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Thema »WANDLEN – Dienstag, 25.3 . – SEINLASSEN, Woche 4«

WANDLEN – Dienstag, 25.3 . – SEINLASSEN, Woche 4

24.03.2025 05:31
Skylynn

Liebe Fasten-Wegweiser-WANDELN-LeserInnen. Hier ist Platz zum Austauschen über die Tagesseite. Lasst uns schreiben und lesen!

Sein lassen/Zweiter Tag

25.03.2025 10:45
Johannes

Neben der Reflexion jeden Tag nun also die Erfahrung das Sein lassens. Wichtig dabei finde ich, den ganzen Tag als Einheit zu sehen - mit den Pausen. Zeit der Ruhe/Pause mit Gesang und Gebet.
Das ganze erinnert mich an das Glockengeläut der Kirche in meiner Kindheit zum Mittag/12.oo Uhr:
Die Bauern hielten mit ihrer Feldarbeit inne und legten eine Pause ein - in Stille und Gebet!!
Der Rythmus erscheint mir wichtig - Zeit der Arbeit und der meditativen Unterbrechungen. Zeit für Ruhe.
Mein Fastenvorhaben - mein Leben zu entschleunigen, da Rythmus reinzubringen, will bisher noch nicht so richtig gelingen. Die Umstellung, aus dem gewohnten Trott auszubrechen, ist doch schwierig.

25.03.2025 11:02
Rena

Danke, Johannes, für deine Worte! Gerade läutet hier die Glocke...Danke für die Erinnerung!
LG, Rena

Auszeit im Kloster

25.03.2025 11:10
Mäandera

Singen und beten in Gemeinschaft - in festem Rythmus - als vordringliche Lebensaufgabe - in der Natur - mit leicht duftenden Kerzen - bewegendem Gesang - in grosser Ruhe.

...und alle Gedanken haben ein Ende.

25.03.2025 15:20
simchat


Auszeit im Kloster hat Anja auch ab und zu gemacht.

Ich glaube, für mich wäre es nix, heutzutage jedenfalls. Früher habe ich mir das oft gewünscht, wenn mir alles zu viel wurde mit der Familie.
Jetzt kann ich ja schalten und walten, wie es mir gut erscheint.
Nach der Morgentoilette lese ich jeden Tag die Losung, einen Bibeltext und eine Auslegung dazu.
Und jeden 2. Donnerstag im Monat habe ich Bibelkreis.
Bei mir dudelt kein Radio.
Ihr seht, ich brauche keine Auszeit im Kloster.

Beten

25.03.2025 15:58
Bildermacherin

In unserem Dorf gab es bis vor einigen Monaten ein Karmelitinnen Kloster.
Sie sind zu einem anderen Karmel gezogen.
Für die Schwestern ist Beten ihre Aufgabe ihr Mittelpunkt. Sie schweigen sonst bei der Arbeit.Abends eine gemeinsame Zeit zum Gespräch.
Beten als Lebensmittelpunkt.
Arbeiten um zu leben, Kerzen gestalten und Hostien backen. Das Kloster nur in Ausnahme Fällen verlassen. Und sie haben mitbekommen was in ihrer Umgebung vorgeht. Für Menschen in Not gebetet. Beten und schweigen.
Für mich kaum vorstellbar so zu leben. Und ein Weg, eine Chance, eine Möglichkeit.

Einmal Kloster auf Zeit, ja für 10 Tage . Nach der Schule.
Ora et labora , beim Kloster renovieren geholfen . Auf Zeit , gemeinsam. Beten als Pause, Rhythmus Struktur geben. und die wunderbare Lage des Klosters damals genossen. Draußen sitzen und essen und trinken und reden.

Beten als Chance. Als Gewinn. Neue Seiten zu entdecken. Neue Wege finden, das spricht mich heute an.

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