finger durchgefroren sind kann ich Dir empfehlen dicke Strickwollhandschuhe anzuziehen. Die Fäustlinge kann man anlassen & wirklich perfekt Stifte & Pinsel durch die Maschen stecken & "normal" zeichnen.
Für offene Klüfte/ Risse in der Haut ist für mich Johanniskrautøl das Zaubermittel meiner Wahl.
Liebe Grüße an euch & ich freu mich weiterhin still mitzul
Ein Gefühl von Heimat...
... überkommt mich, wenn ich nun auch dich, liebe geasl hier lese. Ich freue mich so sehr über deinen Gruß. Es schafft auch Verbindung, zu wissen, dass du mitliest :-) Und der Handschuhtipp klingt zugleich ein bisschen verrückt und genial ;-) Wer kommt schon auf die Idee, mit dicken Fäustlingen zu zeichnen... na ja, vielleicht jemand, der auch bei Minustemperaturen und scharfem Wind in den Wildbach oder See steigt.
Ich hab noch nie draußen gezeichnet, aber mit Handschuhen, das muss ich glatt mal ausprobieren.
Liebe Rauhreif,
"wenn ich schon muss, dann will ich auch" und wenn es sich falsch anfühlt, dann sage ich Nein. Das wird immer schwieriger, je öfter man
Ja gesagt hat. Ich denke, jeder kennt das, dass man zu etwas Ja sagt, obwohl man lieber Nein sagen würde. Und wenn ich schon 10 Mal Ja gesagt habe, kann ich dann auf einmal Nein sagen? Bei mir hat es viel Druck im Kessel gebraucht, bis ich mich klar positionieren konnte.
Liebe Bekassine,
ich glaube, dass ich nicht nur für mich, sondern im Namen der Flüsterinnen hier sprechen und dir zusagen kann: Wir stehen alle hinter dir, wenn du NEIN sagst.
An alle, die ich jetzt nicht namentlich genannt habe einen sonnigen Gruß und einen guten Wochenstart. Wir gehen gemeinsam.
Jaaaa, ein Gefühl von Heimat
Guten Morgen :)
So schön dich hier zu lesen liebe geasl. Auch bei mir macht sich dieses Gefühl breit. Das Forum ist die Heimat unserer Bekanntschaft, vor inzwischen so vielen Jahren.
Liebe Lara, danke für deine Rückmeldung auf meine Gedanken. Du hast vollkommen Recht, dass sich Dinge einschleichen und die plötzlich "normal" sind und mich immer wieder etwas machen lassen, obwohl ich gar nicht dafür verantwortlich bin. Und da wieder raus zu kommen geht nur, wenn ich mir darüber bewusst werde. Von daher ist die Wut sehr, sehr hilfreich, sie ist ein guter Türöffner etwas zu ändern. Da ist Druck im Kessel und bevor er mich zerstört, darf er mein jahrelanges Verhaltensmuster zerstören. Genau deshalb faste ich "Vermeidungsstrategien". Das ist so viel schwerer als auf Essen zu verzichten, weil sie jahrelang eingeübt sind.
Neues Verhalten fühlt sich oft ganz ungewohnt und falsch an, wie das Einlaufen neuer Schuhe. Auch das beginnt mit dem ersten Schritt. .... Fortsetzung folgt
Schritt für Schritt
.... neue Schuhe, wer kennt es nicht. Dieses Gefühl im ganzen Körper, gerade wenn man vorher sehr abgelaufene getragen hat. Ich sehe vor meinem Auge meinem Großvater, der völlig schief daher kam und seine Schuhe, auf einer Seite bis auf die Sohle runter gelaufen. Neue Schuhe konnte er gar nicht mehr tragen, sein ganzer Halteapparat war mit 98 schon zu schief und zu steif.
Jemanden zu haben der bei einem, hinter einem steht, so wie du das geschrieben hast liebe Lara, der einfach da ist und mich unterstützt Schritte in neuer Klarheit zu gehen, das hilft so sehr. Danke, dass du hier für uns da bist. Und immer wieder den Raum "hältst".
Nein sagen zu lernen ist genau wichtig wie schwer. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Doch wenn ich schon muss, dann will ich auch. Ich hoffe das ist irgendwie verständlich.
()
[] Ein Licht für alle die auf neuen Wegen, mit neuen Schuhen gehen.
Habt einen schönen Wochenstart.
Und noch ein Nachtrag
Ist es nicht manchmal wichtig, dass andere Menschen die Rolle des "Arschengels" einnehmen, damit Umsetzungsdruck entsteht?
Guten Morgen, liebe Flüsterer!
Liebe geasl, auch ich freue mich sehr, Dich hier zu lesen.
Ich bin jetzt Dir, liebe Bekassine, räumlich ein wenig näher gerückt, darf mich aber in den nächsten zwei Tagen einer Fortbildung widmen.
Auch wenn das Thema schwierig ist, freue ich mich darauf - endlich mal wieder Input.
Das mit dem Nein-Sagen hat bei mir noch einen anderen Haken. Ich habe große Probleme damit, dass ich einen anderen enttäuschen oder gar traurig machen könnte. Also sage ich zu oft ja, obwohl ein nein besser wäre.
Und dann ärgere ich mich über mich.
Aber ich werde mal hineinspüren, ob ich dann nicht innerlich dazu doch ja sagen kann, damit ich mich nicht ärgern muss.
Danke für den Tip, liebe Rauhreif.
Welche Freude, liebe geasl, hier einmal wiedervon Dir zu lesen . . .
...flüstere ich in euren Pfad den ich regelmäßig nachlese. Heute Früh waren es fast sechs Seiten & jetzt sind so viele Gedanken in mir daß ich doch ganz kurz etwas schreibe. Nicht zuletzt weil Du liebe Lara Dir auch einen Gruß gewünscht hast.
Ich mag euren Pfad so gerne! Aber ich habe wirklich zu wenig Zeit mich einzubringen. Danke an euch alle für die vielen Gedankentupfer die ich mitnehme beim Lesen.
Zu den vergänglichen Tulpen fielen mir gleich die gezeichneten von Horst Janssen ein. Er hat wie kein anderer die Schønheit der Vergänglichkeit zeichnerisch festgehalten. Und liebe Bekassine wenn Du draußen zeichnest & die Finger durchgefroren sind kann ich Dir empfehlen dicke Strickwollhandschuhe anzuziehen. Die Fäustlinge kann man anlassen & wirklich perfekt Stifte & Pinsel durch die Maschen stecken & "normal" zeichnen.
Für offene Klüfte/ Risse in der Haut ist für mich Johanniskrautøl das Zaubermittel meiner Wahl.
Liebe Grüße an euch & ich freu mich weiterhin still mitzul
und zu hören, daß es Dir trotz der vielen Arbeit gutgeht.
Gibt es noch die literarischen Zusammentreffen bei Euch. Wenn ja, was lest Ihr gerade? - Dein wunderbares Schaf-Aquarell strahlt mich immer wieder an.
Normalerweise bin ich auf Schafs Pfad unterwegs, lese hier bei Lara und Bekassine aber auch mit. Und auch diesen Pfad mag ich sehr.
www.youtube.com/watch
Laß es Dir weiterhin gutgehen
Mit lieben Grüßen
Elle
guten morgen
Und vielen Dank, dass Ihr so aufmerksam und sorgsam auf meinen Unmuts-Wut-Ausbruch eingeht – es tut gut, so ernstgenommen zu werden.
Nun ist es mir doch „zu öffentlich“ hier, um die Situation und Problematik detaillierter zu schildern, aber vielleicht so viel: Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich Probleme habe, Nein zu sagen. Es ist vielmehr so, dass irgendjemand sich kümmern muss, weil sonst Schaden entstehen würde. Insofern wäre nun ein striktes Nein meinerseits der direkte Weg in den Schaden, der auch für mich schlecht wäre. Da muss ich nun abwägen, wie ich Grenzen setzen kann, ohne mir selbst… tja… ohne auch mir selbst zu schaden.
Das führt mich zu der Nein-Übung, liebe Blaumeise. Sie erinnert mich an eine ähnliche Übung, bei der man zu allem sagte „das ist doch nicht so wichtig“. Die Wirkung war verblüffend. Und so werde ich jetzt vor dem Spiegel Neins üben, in unterschiedlichen Variationen. Ja, das wird nützlich sein, da bin ich sicher.
>>>
>>>
Wütend auf mich bin ich nicht, liebe Rauhreif. Ganz klar auf das Verhalten anderer. Aber trotzdem kann ich etwas mitnehmen von dem, was Du schreibst. Mir die Aspekte in der Situation stärker zu vergegenwärtigen, wo ich für mich handle und so dem Müssen ein Wollen hinzuzufügen. Wo mein Handeln mir zugutekommt. Das ist dann tatsächlich eine Form von Freiheit.
:-)
Grob gestrickte Wollhandschuhe habe ich nicht, liebe geasl. Aber vielleicht lege ich mir für den nächsten Winter welche zu. Oder versuche, selbst welche zu stricken, das wäre vielleicht noch "passender" im wahrsten Sinne des Wortes.
Beim heutigen morgendlichen Zeichnen brauchte ich keine Handschuhe. Vergänglichkeit wäre das Thema. Ein Vogelschädel, den ich gestern im Garten gefunden hatte. Und den konnte ich ja drinnen zeichnen, im Warmen.
Berührend, wie zart und fein solch ein kleiner Schädelknochen ist. Von einer Amsel, vermute ich.
Kaffeepause zu Ende - habt einen guten Tag, IhrAlleHier!
Beim heutigen morgendlichen Zeichnen brauchte ich keine Handschuhe. Vergänglichkeit wäre das Thema. Ein Vogelschädel, den ich gestern im Garten gefunden hatte. Und den konnte ich ja drinnen zeichnen, im Warmen.
Berührend, wie zart und fein solch ein kleiner Schädelknochen ist. Von einer Amsel, vermute ich.
Kaffeepause zu Ende - habt einen guten Tag, IhrAlleHier!
Oh ja, so gerne würde ich die Zeichnung sehen. Vor vielen Jahren habe ich an einem Fotoprojekt teilgenommen, wo es darum ging ein Vogelskelettkopf mit Drahtkörper ästhetisch zu fotografieren. Das "Wesen" ist mehrmals quer durch Deutschland gereist. Unglaublich tiefgreifende Arbeiten sind dabei entstanden.
"... nicht so wichtig"
Liebe Bekassine, das ist auch eine interessante Übung, zu sagen "das ist doch nicht so wichtig". Das werde ich lernen müssen. Ich nehme viele Aufgaben sehr wichtig, erachte sie für dringend und wenn ich mich dann schon ziemlich bemüht habe, eine Lösung des Problems zu finden, erfahre ich immer wieder ein weiteres Detail, das mich folgern lässt, dass es gar nicht so dringend gewesen sein kann... Ärgerlich.
Und sich zu sagen, wenn ich schon muss, dann will ich auch, ist auch ein interessanter Gedanke. Das habe ich heute versucht, aber ich war trotzdem nicht glücklich mit dem, was ich heute machen musste (bei der Arbeit).
Dein Zeichenobjekt, liebe Bekassine, und dein Fotoprojekt, liebe Rauhreif, hört sich tatsächlich interessant an und anspruchsvoll. Schade, dass man hier keine Bilder teilen kann.
Nun muss ich und will ich noch etwas vorbereiten.
Habt alle einen schönen Abend!
Strahlender
...nach einer eisigen Nacht. Wo sind sie hin, die frühlingshaften Temperaturen vom vorletzten Wochenende?
Zur Gartenarbeit konnte ich mich noch nicht motivieren. Eine Gartenrunde mit aufmerksamem Blick, wo sich was langsam zeigt und ein Blick in die Igelfutterkiste. Gestern im Bett fiel mir ein, dass ich das Wasser nicht erneuert und das Futter nicht aufgefüllt habe. zum Glück war es noch nicht leer.
Das Zeichenprojekt von Bekassine hört sich interessant an. Gerne würde ich das Ergebnis sehen. Auch Rauhreifs "DrahtVogelFotoProjekt" klingt spannend. Nun - es gibt vielfältige Wege...
Es gibt vielfältige Wege, etwas zu teilen - so sollte der Satz weiter gehen ;-)
Der Vergleich von lange eingeübtem Verhalten mit abgelatschten Schuhen gefällt mir. Und auch Ulrich Maiwalds Interpretation von Rilke.
Nun wünsche ich euch viel Erfolg beim "Ja" sagen und gerne machen, was sein muss, beim sorgfältigen abwägen, wo ein "Nein" die bessere Option ist und bei allem was ihr heute in Angriff nehmen müsst oder wollt. Ich will jetzt zum Sport. Oder muss ich? Ich muss und deshalb will ich ;-)
Um noch einmal auf die Igel, die Stachelritter, zu kommen, liebe Lara . . .
Es gibt vielfältige Wege, etwas zu teilen - so sollte der Satz weiter gehen ;-)
Der Vergleich von lange eingeübtem Verhalten mit abgelatschten Schuhen gefällt mir. Und auch Ulrich Maiwalds Interpretation von Rilke.
Nun wünsche ich euch viel Erfolg beim "Ja" sagen und gerne machen, was sein muss, beim sorgfältigen abwägen, wo ein "Nein" die bessere Option ist und bei allem was ihr heute in Angriff nehmen müsst oder wollt. Ich will jetzt zum Sport. Oder muss ich? Ich muss und deshalb will ich ;-)
Unsere schlafen noch oder wieder. Es ist ja kalt geworden und selbst meine gerade gepflanzten Frühlingsblumen lassen die Köpfchen hängen.
Am rausgestellten Igelfutter erfreute sich dagegen heute am frühen Morgen eine riesige Norwegische Waldkatze, von der ich nicht weiß, wem sie gehört. Ein wunderschönes zutrauliches Tier.
Viel Freude heute
Elle
:))))
Ich musste kalt duschen, also wollte ich ... grins. Denn ich hatte keine andere Option. Seit gestern Abend läuft das Wasser wieder warm und ich will viel lieber warm duschen.
Ansonsten viel zu tun, sehr bewegte Tage. Aber alles gut.
Ich gehe nun auf einen Vortrag, auch da geht es um Verständnis und Verständigung.
Liebe Grüße Rauhreif
Guten Abend in die Flüsterrunde
ich frage mich gerade, ob ich das, was ich mal wollte, oder sagen wir, das, wofür ich mich mal entschieden habe, ob ich das wirklich wollte oder ob ich mich selbst belogen habe und schön geredet habe, um die Entscheidung dafür zu rechtfertigen (vor wem?). Vielleicht war es mehr eine Entscheidung gegen die anderen Optionen.... Es geht um meine Arbeit, die immer wieder einfach nur frustrierend ist.
Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich weiß ja nicht, wer hier noch alles mit liest.
Ich will jetzt heute Abend auch nicht mehr darüber nachdenken, sondern entspannen.
Habt alle einen schönen Abend!
Ach, wie bin ich müde,
aber ein abendlicher Gruß geht gerade noch.
@Elle
An meine Igelfutterstelle kommt keine Katze ran. Ich stelle das Futter in eine rundum geschlossen Styroporbox mit einem faustgroßen Einschlupfloch. Die Spuren, die der nächtliche Besucher hinterlässt sind eindeutig. Sauerei am Futternapf, das Wasser sieht aus, als hätte er drin gebadet und Igelkot und Pippi sind unverkennbar. Heute Nacht findet er wieder eine saubere Futterstelle mit frisch gefüllten Schüsselchen vor.
@Rauhreif
Ich glaube, kalt duschen zu wollen, dazu hätte ich mich nicht durchringen können;-) Allein die Vorstellung verursacht mir Gänsehaut. Prima dass du nun wieder warm duschen wollen darfst :-)
@Blaumeise
Die Sache mit der Berufswahl ist gar nicht einfach. Oft hat man ja vorher wenig Ahnung, was alles auf einen zu kommt. Ich hatte Glück mit meinem Arbeitsplatz. Du scheinst dich ja neu zu orientieren. Viel Glück!
Und von mir kommt auch nur ein kurzer Abend-Gruß.
Das war so ein Verflixt-nochmal-Tag. Da nutzte auch Narzissen-Zeichnen zum abreagieren nicht viel.
Aber... nachher mit dem Isländerjungspund durch den Wald zu spazieren und über Wasserläufe zu hüpfen, das war schön.
Und beim Stallmisten den Abendgesang der Vögel zu hören und die Bussarde in ihren Schlafbaum fliegen zu sehen, das war mega-hyper-xxl-idyllisch.
Also, wenn ich es recht bedenke... dann war's doch eher ein Eigentlich-doch-ganz-schön-Tag.
Gute Nacht, schlaft gut, Ihr Lieben!
In den Abend geflüstert
Auch müde!
Bade lieber kalt als kalt zu duschen.
Hoffentlich habe ich bald auch wieder einen Igel im Garten, am liebsten einen gesunden.
Hatte auch einen eigentlich-ganz-schön-Tag.
Und die Blaumeise würde ich gerne mit zu mir in den Beruf nehmen...
Eine gute Nacht wünsche ich Euch und morgen einen schönen Tag!
Neuer Tag, neue Chance
Sonne war gestern schon, aber der Ostwind hat eiskalt geblasen. Frühling und Winter in einem. Die Amsel flötet betörend schön. Die Spatzen tummeln sich am Eisbad. Ob Igelbesuch da war, das weiß ich noch nicht.
Heute soll es wärmer werden und sonnig bleiben :-))) Ich muss abklären, ob mein Termin am Donnerstag ist oder doch heute. In meinem Kalender steht Donnerstag, wieso drängt sich da der Mittwoch in meinen Kopf?
Eigentlich will ich unbedingt in den Garten.
Eine Frage möchte ich euch heute mitgeben. Wie wünscht ihr euch Kirche? Was stört euch, was gefällt euch in eueren Gemeinden? Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Ich wünsche euch zumindest einen "eigentlich-doch-ganz-schön-Tag", besser noch einen "wow, war-das- toll-heute-Tag".
MurmeltierBau
Guten Morgen!
Habt ihr auch eine Behausung für müde Murmeltiere? Würde sofort einziehen.
:)
P.S.: Kaltes Wasser hilft im Zweifel auch. Ja, ich will.
Sonne
Guten Morgen ihr Lieben,
Danke Lara für die guten Wünsche. Ich überlege heute mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. So verlockend der Sonnenschein. Dann bin ich direkt in der Kirche unterm Himmelszelt.
Kirche ist für mich Gemeinschaft, Singen und Inspiration.
Ich liebe Freiluft Gottesdienste. Nachdemgottesdienstbegegnungen.
Regelmäßigkeit
Wenn der Priester es schafft die heilige Schrift mit der Jetztzeit zu verknüpfen.
Auf Augenhöhe
Der Vortrag gestern war auch inspirierend, das Eingangszitat möchte ich euch gerne mitbringen:
"Es gibt in einem anderen Menschen nichts, was es nicht auch in mir gibt. Dies ist die einzige Grundlage für das Verstehen der Menschen untereinander."
Erich Fromm
Habt einen wunderschönen Tag
@papierflieger murmel schön
@Blaumeise dir wünsche ich ein schönes Erlebnis auf der Arbeit, das dir ein Lächeln in die Seele zaubert
Der Vortrag gestern war auch inspirierend, das Eingangszitat möchte ich euch gerne mitbringen:
"Es gibt in einem anderen Menschen nichts, was es nicht auch in mir gibt. Dies ist die einzige Grundlage für das Verstehen der Menschen untereinander."
Erich Fromm
@papierflieger murmel schön
Danke, Rauhreif. :)
So richtig murmelig will es heute nicht werden, aber das kommt schon noch. Ich glaube, der Murmeltierbau ist noch nicht ganz fertig. ;)
Und danke für Herrn Fromm. Ich verstehe, was er meint, würde ihm aber ein bisschen widersprechen und aus dem "was es nicht auch in mir gibt" ein "geben kann" machen oder es noch etwas weiter fassen.
So. Weiterbauen. Alles muss man selber machen.
Guten Tag! :)
Liebe Lara, Du fragst, wie wir uns Kirche wünschen.
Hmm. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Wegen Erfahrungen und Erlebnissen aus der Zeit, in der ich im Kirchendienst gearbeitet habe. Ich habe mitbekommen, wie schlecht und schlimm kirchlicherseits mit Menschen umgegangen wurde, und habe selbst sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich möchte eine klare Trennung von Kirche und Staat. Dass Frauen in der (katholischen) Kirche wie Menschen 2. Klasse behandelt werden, ist m.E. ein Unding und verstößt gegen die Menschenrechte.
Ich gehöre zu keiner Gemeinde. Eine zeitlang habe ich an einem Gesprächskreis teilgenommen, in dem ich mich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt habe. Diese Form von spirituellem Austausch habe ich sehr geschätzt. Ohne "Geistliche". Einfach nur Christen, die miteinander sprachen über "Gott und die Welt".
Kultur- und kunsthistorisch bin ich nach wie vor "an Kirche interessiert".
>>>
Und ich engagiere mich ehrenamtlich bei einer kirchlichen Veranstaltungsreihe. Dort begegne ich sympathischen und interessanten Menschen. Den "zuständigen" Geistlichen mag ich nicht. Geistliche sind mir meist suspekt. Ich engagiere mich für die Menschen, die zur Veranstaltung kommen. Der Geistliche könnte, wenn's nach mir ginge, gerne wegbleiben.
Das fällt mir zu Deiner Frage so spontan ein im hundemüden Zustand. Und weil ich so müde bin, sage ich jetzt einfach nur noch:
Gute Nacht!
Ich liebe Gottesdienste, ich brauche die Gemeinschaft.
Aber ich habe auch schlechte Erfahrungen in Kirche gemacht und deshalb schon zweimal die Gemeinde gewechselt. Ich versuche, mit meinem Engagement in der Kirche zu zeigen, dass Kirche nicht grundsätzlich schlecht ist. Aber es gibt dort - wie überall - einfach Menschen, die sowohl dem Ansehen der Kirche als den Menschen, die dort etwas suchen, schaden.
Und ich bin evangelisch - katholisch zu werden, könnte ich mir nicht vorstellen, obwohl ich auch tolle katholische Priester und wunderbare Katholiken kenne, so wie es absolute Arschlöcher (Entschuldigung) in der evangelischen Kirche gibt.
Guten Morgen zusammen,
und danke für euer Nachdenken und eure Antworten. Alle eure Gedanken kann ich gut nachvollziehen.
Wie wünsche ich mir Kirche? Offen. Offen für anders Denkende, offen für Veränderungen, offen für neue Ideen und Gedanken. Die Gesellschaft verändert sich so schnell und die Kirchen halten an Jahrhunderte alten Dogmen, Bibelauslegungen und Hierarchien fest. Ich möchte das nicht alles über Bord werfen, aber es soll erlaubt sein, Dinge in Frage zu stellen. Ich möchte meine Entscheidungen selbst treffen, ich möchte Fragen und Zweifel haben dürfen. Mir bringt ein bewegender Gottesdienst, der mich zum Nachdenken bringt, auch Fragen offenlässt, mehr als ein Godi, in dem der Gemeinde im Gießkannenprinzip Lösungen präsentiert werden. Ich möchte nicht missioniert werden und auch selbst nicht missionieren.
Ich denke, die Institution Kirche muss sich verändern, ihre Mitglieder laufen ihr jetzt schon in Scharen davon.
Hoffnung möchte ich aus einem Gottesdienst mitnehmen. Idealerweise ein Zurückführen auf das, was trägt und bleibt. Den Geist möchte ich im Gottesdienst spüren und ihn neu in mir beleben lassen.
Guten Morgen, das wollte ich noch kurz zur "Umfrage" beitragen.
Wünsche euch einen guten Tag!
Kirche
Guten Morgen zusammen!
Da ist schon das Stichwort: "zusammen", Gemeinschaft. Das ist mir in der Kirche wichtig. Die erste Kirchengemeinde, in der ich (als Erwachsene) aufgenommen wurde, war wie eine große Familie. Jeder kannte jeden. Mir ist nicht bekannt, ob es da Streitigkeiten gab - doch, gerade fällt mir ein: nach ein paar Jahren gab es Uneinigkeiten, einige Mitglieder haben sich von der Gemeinde getrennt. Ich jedenfalls wurde gleich am ersten Tag integriert, eingeladen zu diversen Gruppen und zum Mittagessen. Da ich neu war in der Gegend und in dem Land, war ich über dieses Auf-mich-zu-gehen sehr dankbar und habe mich einige Jahre in der Gemeinde wohl gefühlt. Dann bin ich umgezogen.
Wichtig ist mir natürlich auch, mit der inhaltlich Ausrichtung wenigstens in den Grundlagen überein zu stimmen. Ich bin als Kind evangelisch getauft worden. War aber auch in einer baptistischen Gemeinde (die oben erwähnte) und Details, die wir schon diskutiert haben, finde ich nicht so relevant,...
Fortsetzung
..., um mich wohl zu fühlen.
Eine Mischung aus gelebter Gemeinschaft und geistigem Input ist das, was ich mir von Kirche wünsche. Lieder und Musik gehören unbedingt auch dazu. In meiner Gemeinde hab ich das.
Ergänzung
Ja, das was du schreibst, liebe Lara, finde ich auch wichtig: Toleranz und Offenheit für Veränderungen in der Gesellschaft. Ich glaube (inzwischen) nicht mehr, dass die Bibel wurde von Gott inspiriert geschrieben von Menschen in einer bestimmten Zeit. Selbst Jesus ist ja von den dogmatischen Regeln der streng gläubigen Juden abgewichen. Der Inhalt, der gepredigt wird, muss gut für die Menschen, für alle Menschen sein. Und, ja, sollte zum nachdenken anregen.
So, genug geschrieben. Ich wünsche euch allen einen anregenden Tag :)
Ja, das was du schreibst, liebe Lara, finde ich auch wichtig: Toleranz und Offenheit für Veränderungen in der Gesellschaft. Ich glaube (inzwischen) nicht mehr, dass die Bibel wurde von Gott inspiriert geschrieben von Menschen in einer bestimmten Zeit....
Der Satz ist durcheinander gekommen.
Ich wollte folgendes sagen:
Ich glaube nicht (mehr), dass die Bibel von Gott geschrieben ist. Menschen wurden von Gott inspiriert und haben sie in einer bestimmten Zeit geschrieben...
Frühstücksflüstern
Ich sitze am Frühstückstisch, höre der Amsel zu und wenn ich den Blick über den Laptop nach oben oder rechts wende, sehe ich Natur, Nachbarhäuser und Autos. Ich sehe eine Meise in den Nistkasten gegenüber einfliegen und eine Rabenkrähe mit glänzend schwarzem Gefieder in der Sonne sitzen.
Ich wünsche Euch eine guten Morgen. Danke XXX für das Element Hoffnung im Godi. Ein Ort, eine Umgebung, eine Gruppe von Menschen, die uns Hoffnung schöpfen lassen sind doch, wie Wasser, lebensnotwendig.
Die Vorstellung, dass Menschen in der Kirche Heimat und Anschluss finden, wie Blaumeise es erlebt hat, finde ich auch schön, aber nur so lange nicht versucht wird, diese Menschen dann zu gängeln.
Ich war gestern lange im Garten und habe verwelktes beseitigt. Nun hat das frische Grün mehr Licht und Luft. Das war schön, hat mir aber auch bewusst gemacht, wie viel Arbeit ansteht. Seufz. Auch in einem Insekten- Vogel- und Igelfreundlichen Garten kann man nicht einfach alles wachsen lassen.
Guten Morgen in die Flüsterrunde!
Liebe Lara, danke für den Einblick in Dein Sichtfeld.
Ja, es gibt viel zu tun im Garten (dummerweise bei mir eigentlich auch im Haus). Ich muss auch immer aufpassen, dass ich mich nicht entmutigen lasse. Aber im Garten sieht man wenigstens, wenn man etwas schön gemacht hat.
Heute Morgen im Bett habe ich den Vogelchor genossen, auch ohne zu wissen, wer da singt.
Wie wünscht ihr euch Kirche?
Liebe Lara,
deine Frage geht mir seit Tagen leise durch den Kopf, etwas übertönt von anderen, trotzdem möchte ich dir kurz darauf antworten:
Im Moment wünsche ich mir ehrlich gesagt nichts. Weil Kirche nicht mehr mein Mittelpunkt ist, was über viele Jahre ganz anders war.
Das klingt vielleicht etwas ernüchtert? Ja, ist es auch.
Aber da bleibe ich nicht stehen, weil ich das nicht möchte: dass dieses Gefühl mich daran hindert, weiterzugehen. Und Weitergehen möchte ich. :))
Ich bin von einigen Kirchen umgeben und denke immer, dass ich das Wesentliche, worum es ‚Kirche‘ geht, sehr … … … :)
Und dann kann ich Entwicklungen Zeit geben. Damit geht es mir gut.
Einen sonnigen Nachmittagsgruss vom
PapierFlieger
Liebes Vögelchen,
auch im Haus gibt es viel zu tun, das ist bei mir nicht anders, und wenn ich auf alles gleichzeitig blicke, dann werde ich schlagartig todmüde. Wahrscheinlich ein Schutzmechanismus :-)))Das lähmt mich förmlich.
Heute bin ich auch schon wieder müde, aber ich war auch fleißig. Es ist wieder ein bisschen schöner draußen geworden.
Lieber Papierflieger,
so wie dir ging es mir auch lange Zeit. Ich habe mich von meiner Gemeinde entfernt und nichts vermisst. Jetzt bin ich wieder dabei, kann an der Gestaltung mitwirken und denke mir: "wenn schon, denn schon". Jetzt genügt es mir nicht, einfach nur da zu sein und mit zu gehen, jetzt will ich mehr ;-)
Ich bin von einigen Kirchen umgeben und denke immer, dass ich das Wesentliche, worum es ‚Kirche‘ geht, sehr … … … :)
PapierFlieger
Leider kann ich das Rätsel nicht lösen. Magst du mir auf die Sprünge helfen, Papierflieger?
Das war geflüstert, liebe Lara. Wenn du ganz leise bist, hörst du's vielleicht.
:))
Reflektieren am Wochenende
Wie geht es euch mit euren Fastenvorhaben?
Mit meinen komme ich sehr unterschiedlich voran. Die Verzichtereien bekomme ich gut hin. Aber mit den Vorhaben, für die ich aktiv etwas tun muss, läuft's bisher nur mäßig.
Und das liegt nur an mir selbst. Vielleicht muss ich es mal machen wie Pippi Langstrumpf und mit mir selbst ein ernstes Wörtchen reden...
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, dieses Wochenende zum Reflektieren zu nutzen. Vielleicht finde ich dann heraus, was mich hindert zu tun, was ich doch eigentlich tun möchte. Ich find's gerade irgendwie schwierig mit mir.
Aber schlafen ist nicht schwierig. Deshalb:
Gute Nacht!
Wie geht es euch mit euren Fastenvorhaben?
Mit meinen komme ich sehr unterschiedlich voran. Die Verzichtereien bekomme ich gut hin. Aber mit den Vorhaben, für die ich aktiv etwas tun muss, läuft's bisher nur mäßig.
Und das liegt nur an mir selbst. Vielleicht muss ich es mal machen wie Pippi Langstrumpf und mit mir selbst ein ernstes Wörtchen reden...
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, dieses Wochenende zum Reflektieren zu nutzen. Vielleicht finde ich dann heraus, was mich hindert zu tun, was ich doch eigentlich tun möchte. Ich find's gerade irgendwie schwierig mit mir.
Aber schlafen ist nicht schwierig. Deshalb:
Gute Nacht!
Liebe Bekassine, hast Du etwas dagegen, wenn ich mich Dir zu 100% anschließe?
Reflektieren am Wochenende klingt gut.
Wie genau gehst Du vor?
Vielleicht kann ich Dir ja was abgucken.
Auf jeden Fall gucke ich mir jetzt das Schlafengehen von Dir ab.
Gute Nacht zusammen!
Rückblick und Ausblick
Guten Morgen ihr Lieben,
mir geht es mit meinen Fastenvorhaben gut. Ich habe mir nichts vorgenommen. Weniger Süßigkeiten. Gestern Abend hab ich den leckersten Kuchen seit Beginn der Fastenzeit gegessen. Nichts besonderes, sagte mein Schwiegersohn. Rote Bete Kuchen, paar Nüsse drinnen, Kakao, nicht besonders süß, sehr saftig. Wir haben ein Kartenspiel gemacht. Vier Erwachsene und das älteste Enkelkind. Die jüngeren Enkel haben geschlafen. Wir hatten mega viel Spaß und haben viel gelacht.
Bei einem schönen Zeichenprojekt mache ich mit. Freue mich schon auf die nächste Aufgabe. Ist doch noch nicht zu Ende, oder, Bekassine?
Und sonst? Forum. Flüsterpfad. Genau - weil ich mir sonst nichts zeitintensives speziell für die sieben Wochen vorgenommen habe, habe ich das Forum kurzerhand zu meinem Fastenvorhaben gemacht. Und ich freue mich über Gedanken und Impulse zum Thema Kirche und Glauben und darüber, in Eure Gedanken einzutauchen, in die Themen, die Euch gerade beschäftigen.
Frage fürs Wochenende
Inspiriert durch einen anderen Pfad (ich habe sozusagen die Frage geklaut, aber sie beschäftigt mich durchaus auch): Glaubt ihr an Gottes Eingreifen in der Welt? Wenn ja, wie sieht das Eurer Meinung nach aus?
guten morgen...
... liebe SchreibendeLesende hier.
Die Singdrossel ist wieder da. Ich möchte glauben, dass es dieselbe ist wie im letzten Jahr. Die Ringeltauben bauen ein Nest im Bambus. In architektonisch-statischer Hinsicht halte ich das für keine gute Idee. Nach einer stürmischen Nacht junge Ringeltauben aufzusammeln und aufzuziehen finde ich perspektivisch gerade nicht so begeisternd.
Liebes Vögelchen, für's Reflektieren habe ich mir heute morgen Stift und Papier genommen und im Garten in der frühen Morgensonne mit der guten ollen Brainstorming-Methode des Mindmaps losgekritzelt. Das war gut, ich sehe jetzt klarer. Z.B dass mir ein Vorhaben gar nicht richtig wichtig ist. Also habe ich es gestrichen.
>>>
>>>
Liebe Lara, zu Deiner "Frage zum Wochenende" (klingt wie die Schwester des "Wort zum Sonntag", oder? ;-)) ... Ich finde es immer ulkig, wenn ich "was glaubst du?"-Fragen mit "ich weiß es nicht" beantworte. :-) Deine Frage ist nun so eine, wo ich spontan dachte: Ich weiß es nicht - will sagen: ich weiß nicht, was ich glauben soll-kann-möchte. Manches, was ich in meinem Leben bisher er-lebt habe, kam mir schon "absichtlich" vor - Fügung vielleicht?
Mein "Glaube" ist nicht der an einen graubärtigen alten Mann auf einer Wolke, der von da oben das Wohl und Wehe der Menschen dirigiert. Insofern denke ich eher nicht, dass es ein "Eingreifen" nach menschlichen Kategorien gibt. Ich vermute, das Ganze ist komplexer als menschliche Hirne es konstruieren.
Vielleicht ergibt sich aus Deiner Frage eine weitere: Ist es wichtig, an ein Eingreifen Gottes zu glauben? Und wenn ja, warum?
(Zum Zeichenprojekt: Ja, es gibt noch zwei Aufgaben. ;-))
Guten Morgen, liebe Flüsterrunde!
Danke für den Impuls, liebe Bekassine. Mal sehen, ob ich sowas heute auch hinbekomme.
Immerhin habe ich heute dank einer Freundin zum ersten Mal das Fastenvorhaben "morgens laufen" umgesetzt. Aber wenn wir nicht verabredet gewesen wären, hätte ich das nicht geschafft. Selbstdisziplin scheint gerade nicht meine Kernkompetenz zu sein :-(
Jetzt muss ich erst mal die Mümmler versorgen und die Küche halbwegs wieder in Ordnung bringen, dann weiter im Tag.
Liebe Lara, das Forum als Fastenvorhaben ist eine geniale Idee. Denn das Fastenvorhaben setze ich tatsächlich auch um :-)))
Liebe FlüsterBande,
:)
ich faste nicht, was einfach daran liegt, dass mein Leben ohnehin schon auf das Notwendigste reduziert ist.
Aber ich nutze diese Zeit immer umso bewusster, um mich auf das zu konzentrieren, was mir wirklich wichtig ist und was Kreativität freisetzt. Das ist auch eine Form von Erholung von dem Abenteuer, für das Notwendigste zu sorgen … und sich sorgen zu müssen.
Wenn ich also wenig schreibe, ist das ein gutes Zeichen. ;)
Und liebe Lara, zu deiner aktuellen Frage gebe ich eine kurze Antwort:
G‘tt ist gegenwärtig.
Das glaube ich.
Einen schönen Tag allen Lesenden und Schreibenden! :)
Lieber Papierflieger, bewusst leben ist vielleicht die beste Art, die Fastenzeit zu begehen. Es muss doch nicht immer der Verzicht auf etwas sein.
Zu Deiner Wochenendfrage, liebe Lara: das klang ja letztens in meiner Predigt an: Ich glaube, dass Gott durch seinen Geist wirkt, also kein direktes tätliches Eingreifen, sondern die - im wahrsten Sinne des Wortes - Inspiration von Menschen.
Aber das Kind in mir betet in Situationen von Not und Verzweiflung trotzdem: "Lieber Gott, mach, dass..."
Kurz zu Deiner Frage . . .liebe Lara . . .
Für mich gibt es eine höhere Macht, die wir Gott nennen, die wir aber mit unseren Spatzenhirnen nicht erfassen. Je länger ich auf mein Leben zurückblicke, umso deutlicher spüre ich das Einschalten und Lenken dieser Macht ohne mein eigenes Zutun. - Und diese Macht allein wird entscheiden, was aus unserer Erde wird, die von ihr geschaffen wurde. Hat der Mensch sich so entwickelt, daß der, der sie erschaffen hat, damit zufrieden ist oder war es doch eine Fehlkonstruktion? Die Beantwortung all´dieser Fragen überlasse ich ihm, der Himmel und Erde erschaffen hat.
Schönen Frühlingstag für alle hier
Elle
20:30 Uhr - LaternenZeit?
www.tagesschau.de/wissen/klima/earth-hour-licht-aus-klima-100.html
Für mich schon. Ich mag's ja eh.
[()]
[[]]
Nee. Für mich nicht.
Ich bin gerade erst nach Hause gekommen. Habe bis vorhin sehr erdverbunden gearbeitet.
Und jetzt brauche ich erstmal Licht, um mir etwas zu essen zu machen.
Dann geht aber bald das Licht aus. Weil ich müde bin.
Ich sag schonmal: Gute Nacht!
www.tagesschau.de/wissen/klima/earth-hour-licht-aus-klima-100.html
Für mich schon. Ich mag's ja eh.
[()]
[[]]
Danke für den Hinweis, lieber Papierflieger, ist an mir mal wieder vorbeigegangen, aber es ist ja noch früh genug dafür.
Ich bin dabei.
Alles voller Kerzen
Hier isses voll gemütlich. Sind wir wieder im Adventsforum …?
:D
Frühstücksgedanken
Ringeltauben im Bambus? Unser größte Taube und der eher filigrane Bambus? Nun ja, vielleicht - solltest du mit ihnen reden ;-)
Die Singdrossel hat ja einen sehr abwechslungsreichen Gesang. Sie wechselt ihre Gesangselemente nach jemals mehreren Wiederholungen.
Glaubensfragen und die Antwort "ich weiß nicht", das trifft es doch sehr genau. Fügungen erlebe ich auch immer wieder.
"Gott ist gegenwärtig". Manchmal empfinde ich das ganz tief und manchmal frage ich mich "Gott, wo bist du?" Manchmal wohnt er vielleicht nebenan.
Ach ja, "lieber Gott, mach, dass..." Ein Stoßseufzer, ein Hoffen auf eine gute Wende... Das ist mir auch nicht fremd.
"Die höhere Macht, ein Gott, der lenkt.." - und ein Gott, der ohnmächtig ist, wie ein kleines Kind? Ich glaube nicht, dass Gott entscheiden wird, was aus unserer Erde wird. Das haben allein wir in der Hand. Leider.
Ich glaube nicht, dass Gott entscheiden wird, was aus unserer Erde wird. Das haben allein wir in der Hand. Leider.
Guten Morgen Lara,
das glaube ich so … nicht.
Oder anders ausgedrückt: Ich glaube, dass es auch auf dieser Ebene eine Form von Verbundenheit gibt. Und dass die uns helfen kann, den nächsten Schritt zu finden.
Wir können uns diese Erde ja nicht auf unsere eigenen Schultern packen und ich habe gerade mitbekommen, wie gelähmt sich viele in Anbetracht der vielen Katastrophen und Ängste fühlen. Und dass sie den nächsten Schritt dadurch gerade nicht finden und auch nicht versuchen.
Aber genau da glaube ich, dass wir aus einer schöpferischen Kraft schöpfen dürfen …
‚ :)
das glaube ich so … nicht.
Oder anders ausgedrückt: Ich glaube, dass es auch auf dieser Ebene eine Form von Verbundenheit gibt. Und dass die uns helfen kann, den nächsten Schritt zu finden.
...
Aber genau da glaube ich, dass wir aus einer schöpferischen Kraft schöpfen dürfen …
Lieber Papierflieger,
da kann ich gut mitgehen. Eine Verbundenheit im Geiste Gottes oder einer höheren Macht, die Menschen motiviert, sich für etwas Gutes einzusetzen. Ich denke aber, dass das auch Menschen tun, die nicht an Gott glauben.
Der freie Wille
Liebe Lara,
ich bin mit deiner Frage schwanger gegangen.
Ich glaube, dass Gott uns den freien Willen geschenkt hat, um unser Leben selbst zu gestalten. Er greift nicht ständig direkt in die Welt ein, sondern lässt uns die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Doch ich denke, dass er uns in Momenten der Reflexion und des Zweifels unterstützt – sei es durch innere Impulse, neue Perspektiven oder Begegnungen, die uns helfen, den für uns richtigen Weg zu finden. Es fühlt sich für mich oft so an, als ob wir durch unsere eigenen Überlegungen und das Hören auf unser Herz Führung erfahren. Wenn wir um Rat oder Beistand bitten, können wir Antworten oder Unterstützung auf eine Weise erhalten, die uns weiterbringt und uns durch schwierige Zeiten trägt.
Liebe Grüße Rauhreif
Liebe Lara,
ich bin mit deiner Frage schwanger gegangen.
Ich glaube, dass Gott uns den freien Willen geschenkt hat, um unser Leben selbst zu gestalten. Er greift nicht ständig direkt in die Welt ein, sondern lässt uns die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Doch ich denke, dass er uns in Momenten der Reflexion und des Zweifels unterstützt – sei es durch innere Impulse, neue Perspektiven oder Begegnungen, die uns helfen, den für uns richtigen Weg zu finden. Es fühlt sich für mich oft so an, als ob wir durch unsere eigenen Überlegungen und das Hören auf unser Herz Führung erfahren. Wenn wir um Rat oder Beistand bitten, können wir Antworten oder Unterstützung auf eine Weise erhalten, die uns weiterbringt und uns durch schwierige Zeiten trägt.
Liebe Grüße Rauhreif
Danke, liebe Rauhreif, das hast Du für mich sehr passend und nachvollziehbar ausgedrückt.
Gut ausgerüstet zwischen Baum und Borke
Hallo Blaumeise,
heute muss ich so an dich denken und an die Frage, die du hier mal gestellt hast: Was uns hilft, uns zu entscheiden. So ähnlich war sie doch, oder ...?
Bis gestern dachte ich noch, dass ich ab morgen zusammen mit anderen los stapfe, um unsere Umwelt ein bisschen sauberer zu gestalten und den Müll einzusammeln, der so rumliegt.
Und seit heute weiß ich, dass ich das alleine tun muss.
:(
...
?
:(
Menno.
Soll ich oder soll ich nicht?
Ich kenne mich: Aufgeben ist nicht meine Art.
Aber ...
Doof, doofer, am doofsten.
Grummel.
Begeisterung sieht anders aus. ;)
Zerknitterte Grüße vom
PapierFlieger (derdiedas über das Dilemma aber schon wieder ein bisschen lachen muss)
Ich glaube, dass es auch auf dieser Ebene eine Form von Verbundenheit gibt. Und dass die uns helfen kann, den nächsten Schritt zu finden.
Aber genau da glaube ich, dass wir aus einer schöpferischen Kraft schöpfen dürfen …
Papierflieger
Obwohl ich sonst nur lesend hier bin,
möcht ich dir, lieber Papierflieger,heute eine Rückmeldung dalassen.
Was du da geschrieben hast über eine „Form der Verbundenheit“ hat mich
angerührt. Das spür ich manchmal, aber eher selten und meist kann ich dem nicht so wirklich vertrauen.
Ich weiß schon, dass es Gründe gibt bei mir für Unverbundenheit.
Umso schöner, dass du davon sprichst und es für mich damit wirklicher machst.
Was ich besser fühlen kann, ist, was du zuletzt geschrieben hast, „dass wir aus einer schöpferischen Kraft schöpfen können.“ Diesen Gedanken find ich sehr ermutigend.
Ein, in meinen Augen, weiser Mensch hat mal gesagt. „Gott, das ist unsere eigene Schöpferkraft.“
Ist vielleicht etwas zugespitzt gesagt, aber es passt für mich.
Ach ja-und Danke noch für deine freundliche Rückmeldung an anderer Stelle!
Ann-Sophie
Liebe Ann-Sophie,
wie schön, dass es uns immer wieder gelingt, uns über die Themen und Pfade hinaus anzusprechen. Ich erinnere mich noch gut an die Aussage, die mir so gefallen hatte: dass wir nicht aus dem göttlichen Prinzip fallen können und dass auch der Physiker in deinem Haus das bestätigen konnte.
:))
Da wird's richtig interessant, denn gerade diese Schnittmengen beschäftigen mich auch immer wieder.
Dass es diese Verbundenheit gibt und dass wir sie in Zeiten wie diesen umso mehr suchen sollten, ist mir auch gerade wieder sehr nahe gerückt - nahe gebracht worden von Menschen, die mitten hinein gehen in die Krisen dieser Welt und ganz klar sagen: "Das schaffen wir nicht, ohne das Ewige/Heilige zuvor gesucht und in unsere Mitte gestellt zu haben, denn es ist Teil von uns allen!"
Vielleicht kann ich dazu später noch etwas mehr schreiben, im Moment bin ich selbst voll von Eindrücken und Gedanken, die ich erstmal sortieren muss (und dabei überhaupt nicht sentimental - neiiin ;)).
Auf jeden Fall meint diese Verbundenheit, die das Nicht-verbunden-Sein mit einbezieht, eine körperlich erfahrbare. Und unser Körper ist ja Natur - mit der Natur verbunden.
So - genug, ich gönne mir jetzt ein Glas Rotwein und zünde die Kerze von gestern nochmal an,
einen schönen Abend euch allen!
:)
Hallo Blaumeise,
heute muss ich so an dich denken und an die Frage, die du hier mal gestellt hast: Was uns hilft, uns zu entscheiden. So ähnlich war sie doch, oder ...?
Bis gestern dachte ich noch, dass ich ab morgen zusammen mit anderen los stapfe, um unsere Umwelt ein bisschen sauberer zu gestalten und den Müll einzusammeln, der so rumliegt.
Und seit heute weiß ich, dass ich das alleine tun muss.
:(
...
?
:(
Menno.
Soll ich oder soll ich nicht?
Ich kenne mich: Aufgeben ist nicht meine Art.
Aber ...
Doof, doofer, am doofsten.
Grummel.
Begeisterung sieht anders aus. ;)
Zerknitterte Grüße vom
PapierFlieger (derdiedas über das Dilemma aber schon wieder ein bisschen lachen muss)
Lieber Papierflieger,
lass Dich nicht entmutigen und entscheide nach Deiner inneren Stimme.
Übrigens ist Lachen das beste Rezept gegen alles!
Liebe Grüße,
Vögelchen
Heute Abend...
... bin ich dankbar und erfüllt von Gesprächen mit interessanten Menschen. Die sich Gedanken machen über das, was geschieht in der Welt, in "unserer Gesellschaft". Diese Begegnungen am Rande einer Veranstaltung haben mir so gut getan.
Erschreckt hat mich die Meldung in den Radionachrichten (DLF), dass es gestern in vielen Städten Demonstrationen rechter Ausrichtung gab mit vielen Teilnehmern. Ich denke daran, was Margot Friedländer sagte: So hat es damals auch angefangen.
Und wenn ich über all das nachdenke, dann vermisse ich umso schmerzlicher meine Familie, die nicht mehr lebt. Die Menschen meines Vertrauens, mit denen ich nicht mehr reden kann.
Jedes gute Gespräch ist ein Geschenk. Immerhin bin ich so heute doch beschenkt worden.
Gute Nacht.
Guten Morgen am Montag Morgen :-)
Das Wochenende liegt hinter uns und ich bedanke mich bei Euch, liebe Bekassine, Papierflieger, Vögelchen, Elle, Rauhreif und Ann-Sophie dafür, dass ihr euch Gedanken zu meiner Frage gemacht und diese hier mitgeteilt habt. Ich finde eure Antworten sehr inspirierend und auch toll und kann auf alle Fälle etwas für mich mitnehmen.
So intensiv, wie ich mich zur Zeit mit Glaubensfragen beschäftige, habe ich das jahrelang nicht gemacht. Den Grund sehe ich darin, dass ich vieles nicht mehr so sehe, wie ich das den größten Teil meines Lebens getan und für wahr befunden habe. Wahr natürlich nicht im absoluten Sinn, sondern als feste Glaubenswahrheit. Klar, Fragen gab es immer schon, aber in einigen Punkten bin ich nun völlig anderer Ansicht, als ich es sooo lange war. Nun ja, und dadurch, dass ich mich nach Jahren wieder zur Mitarbeit in der Gemeinde entschlossen habe, versuche ich, meine Einstellung neu zu finden, ohne sie für alle Zeit festschreiben zu wollen. Glaube darf sich wandeln.
Guten Morgen liebe Flüsternde
Nach einigen Tagen, in denen ich mich als Flüsterin zurückgehalten habe (lauschen (lesend) war ich dabei), melde ich mich auch mal wieder.
Liebe Bekassine, ich teile deine Besorgnis zu den Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Im Radio habe ich auch von den vielen Demos der Rechten gehört. Ja, es ist erschreckend, wie viel Parallelen es zur Zeit zu den Ereignissen vor rund 90 Jahren gibt.
Ermutigend ist, dass es, laut Nachrichten, in Stuttgart eine Gegendemo mit etwa doppelt so vielen Teilnehmern gab. Hoffen wir, dass dieser Gegenprotest nicht nachlässt. Ich werde auch immer wieder dabei sein.
Damit zu deiner Frage, liebe Lara, zum Eingreifen Gottes. Ich kann dazu nichts Neues beitragen. Rauhreif, Vögelchen und andere (hab nicht mehr alles im Kopf) haben schon ausgedrückt, was ich auch denke. Daher ist es wichtig, dass WIR handeln, wobei unser Handeln letztendlich aus unserem Glauben an einen liebenden Gott resultiert.
... bin ich dankbar und erfüllt von Gesprächen mit interessanten Menschen. Die sich Gedanken machen über das, was geschieht in der Welt, in "unserer Gesellschaft". Diese Begegnungen am Rande einer Veranstaltung haben mir so gut getan.
Erschreckt hat mich die Meldung in den Radionachrichten (DLF), dass es gestern in vielen Städten Demonstrationen rechter Ausrichtung gab mit vielen Teilnehmern. Ich denke daran, was Margot Friedländer sagte: So hat es damals auch angefangen.
Und wenn ich über all das nachdenke, dann vermisse ich umso schmerzlicher meine Familie, die nicht mehr lebt. Die Menschen meines Vertrauens, mit denen ich nicht mehr reden kann.
Jedes gute Gespräch ist ein Geschenk. Immerhin bin ich so heute doch beschenkt worden.
Gute Nacht.
Liebe Bekassine,
Zum Glück gibt es auch immer wieder Demonstrationen gegen rechts. Auch ich war schon dabei und fand es sehr wohltuend, zu sehen, wie viele Menschen für Demokratie und Vielfalt auf die Straße gegangen sind. Auch ich finde die derzeitige Entwicklung sehr Besorgnis erregend und denke, dass alle die den Rechtsruck verabscheuen, laut und hörbar und sichtbar sein müssen.
Dass den schmerzlichen Verlust deiner Familie wenigstens ein Stück weit gute Freunde ausfüllen können, das wünsche ich dir sehr. Ersetzen wird sie niemand.
Das Geschenk guter Gespräche wünsche ich dir und uns allen genau dann, wenn wir sie nötig haben.
Ich habe gestern die Nachricht bekommen, dass meine, zunächst Kollegin, später gute Freundin, am Samstag verstorben ist. Mit 92 Jahren ist sie friedlich eingeschlafen. Sie ist gegangen, Erinnerungen ploppen auf.
Umwelt
Auch, was aus unserer Umwelt und dem Klima wird, hängt von uns, von den Menschen auf der ganzen Erde ab. Wobei ich manchmal noch die leise Hoffnung habe, dass wir die Vorgänge nicht komplett verstehen und vielleicht doch noch irgend ein neues Phänomen dazu kommt, das dem Klimawandel entgegen wirken könnte. So ein Phänomen wäre ein Geschenk / Eingreifen Gottes. Oder die Auswirkung einer höheren Macht.
Liebe Papierflieger, genau das, was du beschreibst, ist so ein Dilemma, das mich auch belasten würde. Im letzten Herbst habe ich mich an einer Müll-Sammel-Aktion beteiligt. Am Ausgangspunkt unserer Sammel-Runde war ein großes Plakat, das auf die Aktion aufmerksam gemacht hat und danach wurde in der Zeitung davon berichtet. Es hat Spaß gemacht, mit anderen zusammen etwas Gutes zu tun. Aber allein ---
Ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung. Und wenn du los ziehst, nette Leute, die sich spontan anschließen oder dein Tun anerkennend kommentieren.
Liebe Lara, ich wünsche dir schöne Erinnerungen, die die Trauer über deine Freundin leichter erträglich machen.
Liebe Bekassine, ich wünsche dir liebe Leute, mit denen du reden kannst, wenn du Bedarf hast und deine Familie vermisst.
Schönen Tag, gute Woche euch allen.
Danke :)
Danke, Blaumeise und auch Vögelchen. Ich lasse es mal auf mich zukommen heute …
Einen schönen Tag allen! <3
Guten Morgen ☕
()
[]
Für Laras Freundin.
Ihr Lieben hier,
damit kein falscher Eindruck entsteht: ich habe sehr gute Freunde und es gibt sehr liebe Menschen um mich. Mit denen ich über Gott und die Welt sprechen kann. Und das auch tue. Ich bin nicht einsam. Gleichwohl ist jedes gute Gespräch ein Geschenk. :-)
Die Demos gegen Rechts sind sicher ein wichtiges Zeichen. Ich glaube aber nicht, dass sie ausreichen, um dem entgegen zu wirken, was sich da tut. Zusammenbraut.
Liebe Lara, ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht ganz einfach ist, deine neue Rolle innerhalb der Kirche zu finden. Da wünsche ich dir, dass du gute Ansprechpartner - und ggf Mit"streiter" (möglichst ohne Streit) findest.
Einen guten Tag euch allen!
Glaube darf sich wandeln
Guten Morgen ihr ALLE,
GLAUBE DARF SICH WANDELN in jeder Hinsicht. Dieser Satz hat mich innerlich berührt. Wir glauben alle - unsere Glaubenssätze sind das was uns Orientierung gibt, oder was uns einengt.
Gestern hatte ich ein seltsames Gespräch, es hat mir vor Augen geführt, dass Wandlung die nicht von innen kommt, die nur angelesen und theoretisch ist, eine ganz seltsame Stimmung in mir auslöst. Mein Gegenüber dreht sich seit Jahren im Kreis und hält so sehr an der Rolle fest, dass das Leben nicht leicht sein kann, dass alles Drama ist und es keine Lösung gibt. Ein WANDEL gibt es in ihrer Dimension erst, wenn andere sich anders verhalten. Mich hat das Gespräch ermüdet. Immer wieder die selbe Schleife ....... ich glaube genau deshalb ist sie so müde, im Burnout, in Therapie und kommt da einfach nicht heraus. Anderen Denkansätzen verschließt sie sich.
Ich möchte fest darauf vertrauen, dass der Knoten irgendwann platzt und sie in die Umsetzung kommt. >>>
>>>>
>>>> Danke Lara, dass du uns mitgenommen hast in deinen WANDEL.
()
[] für deine Freundin und für Dich in der Zeit der Trauer, für alle Trauernden, die sich in dieser herausfordernden Zeit alleine fühlen.
Ich muss nun los und wünsche euch und mir eine gute Woche. Immer bereit zu Wandeln ......
Liebe Grüße Rauhreif
Ich wünsche dir eine gute Entscheidung. Und wenn du los ziehst, nette Leute, die sich spontan anschließen oder dein Tun anerkennend kommentieren.
Juhu, Blaumeise, gerade war ich mit meiner Nachbarin unterwegs, die diese Woche überraschend doch Zeit hat. Und ein älterer Herr ist spontan von seinem Rad abgestiegen, hat sich bedankt und eine Runde mit uns geschnackt.
So geht‘s. :)
Pssst: Eklig isses trotzdem n büschn, kann man nicht anders sagen. :/
Ich wünsche dir eine gute Entscheidung. Und wenn du los ziehst, nette Leute, die sich spontan anschließen oder dein Tun anerkennend kommentieren.
Juhu, Blaumeise, gerade war ich mit meiner Nachbarin unterwegs, die diese Woche überraschend doch Zeit hat. Und ein älterer Herr ist spontan von seinem Rad abgestiegen, hat sich bedankt und eine Runde mit uns geschnackt.
So geht‘s. :)
Pssst: Eklig isses trotzdem n büschn, kann man nicht anders sagen. :/
Hei, liebe Papierflieger, das freut mich sehr, dass du bei dieser Tätigkeit dort nicht allein warst. Daumen hoch :-))
Ja, es gibt sicher angenehmere Beschäftigungen. Habt ihr keine Handschuhe oder Zange benutzt?
Ich hatte mir das ja auch noch vorgenommen für dieses Frühjahr. Mal sehen wann ich es schaffe, mit einer Freundin, die ich schon animiert habe, mitzumachen, einen gemeinsamen Termin zu finden.
Doch, haben wir. Aber trotzdem…
Heute Abend möchte ich noch eine Laterne da lassen: für dich, Lara, und ja: für alle, die trauern und die erschöpft sind, müde im Angesicht all dessen, womit wir uns auseinandersetzen müssen.
[()]
[[]]
Und liebe Rauhreif, manchmal ist es auch nur der Teil eines Menschen, der an alte Schrecken gebunden ist und deshalb so reagiert. Ich wünsche euch gute Lösungen …
Gute Nacht! ✨
Mich erschreckt heute, dass die deutsche Politik weitgehend zu den verbrecherischen Geschehnissen in der Türkei schweigt, "weil wir Erdogan noch brauchen". Ich möchte keine Verbrecher brauchen müssen. Diese fürchterlichen Abhängigkeiten machen mich ganz kirre, sie betreffen ja ganz viele Bereiche.
Und so sind Diktatoren und Verbrechern alle Türen für ihre Missetaten geöffnet.
Ich könnte einfach nur k.....
Es ist toll, wie viele Menschen in der Türkei und hier dagegen auf die Straße gehen. Aber ich befürchte, sie werden nichts ausrichten. Und das macht mich einfach nur wütend und traurig.
Vielleicht ist es auch das, was mich heute Abend einfach nur unendlich müde sein lässt.
Und doch hoffe ich, dass da einer ist, der unsere fallende Erde in seinen Händen hält...
Korruption
Liebes Vögelchen, ich sehe das genauso wie Du. Auch bei uns handeln die Politiker nach ihren eigenen Vorteilen. Vor einigen Jahren habe ich mal gehört, dass Deutschland in Sachen Korruption auf der Skala in der oberen Hälfte oder Drittel (weiß nicht mehr) ist. Damals konnte / wollte ich das nicht glaube. Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass das so ist oder schlimmer. Ich habe schon gar keine Lust mehr, Nachrichten zu lesen / hören. Es macht mich nur kirre...
Trotz allem wünsche ich uns allen einen schönen Tag und Zuversicht, dass auch wieder bessere Zeiten kommen.
Glücksmoment
Ein kleiner Glücksmoment zwischendurch: Gehe ich gerade bei einer Nachmittagsrunde durch die Straßen und sehe: Es würde überall sauber gemacht und gefegt. Das hat mich richtig gefreut. Gemeinsam … kommt man eben doch weiter. Für diesen Moment ist die Welt in Ordnung.
:)
Danke, lieber Papierflieger, für den kleinen Glücksmoment.
Ich füge einen hinzu:
Durch geschicktes Umsteigen komme ich eine geschlagene Stunde früher an meinem Ziel an als erwartet :-)
Die Welt ist gerade in Ordnung.
Und wieso hast du mich nicht in die Tasche gesteckt? So groß bin ich auch nicht.
:))
Oh ja...
... liebe Blaumeise, dass die Nachrichten dich kirre machen, kann ich gut verstehen.
Neben den Inhalten, die mich beunruhigen und beängstigen, regen mich zusätzlich Formen der Berichterstattung auf. Wie Zahlen manipulativ dargestellt werden, wie Schlagzeilen irreführend formuliert werden. Ich habe vor einiger Zeit dem ZDF geschrieben und entsprechende Beispiele aus dessen Nachrichtenapp aufgeführt. Ich habe nie eine Antwort erhalten. Sehr bezeichnend...
Die Berichterstattung zB über das Kriegsgeschehen in der Ukraine ist teilweise problematisch. Ich habe mal einen Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung gelesen über Medienberichterstattung in vergangenen Kriegszeiten. Und erschreckend viel davon wiedererkannt in der heutigen Berichterstattung. Beispiele weiß ich jetzt nicht mehr, aber mein Vertrauen in die Nachrichten ist seither angeknackst.
Heute Abend lese/höre ich jedenfalls keine mehr. Ich brauche jetzt Lyrik. Da mag ich Ungereimtes. ;-)
Gute Nacht euch allen!
Haste Töne
Gerade bin ich auf einen Film aufmerksam geworden, hat den schon jemand gesehen:
www.youtube.com/watch
Könnte sein, dass der meinen Humor ganz gut trifft.
In diesem Sinne leise, laut, kleine und auch satte Töne von der PapierFliegerin (heute mal mit NotenPapier unterwegs) :)
Und wieso hast du mich nicht in die Tasche gesteckt? So groß bin ich auch nicht.
:))
Hättste doch mal was gesagt!
Gerade bin ich auf einen Film aufmerksam geworden, hat den schon jemand gesehen:
www.youtube.com/watch
Könnte sein, dass der meinen Humor ganz gut trifft.
In diesem Sinne leise, laut, kleine und auch satte Töne von der PapierFliegerin (heute mal mit NotenPapier unterwegs) :)
Danke für den Hinweis, lieber Papierflieger, das klingt wirklich nach einem guten Film. Könnte auch was für mich sein - und ich bin echt kein Kinogänger.
Liebe Bekassine . . .
... liebe Blaumeise, dass die Nachrichten dich kirre machen, kann ich gut verstehen.
Neben den Inhalten, die mich beunruhigen und beängstigen, regen mich zusätzlich Formen der Berichterstattung auf. Wie Zahlen manipulativ dargestellt werden, wie Schlagzeilen irreführend formuliert werden. Ich habe vor einiger Zeit dem ZDF geschrieben und entsprechende Beispiele aus dessen Nachrichtenapp aufgeführt. Ich habe nie eine Antwort erhalten. Sehr bezeichnend...
Die Berichterstattung zB über das Kriegsgeschehen in der Ukraine ist teilweise problematisch. Ich habe mal einen Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung gelesen über Medienberichterstattung in vergangenen Kriegszeiten. Und erschreckend viel davon wiedererkannt in der heutigen Berichterstattung. Beispiele weiß ich jetzt nicht mehr, aber mein Vertrauen in die Nachrichten ist seither angeknackst.
Heute Abend lese/höre ich jedenfalls keine mehr. Ich brauche jetzt Lyrik. Da mag ich Ungereimtes. ;-)
Gute Nacht euch allen!
Kurz zu Wort möchte ich mich melden und eine kurze Geschichte erzählen:
Ein junger Iraker, der schon 6 Jahre bei uns lebt und mir meine bestellte Ware aus einem Supermarkt bringt, besucht sehr oft seine Eltern und Geschwister im Irak. Die Eltern arbeiten, alle 7 Geschwister auch. Sie führen ein schönes Leben . . . Und weiter kritisierte er die hiesige Berichterstattung den Irak betreffend. Alles falsch, übertrieben,manipuliert . . . Glauben Sie das nicht . . . so seine Worte. - Und so, liebe Bekassine, besonders diese Einseitigkeit dürfte auch die Berichte über angebliche Krisenherde anderer Länder sein. - Und Du kriegst nicht mal eine Antwort vom ZDF . . . ist das nicht schon Antwort genug?
Für unseren Tag suchen wir uns Schönes und Positives - finden wir -
Es grüßt
Elle
Tja, liebe Elle, wenn es soweit kommt, dass man nicht mal mehr den öffentlich-rechtlichen Medien so richtig vertrauen kann bzw den Eindruck hat, es nicht mehr zu können, dann ist das schon... Nachdenkenswert.
Besser das Denken abschalten sollte man vielleicht auch, wenn man einen Telefonanschluss einer verstorbenen Person kündigen möchte. Eigentlich kein großes Problem. Eigentlich. Aber wenn der Anschluss noch auf einen schon vor Jahren verstorbenen Menschen gemeldet war, dann... Naja, bisher hat mich das ungefähr 6 Stunden Zeit gekostet. Ende offen. Seufz...
Aber bestimmt wird alles gut. Daran möchte ich jetzt ganz fest glauben.
Ja, liebe Bekassine, mein wochenlanger Kampf mit Vodafone . . .
Vertrag für Internet, Fernsehen, Telefon, auf den Namen meines Mannes. Der verstarb. Konto usw. alles blieb gleich. Nur der Vorname änderte sich. Von dem meines Mannes auf meinen. - Ich habe hier schon einmal darüber geschrieben. Also neuer Vertrag . . . x-mal angerufen. Keine Hand wußte, was die andere tat. Bis es endlich funktionierte vergingen viele Wochen.
Liebe Grüße
Elle
:-(
Achje, liebe Elle, ich kann's mir vorstellen, wie nervig das war.
Und hier gibt's das nächste Problem, ein Wasserschaden wahrscheinlich. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll.
...
Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt Elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest;
Ach, ich bin des Treibens müde!
Usw.
Gute Nacht. Aber echt.
Für Bekassine
"Heute traf ich einen, der meine Tränen sah. Es waren die ungeweinten, heruntergeschluckten, die sich einbrennen, die unter der Haut zum Herzen dringen und es bitter machen bis auf den Grund. ... Heute traf ich einen: er sah sie und fragte: Mensch, warum weinst du? Und seine Frage löste den Bann. ..." (Tina Willms)
Herzensgrüße von Eule
Nachrichten, Behörden & Co.
Bisher hatte ich geglaubt, dass die Nachrichten im Radio stimmen. Im Internet will ich jedoch keine mehr lesen.
Nachrichten in der Zeitung hatte ich bis vor einiger Zeit auch noch getraut. Bis vor einiger Zeit ein Bericht über einen Bereich, in dem ich mich persönlich auskenne, erschien. Da konnte ich sagen: das war sehr einseitig. Kritik bei der Zeitung wurde zurück gewiesen.
Über Behörden - und Telefon- und Internet-Anbieter verhalten sich ähnlich - könnte ich auch ein Lied singen. Aber das verbessert meine Laune nicht. Daher lasse ich es bleiben.
Liebe Bekassine, ich hoffe, dass die Angelegenheit bald geklärt ist.
Liebe Papierflieger, danke für den Link zu dem Film. Etwas Humorvolles kann ich gut brauchen.
In der Bahn hat sich vorhin ein Fahrgast mit lauter Musik Luft gemacht. Naja, ich interpretiere es so, dass er damit irgend einen Ärger übertone wollte. Hat mir auch gut getan, obwohl ich mich über solche Beschallung sonst aufrege.
Ich wünsche allen einen schönen Tag
Die leisen und die großen Töne...
...Politik, Frust, Reiseglück - einiges gab es hier wieder zu lesen.
Ist geteiltes Leid wirklich halbes Leid? Und mehrfach geteiltes dann nur noch ein Bruchteil davon? Und das Glück? Vervielfacht durchs Teilen? Nun ja, zumindest eine schöne Vorstellung.
Ich begebe mich jetzt gedanklich auf Sylt, sitze neben Vögelchen irgendwo am Strand und wir sehen zu, wie die Vögel im Watt herumpicken, wie sie an- und wegfliegen und wir freuen uns über schöne Sichtungen und darüber, dass wir einige identifizieren können und uns unbekannte Arten entdecken.
Bei mir steht heute Vormittag Training an, ein bisschen Haushalt, ein bisschen Garten - unspektultär??? ( muss ich das jetzt wirklich googeln nach drei missglückten Versuchen? Ja, ich muss, das Wort hat sich in meinem Hirn verknotet, es wird immer falscher) unspektakulär :-)))
Ich wünsche euch spektakuläre Glücksmomente und, hex hex, fort mit allen Ärgernissen.
… und wenn dir danach zumute ist, Bekassine, können wir ein bisschen zusammen lachen (und uns dabei die müden Tränen aus den Augen wischen):
Ich habe gestern erfahren, dass die Wand in meinem Bad aufgestemmt werden muss. Das hatte ich genau vor einem Jahr. Und als ich etwas später in meinem Keller Platz schaffen wollte, gab es ein lautes Klirren und der Karton mit all meinen Gläsern fiel aus dem Regal zu Boden - alle kaputt bis auf eins. Das Platz-Schaffen war also erfolgreich. ‚ ;)
Wie gut, dass ich fluchen kann! Und lachen … vor allem, wenn’s richtig bekloppt wird.
Tiiief durchatmen … :)
Ist geteiltes Leid wirklich halbes Leid? Und mehrfach geteiltes dann nur noch ein Bruchteil davon? Und das Glück? Vervielfacht durchs Teilen?
Bringen meine Scherben Glück?
:)))
Ist geteiltes Leid wirklich halbes Leid? Und mehrfach geteiltes dann nur noch ein Bruchteil davon? Und das Glück? Vervielfacht durchs Teilen? Nun ja, zumindest eine schöne Vorstellung.
Liebe Lara, diese Fragen von Dir hören sich für mich so an, als ob du sie mit Nein beantworten würdest. Ich habe den Eindruck, dass es dich stört, dass wir hier unseren Frust über Politisches und dergleichen geteilt haben.
Geteiltes Leid ist für denjenigen, die/den das Leid betrifft tatsächlich leichter zu ertragen, wenn man es teilt. Finde ich zumindest. Mag sein, dass die Unbeteiligten eher darunter leiden, ähnlich wie schlechte unter Nachrichten in den Medien, die gehäuft belastend sind.
Es tut mir leid, wenn wir in diesem Fall dich damit belastet haben. Ich gebe dir recht: es ist besser, an etwas Schönes zu denken oder zu tun, sich auf das Positive zu fokussieren.
Daher freue ich mich jetzt am Feierabend, an der Sonne, die sich jetzt doch noch zeigt und nachher an der Musik.
Liebe Grüße an alle. Ich wünsche euch einen schönen Abend!
...Politik, Frust, Reiseglück - einiges gab es hier wieder zu lesen.
Ist geteiltes Leid wirklich halbes Leid? Und mehrfach geteiltes dann nur noch ein Bruchteil davon? Und das Glück? Vervielfacht durchs Teilen? Nun ja, zumindest eine schöne Vorstellung.
Ich begebe mich jetzt gedanklich auf Sylt, sitze neben Vögelchen irgendwo am Strand und wir sehen zu, wie die Vögel im Watt herumpicken, wie sie an- und wegfliegen und wir freuen uns über schöne Sichtungen und darüber, dass wir einige identifizieren können und uns unbekannte Arten entdecken.
Bei mir steht heute Vormittag Training an, ein bisschen Haushalt, ein bisschen Garten - unspektultär??? ( muss ich das jetzt wirklich googeln nach drei missglückten Versuchen? Ja, ich muss, das Wort hat sich in meinem Hirn verknotet, es wird immer falscher) unspektakulär :-)))
Ich wünsche euch spektakuläre Glücksmomente und, hex hex, fort mit allen Ärgernissen.
Liebe Lara, wie schön, dass Du bei mir am Strand gesessen und die Vögel beobachtet hast.
Sicher warst Du auch auf meiner langen Wanderung am Watt entlang bei mir. Da waren so viele Vögel zu sehen.
Nein, geteiltes Leid ist kein halbes Leid. Aber wenn man sein Leid aussprechen kann, wird es für einen selbst manchmal leichter, glaube ich.
Und wenn man erlebt, dass andere unter ähnlichen Dingen auch leiden, ist es vielleicht auch manchmal leichter.
Es kann allerdings auch passieren, dass man von anderem Leid zusätzlich runtergezogen wird. Wir haben es nicht in der Hand...
Gestern Abend lagen wir beide wach, weil uns ein Problem des großen Katers quälte. Aber hätte er es mir nicht erzählen sollen? Das kann ja auch nicht die Lösung sein.
Nein, Flocki, Purzel und Hoppelpoppel, Ihr habt hier nichts zu suchen. Hier flüstert nur das Vögelchen...
@Blaumeise
Liebe Blaumeise,
was ich über geteiltes Leid und geteilte Freude geschrieben habe, das waren rein philosophische Gedanken. Ich empfinde es auch so, dass es gut tut, wenn man Freude und Leid mit jemandem teilen kann.
Für mich ist alles in Ordnung und gut, was auf diesem Pfad geflüstert wurde. Die Traurigkeiten, Nachdenkliches und Erheiterndes, alles ist im Leben da und darf hier auch da sein.
… und wenn dir danach zumute ist, Bekassine, können wir ein bisschen zusammen lachen (und uns dabei die müden Tränen aus den Augen wischen):
Ich habe gestern erfahren, dass die Wand in meinem Bad aufgestemmt werden muss. Das hatte ich genau vor einem Jahr. Und als ich etwas später in meinem Keller Platz schaffen wollte, gab es ein lautes Klirren und der Karton mit all meinen Gläsern fiel aus dem Regal zu Boden - alle kaputt bis auf eins. Das Platz-Schaffen war also erfolgreich. ‚ ;)
Wie gut, dass ich fluchen kann! Und lachen … vor allem, wenn’s richtig bekloppt wird.
Tiiief durchatmen … :)
Liebe Papierfliegerin,
zusammen lachen, mal richtig fluchen (das kann so was von Druck aus dem Kessel nehmen), so erfrischend, deine Strategien. Und dein erster Satz mit den müden Tränen, der trifft mitten ins Herz, zumindest bei mir (obwohl er mir nicht gegolten hat).
Liebes Vögelchen,
die lange Wattwanderung, war herrlich. Was es da alles zu entdecken gab :-) Und wenn Flocki, Purzel und Hoppelpopppel mal zu uns rein schauen wollen, dann lass sie nur. Weiche kuschelige Felle zu streicheln ist doch Balsam für die Seele.
Ich hoffe, das Sorgengespenst von gestern Abend konntest du heute im Meer ertränken.
Das ist lieb, dass Flocki, Purzel und Hoppelpoppel hier auch vorbeischauen dürfen. Oh ja, weiches Fell ist Balsam für die Seele - ich kenne kaum etwas, das bei mir besser wirkt.
Das mit dem Ertränken der Probleme oder Sorgen ist nicht so leicht. Ich kann ablenken von den Sorgen, aber ich kann sie nicht ertränken. Und ich habe mir heute immer wieder sagen müssen, dass es letztlich nicht meine Sorgen sind.
Das ist ja leider auch so. Wir können einander begleiten und uns gegenseitig stützen, aber jeder muss sein Leben letztlich allein leben.
Ich hoffe, dass ich durch die viele frische Luft und die 15 km Wandern am Morgen jetzt müde genug bin, um besser einzuschlafen.
Schlaft alle gut, liebe Flüstergemeinde!
Guten Morgen!
Kaffee ist fertig.
Und Kerzen kann man ja auch schon morgens anzünden:
[ () ]
[ [] ]
Für jeden eine ...
Kaffee ist fertig.
Und Kerzen kann man ja auch schon morgens anzünden:
[ () ]
[ [] ]
Liebes Vögelchen,
für jeden eine, das macht es leichter. Muss ich mir heute übrigens selbst auch sagen, manche Sorge geht einem einfach (zu) nah.
[ () ]
[ [] ]
Völlig vergessen
Ihr Lieben alle,
Ich war so erfüllt von meinen Aufgaben, meinen Herausforderungen und meinem Leben, dass ich diesen Pfad schlichtweg vergessen habe. Ein gutes Zeichen, viel zu oft bin ich digital unterwegs. Die Woche war voll und gleichzeitig bin ich glücklich, einfach so. Das tut grad mal gut, so ruhig im inneren zu sein, auch wenn der Sturm da draußen tobt.
Zum Thema schlechte Nachrichten, oder Leid teilen, hatte ich auch ein Erlebnis, das ganz kurz mein Inneres durchgewirbelt hat. Einer Freundin geht es nicht gut, sie muss gerade die Auswirkungen ihrer Tatenlosigkeit der letzten Jahre ertragen. Ohne, dass ich es direkt gemerkt habe, hat sie versucht einen Teil der Verantwortung an mich zu übergeben. Eine schlaflose Nacht später, bin ich diesem Gefühl der Überforderung nach gegangen. Mit externer Hilfe ist mir ganz schnell bewusst geworden, dass es nicht meine Aufgabe ist, in den Themen der Freundin aufzuräumen. Sie hat das verursacht weshalb auch nur sie >
>>>>
>>> das wieder aufräumen kann. Diese Frage "Was würdest du an meiner Stelle tun?" Kann ich ja überhaupt nicht beantworten, weil ich nicht an ihrer Stelle stehe. Ich kann nur begleiten, liebevoll Mut zusprechen, die längst überfälligen Schritte muss sie selbst tun.
Und wenn sie nicht will, wird sie es ggf. auch nur schwer können.
"Tue was du willst und wolle was du tust" diesen Spruch habe ich in einem Text von Susanne Niemeyer gelesen, mag ich. Er knüpft ein bisschen an den Spruch an von vor ein paar Wochen, wenn ich schon muss, dann will ich auch.
In diesem Sinne will ich jetzt weiterschaffen .... liebe Grüße Rauhreif
guten morgen
Morgenkaffee getrunken im Garten bei 5°. Eingewickelt in die Decke meiner lieben alten Isländerdame. Würde sie noch leben, würde ich mit ihr spazieren gehen und ihr meine Sorgen ins schöne Ohr flüstern.
Jetzt hatte ich einiges zum Teilen von Leid und Sorgen geschrieben - aber wieder gelöscht. Denn um das genau wiederzugeben, was ich denke, bräuchte es mehrere Tausend Zeichen. Die erspare ich mir und euch lieber. ;-)
(Meine Gedanken gingen in die Richtung wie Deine, liebe Rauhreif - von der Verknüpfung von Teilen und Tun. Bzw der Nicht-Verknüpfung.)
>>>
>>>
Ich versuche, das Positive und Schöne nicht aus dem Blick zu verlieren über all dem anderen Mist.
Vorhin beim Garten-Morgen-Kaffee Besuch vom Eichhörnchen. Gut, dass im Herbst die Haselnuss- und Walnussernte so reichlich war. So kann ich dem Hörnchen noch bis weit in den Sommer hinein ein Frühstücksbuffet bieten.
Im Garten "bricht der Frühling aus". Ich glaube, es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich dieses Mehr-Werden als so sehr wohltuend empfinde. Vielleicht wegens des großen Fehlens. Im Herzen.
()
[]
Wird sie sich erneuern, diese schöne Erde?
Gerade komme ich von meiner zweiten (und letzten) Müll-Sammel-Runde zurück und fühle mich dabei so gut wie blöd.
Es ist so sinnvoll … und gleichzeitig so bescheuert, den Müll anderer Leute … und überhaupt!!
Aber dann kamen mir ein paar Schüler von der nahe gelegenen Schule entgegen, „schwer bewaffnet“ (und ein bisschen stolz) mit sperrigen Teilen, die sie im Wald gefunden hatten - da war er wieder, der erleichternde Moment. :)
Und dann mir ging die o.g. Frage wieder durch den Kopf, die eine Fachfrau neulich mit großer eigener Überzeugung beantwortet hatte: „Natürlich wird sie.“ Die Frage ist nur, wie und in welchem Zeitfenster.
Und dann dachte ich: Wenn es das ist, was ich für sie tun kann: sie von ein bisschen Ballast zu befreien, isses ja gut.
So. Fertig.
Reicht auch.
Das Frollein Ambivalenz lässt freundlich grüßen. ;)
Lieber Papierflieger,
zunächst einmal lieben Dank für die Kerze!
Und Euch allen für Eure Gedanken.
Müll sammeln haben wir eben auch gemacht. Mein großer Kater hat, wenn wir am Meer entlanggehen, immer die Augen auf dem Boden und hebt jeden Plastik- und sonstigen anorganischen Abfall auf. Ich bin dann noch ein bisschen weiter gelaufen als er und hatte am Ende beide Hände so voll Müll, dass er mir einen Papierkorb aufhalten musste.
Aber so eklig das auch teilweise war - ich habe immer gedacht, dass dieser Faden und dieses Stück Plastik nicht im Bauch eines Fisches oder Vogels landet. Das war dann ein schönes Gefühl.
Liebe Bekassine, wie schön, dass Dir der Frühling, das Wiedererwachen der Natur gut tut. Es geht mir auch so. Und auch wenn ich gerade an meiner geliebten Nordsee bin und die Luft und anderes sehr genieße - ich glaube, am glücklichsten bin ich zur Zeit, wenn ich mit meinen Tierchen in meinem Garten bin - am liebsten alleine, ohne dass andere Menschen zu hören oder zu sehen
sind.
Brrr...
... ist das kalt heute!
Guten Morgen.
In den letzten Tagen war ich megafleissig im Garten. Wäre es heute nicht so kalt und windig, würde ich das letzte Stück frühlingsbereit machen. Immerhin habe ich tapfer in die weiche warme Pferdedecke gewickelt mein Glas Wasser getrunken. Und trotzdem gefroren dabei.
Mir geht so viel durch den Kopf zurzeit, da passiert... tatsächlich Wandeln. Ich würd's ja gern präzisieren hier - aber genau das geht nicht. Ist so wandelig das alles, dass ich es noch nicht verstehen, klären, ordnen kann.
Die Schlehen hinten im Garten beginnen zu blühen. Diese zarten Blüten sind kleine Wunderwerke. Und heutige Models für's Zeichnen. Sofern die Finger nicht abfrieren...
Ich brauche zurzeit viel Zeichnen, gute Literatur (gestern Abend Seethalers Ein ganzes Leben begonnen), vor allem Lyrik (Mary Oliver).
Was braucht ihr, liebe Mitflüsternde? Und auch Mitlesende natürlich - vielleicht mag ja noch jemand vom Lesen zum Flüstern überwandeln?
Ein ganzes Leben..
...von Robert Seethaler hat mir ein geschätzter Chef vor acht Jahren zum Abschied geschenkt, liebe Bekassine. Es passte gut zu den vielen Gesprächen, die wir in den 9 1/2 Jahren so hatten, die ich für ihn arbeitete. Danke für die Erinnerung! Euch Allen einen gesegneten Sonntag wünscht KaterinaW
Mir geht so viel durch den Kopf zurzeit, da passiert... tatsächlich Wandeln. Ich würd's ja gern präzisieren hier - aber genau das geht nicht. Ist so wandelig das alles, dass ich es noch nicht verstehen, klären, ordnen kann.
Liebe Bekassine,
an diesen Worten bin ich gerade hängen geblieben, finde sie zu schön formuliert. Wie gut, dass es so ist, oder: dass es Wandlung gibt und dass sie - zumindest erstmal - keine Worte braucht. Das macht sie für mich verlässlich und deshalb schweige ich auch eher zu Themen, die mich zwar sehr beschäftigen, die aber genau diesen Raum brauchen.
Ich wünsche uns allen einen schönen Sonntag!
Und so ein bisschen Raum hat die Sonne sich hier schon gesucht ... :)
Ein herzlicher Sonntagsgruß in die Flüsterrunde!
Liebe Bekassine, es freut mich für dich, dass bei dir etwas im Wandeln ist. Ich hoffe, dass der Wandlungsprozess in deinem Sinn gut weiter geht und du am Ende zufrieden bist!
Ich habe übrigens heute eines der unliebsamen Gegenstände, der seit Jahren bei mir herum liegt und den Platz versperrt (na ja, ist nicht sonderlich groß), in den Müll befördert. Der Gegenstand ist sowas von unnütz, den getraue ich mich nicht mal, irgend jemandem anzubieten. Ich bin überzeugt, dass die Person, die mir das mal geschickt hat (zusammen mit anderen Kleinigkeiten) es selbst loshaben wollte.
Liebe Papierflieger, ich kann dich total in deiner Ambivalenz bezüglich Müll sammeln verstehen. Um so mehr freut es mich, dass du doch wieder gute Erfahrung gemacht hast mit den Schülern, die auch mit bei der Aktion waren.
Liebes Vögelchen, ich finde es super, dass ihr den Strand etwas bereinigt habt. Für die Natur ist jeder solche Einsatz super....
Fortsetzung
... bedauerlich nur, dass es immer noch Menschen gibt, die sich einen Dreck drum scheren, wie verhüllt die Landschaft zum Teil ist.
Ich hätte so gern mehr Mut, Leute anzusprechen, bei denen ich direkt beobachte, dass sie eine Zigarettenkippe oder sonst etwas einfach fallen lassen. Heutzutage weiß man ja nie, ob man dann vielleicht eine übergebraten bekommt...
Was brauche ich für Veränderung? Das war glaube ich die Frage von Bekassine: Ich brauche Zeit!
Heute Nachmittag habe ich Zeit, aber da bin ich eingeladen. Aber ich habe heute schon eine Bewerbung geschrieben. Auch ein Schritt in Richtung Veränderung - wenn's klappt.
Einen schönen restlichen Tag euch allen!
Tippfehler
In vorigem Beitrag: nicht verhüllt, sondern vermüllt
Montagmorgengruß
Zwei Fragen beschäftigen mich: Was brauche ich, damit es mir gut geht und wo vollzieht sich Wandel bei mir?
Ich brauche den Wandel in der Natur. Genau genommen, den Wandel vom Winter zum Frühling. Jede Pflanze, die wieder zum Leben erwacht, jeden Vogel, der zurückkehrt, oder, wenn er geblieben ist, der wieder zu singen beginnt, die Tage, die länger werden, die wärmenden Sonnenstrahlen.
Ich brauche Struktur und Ordnung. Oh je, das hört sich spießig und kleingeistig an. Mein Mann war der Meinung: "Ein Genie beherrscht das Chaos." Nun, ein Genie bin ich ganz sicher nicht. Mein Garten darf wild sein aber verwildern soll er nicht. In meinem Zuhause hab ich es gern, wenn Dinge ihren Platz haben und ich auch weiß, wo der ist.
Mir geht es gut, wenn es meinem Umfeld gut geht. Ich leide mit, wenn meine Lieblingsmenschen leiden.
Bin ich zufrieden? Im großen und ganzen ja. Ich bin dankbar für Vieles. Manchmal bin ich unzufrieden, wütend, traurig. Und manchmal bin ich glücklich.
guten morgen
Da bin ich froh, liebe Lara, von dir zu lesen – ich dachte schon, du würdest uns abhanden kommen. Wegen der Koalitionsverhandlungen. So als designierte Bildungsministerin…
Danke für eure Antworten: Blaumeise braucht Zeit, Lara braucht Wandel, Struktur und Ordnung. Ich „übernehme“ das für heute: ich nehme mir Zeit für Pausen, so ausgiebig wie möglich. Ich wandele weiter den Garten-Zustand. Entrümpele (mindestens) einen Gegenstand und räume auf, für mehr Struktur und Ordnung.
Ein Wandel tut mir nicht gut: Die Zeitumstellung macht mir zu schaffen. Ich bin wahrscheinlich die nächsten ein bis zwei Wochen dauermüde. Warum muss der Mensch in diesem natürlichen Ablauf herumfummeln? Inzwischen weiß man doch, dass der Energiespareffekt nicht eingetreten ist, dass mehr Probleme entstehen als Nutzen. (Und abends verbringen die meisten Menschen ihre Zeit doch vorm Fernseher, da ist es doch egal, ob es draußen noch hell ist…)
>>>
>>>
Aber jetzt im Frühjahr finde ich es tatsächlich ganz schön, wenn die abendliche Stallarbeit noch im Hellen gemacht werden kann.
Also beschließe ich, dass ich mich über mehr Helligkeit abends freue. (Erstmal zumindest.) So in Abwandlung von Rauhreifs Devise: Wenn’s eh so ist, möchte ich Gutes darin finden.
:-)
Habt ihr gestern eigentlich diese schöne Seite im Wandeln-Büchlein gesehen? (Wie viel dürfte man davon zitieren, Bekassine?)
Ich habe sie erst heute entdeckt und fand: Sie passt hierher.
Einen Nachmittagsgruß PapierFlieger
*
* vom
Nee, heute is nich mein Lieblingstach. ' ;)
Wandel
Liebe Lara, was zu zum Thema Wandel geschrieben hat, hätte auch ich schreiben können. Mehr Licht und Wärme im Frühling und das erwachen der Natur tut mir auch sehr gut und weckt meine Lebensgeister und Energie, um nicht nur in der alltäglichen Routine zu leben.
Zeit brauche ich, weil alles, was eine Veränderung bewirkt auch extra Zeit beansprucht. Es sei denn, ich lasse etwas anderes weg... Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Aber derzeit gibt es nichts, was ich weglassen könnte. Mein Leben kommt mir schon ziemlich verarmt vor bezüglich Tätigkeiten.
Und, ja, Ordnung ist mir auch wichtig. Ja, man kann auch im Chaos leben, aber da fühle ich mich nicht wohl. Und ohne Ordnung bin ich mehr am aufräumen als an einer grundlegenden Änderung.
Eine kleine Änderung heute: auf dem Weg zur Arbeit bin ich an einer anderen Haltestelle ausgestiegen. Habe den Anschluss aber trotzdem verpasst. Nun warte ich auf den gleichen Zug wie sonst meistens...
Habt alle einen schönen Tag!
Neues von Igelinde
Guten Morgen allerseits,
bei mir ist alles beim Alten, deshalb gibt es Igel-News.
Igelinde ist aufgewacht. Vor etwa einer Woche habe ich die ersten Grunzer von ihr gehört. Seitdem frisst sie jede Nacht das Katzentrockenfutter. Und zwar ordentliche Portionen. Bevor sie eingeschlafen ist, hat sie ja nur das Nassfutter genommen. Jetzt hat sie sich umgestellt. Da ich sie unbedingt mal sehen wollte, hab ich mich vor 3 Tagen auf die Lauer gelegt. Ich bin alle halbe Stunde raus, hab mich, in eine Decke eingewickelt, auf einen Gartenstuhl gesetzt und gelauscht. Beim dritten Anlauf hat´s geklappt. Nach ein paar Minuten Wartezeit waren Knacken und Knuspern zu hören und ich hab den Deckel meiner Futterkiste geöffnet. Das saß sie, hielt inne und sah mich erstaunt an. Sie ist nicht weggelaufen (wohin auch) und hat sich nicht eingerollt, einfach nur still gehalten und geguckt. Ich freue mich, dass sie, obwohl ihre Überlebenschancen im Herbst sehr schlecht waren, den Winter überstanden hat :-)))
Guten Morgen, liebe Lara . . .
Auch wir - unser Sohn, der momentan zu Hause ist - und ich liegen jeden Abend auf der Lauer, ob evtl. doch trotz frostiger Nächte der erste Igel erscheint. Nein, es erscheint kein Stachelritter. Noch nicht. - Im letzten Jahr war der oder die erste auch erst im April am Futternapf. Heute ist der 1. April . . . wir gucken und warten evtl. weiter.
Danke für Deinen so schönen Bericht.
Dir und allen anderen hier
einen sonnigen und freudigen 1. April
Elle
Igel
Ich habe am Sonntag einen Igel im Garten meiner Schwester gesehen. Er sah recht mager und hungrig aus. Er bekam dann gleich eine Schale voll Futter und hoffe, dass es sich satt fressen konnte. Da ich dort nicht so oft bin, kann ich nichts weiter über ihn berichten.
Ich freue mich, dass du, liebe Lara, auch schon einen Igel gesehen hast und darüber berichtet hast.
Igelinde und ihr Stachelritter
Ich bin für eine Forumsgeschichte im Kinderbuchformat und weiß auch schon genau, wer die Bilder dafür malt.
:P
Frühstückszeit - Forumszeit
@ Elle
Nur Geduld, euer Igel wird sich schon noch zeigen. Oder zumindest Spuren hinterlassen. Gartenmäßig scheinst du ja, auch was die Gärten in deiner Umgebung anbelangt, besser aufgestellt zu sein, als ich.
@Blaumeise
Ihr habt Futter bereit gestellt, das ist doch schon mal gut. Auch Wasser ist wichtig. Hoffentlich schafft es der kleine magere Stachelritter.
@Papierflieger
Jaaaa, wer das Buch illustriert, das weiß ich auch - nur nicht, wer es schreibt ;-)
Gestern war ich vormittags beim Sport, nachmittags im Garten und abends hab ich Gemeindebriefe ausgetragen.
Im Garten hab ich die Ärmel hochgekrempelt, um da Ordnung und Struktur zu schaffen, wo nicht ich die Unordnung verursacht habe. Hab mich dann über den Zaun mit meinem Nachbarn unterhalten und wohl ein bisschen ratlos und unentschieden gewirkt. Er meinte: Du kannst doch..., du bist doch nicht Mutter Theresa. Nein, bin ich nicht!
„Du kannst doch..., du bist doch nicht Mutter Theresa“, sagte er.
„Nein, bin ich nicht!“, erwiderte Igelinde und plötzlich wurde ihr ganz warm ums Herz. So ein Stachelritterkostüm ist ja auch nur, was es ist, dachte sie: in jeder Borste ein Fünkchen Mut.
Und so, ganz angetan von dem warmen Mut in ihrem Herzen, zog sie weiter.
<3
Und so, ganz angetan von dem warmen Mut * …
… der sich in ihr ausbreitete, zog sie weiter.
<3
„Du kannst doch..., du bist doch nicht Mutter Theresa“, sagte er.
„Nein, bin ich nicht!“, erwiderte Igelinde und plötzlich wurde ihr ganz warm ums Herz. So ein Stachelritterkostüm ist ja auch nur, was es ist, dachte sie: in jeder Borste ein Fünkchen Mut.
Und so, ganz angetan von dem warmen Mut in ihrem Herzen, zog sie weiter.
<3
Jetzt weiß ich auch, wer die Geschichte schreibt :-)))
Ist schon fertig. :)
Bitte weiterschreiben, liebe Papierflieger . . .
Ist schon fertig. :)
Sie ist nicht nur für Kinder gedacht . . .
Sie erfreut auch viele Erwachsene, wie z.B. mich. So entzückend ist sie.
Schönen sonnigen Tag - bei uns bisher kein Igel -
Elle
Ist schon fertig. :)
Sie ist nicht nur für Kinder gedacht . . .
Sie erfreut auch viele Erwachsene, wie z.B. mich. So entzückend ist sie.
Schönen sonnigen Tag - bei uns bisher kein Igel -
Elle
Schließe mich an!
Brauche was für die Seele. Kinderbücher sind immer gut.
Fortsetzung
Und dann tat sie, was sie tun musste. Schritt zur Tat mit mutigem Igelinde-Herzen (und ein bisschen Schiss in der Büchs, aber das sah ja keiner).
Wusstet ihr, wieviel Kraft in kleinen Igel-Muskeln stecken kann? Da sind die Stachel-Borsten ja fast nix dagegen!
Abends rollte sie sich dann ein Weilchen in der Sonne und genoss ihren Triumph, nur die Borsten wollten nicht aufhören, zu pieken … und überhaupt fühlte sich alles etwas schlodderig an, wenn sie ehrlich war.
Und so sagte sie sich dann:
Ach, ich glaube, mein Stachelritter-Held und ich - wir üben noch ein bisschen…
<3
Na wunderbar, liebe Papierflieger . . . .
Und dann tat sie, was sie tun musste. Schritt zur Tat mit mutigem Igelinde-Herzen (und ein bisschen Schiss in der Büchs, aber das sah ja keiner).
Wusstet ihr, wieviel Kraft in kleinen Igel-Muskeln stecken kann? Da sind die Stachel-Borsten ja fast nix dagegen!
Abends rollte sie sich dann ein Weilchen in der Sonne und genoss ihren Triumph, nur die Borsten wollten nicht aufhören, zu pieken … und überhaupt fühlte sich alles etwas schlodderig an, wenn sie ehrlich war.
Und so sagte sie sich dann:
Ach, ich glaube, mein Stachelritter-Held und ich - wir üben noch ein bisschen…
<3
Hat von Euch mal jemand Igel beim Liebessiel beobachtet?
Die rennen unter Umständen stundenlang im Kreis und schnaufen wild . . . er versucht es immer wieder . . . nicht geklappt . . .und weiter im Kreis. Ich habe das mal bei uns im Hof beobachtet und bin dann ins Bett gegangen wegen der Länge der Aktion und habe die beiden machen lassen.
Danke für die Geschichte
und bis später einmal
Elle
Jetzt hör aber auf, Elle. Sonst komme ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus. ;))
Ne - und es hat mir auch noch nie eine/r davon erzählt.
guten abend
Eine Igelhochzeit habe ich in meinem Garten schonmal erlebt. Habe mich dann aber ganz schnell zurückgezogen um nicht zu stören.
Hmm... zum Lachen finde ich soetwas nicht. Zum Lächeln allenfalls, denn ich habe mich gefreut, dass es Igelnachwuchs geben würde. Und den habe ich dann später auch aufwachsen sehen.
Meist sehe ich Igel frühmorgens - abends gehe ich sehr früh schlafen, da sind die Igel meist noch nicht unterwegs.
Und weil ich auch heute früh schlafen möchte, sage ich jetzt:
Gute Nacht, ihr Lieben, schlaft und träumt schön!
Geh aus, mein Herz und suche Freud...
Frühling, Sonne, milde Temperaturen, es grünt und blüht und singt.
Heute steht Grabpflege auf meinem Programm. In den nächsten drei Wochen Geburtstag meines verstorbenen Mannes, Todestag meiner Mutter und Ostern.
Und dann Garten. Es wird. Wildbienen summen vor dem baufälligen Insektenhotel. Sie wollen unbedingt da einziehen. Das neu aufgehängte haben sie zumindest gestern noch ignoriert. Wann kann ich ein Insektenhotel überholen. Ein Großteil der Schilfröhrchen ist total ausgefranst, aber es sind auch schon wieder Gänge verschlossen.
Mein Amselmännchen mit dem hellen Fleck am Kopf singt, was das Zeug hält. Es lässt mich sehr nah an sich ran, badet und singt ungeniert weiter, auch wenn ich nur 2 Meter entfernt stehe. Aber wehe, es taucht ein anderer Amselmann auf.
Deine Igelgeschichte, liebe Papierfliegerin, ist so schön. Ich mag deine Erzählweise sehr. Die mutigen Stacheln und Schiss in der Büchs... und dann die Erkenntnis: wir üben noch ;-)
Üben wir heute auch? Und wenn ja, was?
Üben wir heute auch? Und wenn ja, was?
Dran bleiben, liebe Lara, das ist mein Programm für heute und für die nächste Zeit: den leisen Impulsen mutig folgen.
Habt einen schönen Tag!
2 Komplimente
Ich möchte mich als stille Mitleserin den anderen anschließen, liebe Papierflieger, deine Igel- und Igeline-Geschichte ist echt so schön ...
Das tut einem einfach gut. Würde gerne mehr erfahren :-)
Überhaupt möchte ich Euch allen hier mal ein Kompliment machen, so ein schöner, ruhiger, naturverbundener Pfad ... den zu Lesen ist Balsam.
Zurück zur Themenübersicht