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Thema »WANDLEN – Sonntag, 23.3. – VERBINDEN, Woche 3«
WANDLEN – Sonntag, 23.3. – VERBINDEN, Woche 3
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Land in Sicht
Der heutige Text aus dem Wandeln hat mich besonders angesprochen. Wer kennt sie nicht, die Friedenstaube? Dieses zum Symbol für den Frieden gewordene kleine weiße Vögelchen mit dem Ölzweig im Schnabel? Und vor allem ihre Botschaft: "Land in Sicht"! - Das gibt mir einfach Hoffnung! Auch wenn ich momentan ein Meer von Elend um mich herum sehe, soweit das Auge reicht... Aber sie ist nicht mehr beliebt und nicht mehr gefragt in der heutigen Zeit, wo alle nach Krieg schreien! - Ich will da einfach nicht mit einstimmen! Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass dieser Wahnsinn einfach endlich mal aufhört! Ich warte so sehnlichst auf die weiße Taube mit dem Ölzweig im Schnabel und ihre frohe Botschaft: "Land in Sicht"...
Luxi, schöner hätte ich das niemals ausdrücken können.
Mir geht die ganze Kriegstreiberei auch gewaltig gegen den Strich. Wo ist das schöne Wort der Deeskalation und alle ernsthaften Verhandlungen geblieben?
Taube
Da ist sie wieder, die Taube mit dem Ölzweig, die Hoffnung auf Leben und Frieden bringt - auch Frieden mit der Schöpfung.. Und da ist Louis, heute aktiv für den Frieden, für den Weltfriedenskongress. Wie gut, dass es solche Stimmen trotz dem Kriegsgeschrei und der Aufrüstung auch noch gibt.
Neben dem Frieden unter den Völkern geht es auch um den Frieden mit der Schöpfung und darum, dass wir sie beachten. Ich finde, diese beiden Dinge sind das Wichtigste - auch, was wir nachfolgenden Generationen mitgeben können.
Ihr Lieben,
seit Urzeiten ist die Taube heilig.
Für die Germanen war sie der Seelenvogel.
Bei den Juden war sie das Opfertier der kleinen Leute.
Bei den frühen Christen war sie Seelentier und Träger von Kindeskeimen (siehe Bilder von der unbefleckten Empfängnis Mariens).
Der heutige Text zeigt, dass wir uns eigentlich alle nach Frieden sehnen.
Nach Zuversicht, einem guten Geist, einer frohen Botschaft.
Euch einen harmonischen, friedvollen Sonntag.
Mäandera
Ihr Lieben,
seit Urzeiten ist die Taube heilig.
Und heute werden die Tauben auch Ratten der Lüfte genannt. Versucht zu verscheuchen. Füttern verboten.
Fenster und Nischen an Gebäuden mit spitzen Dornen, Nägeln und Netzen vor den Tauben geschützt. Auch an Kirchen.
Allerdings "nur" gegen die grauen Stadttauben nicht die weißen Friedenstauben.
Haben wir unsere Beziehung zu der Friedenstaube verändert, verloren?
Wer kennt sie nicht, die Friedenstaube?
Aber sie ist nicht mehr beliebt und nicht mehr gefragt in der heutigen Zeit, wo alle nach Krieg schreien!
Luxi
Hm,lieber Luxi, da möchte ich dir wirklich widersprechen. Der Frieden ist nicht mehr gefragt? Alle schreien nach Krieg?
Laufoma, du beklagst sogar eine allgemeine „ Kriegstreiberei“.
Das nehme ich vollkommen anders wahr.
Ich sehe, wie alle Angst haben vor einer Ausweitung des Krieges. Alle schreien nach Frieden. Alle suchen nach Wegen, wie der Kriegstreiber Putin aufzuhalten ist.
Ja, wo ich euch Recht gebe: es wird wieder über Krieg gesprochen. Das hatten wir offenbar 70 Jahre lang nicht mehr nötig. ( Obwohl Putin schon seit 2014 ganz offensichtlich in den Krieg gegen die Ukraine gezogen ist. -Aber das haben wir weitgehend ignoriert.)
Nun zerbombt er die Ukraine vor aller Augen, und bereitet sich gleichzeitig auf einen großen Krieg vor.
Er sieht sich bereits im Krieg mit dem Westen. Er provoziert nahezu täglich mit Drohnen im deutschen Luftraum über Militäranlagen und Industrieparks, um nur einige zu nennen.
Es gibt eine allgemeine Kriegsangst -vollkommen zu Recht.
Aber es wird in meinen Augen nicht nach Krieg geschrien- ganz im Gegenteil-die Welt sucht verzweifelt, Putin zu stoppen.
Aber wie heißt es so schön:
Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben, wenn’s der böse Nachbar nicht will.
Im Herbst startet Putin ein riesiges Militärmanöver in Kaliningrad.
Sein Einmarsch in die Ukraine begann -gut getarnt- mit einem ebensolchen.
Das ist zum Angst kriegen.
Seine Taktik besteht in Lügen, Täuschen, Angreifen.
Er will keinen Frieden. Er will Land.
Und er kriegt es, wie man sieht.
Ann-Sophie
Woran mich die Taube und Noah auch erinnern.
Geduld.
Nicht gleich beim ersten Flugversuch kam die Taube mit einem Blatt, OlivenZweig im Schnabel zurück.
Noah wartet und lässt die Taube noch ein paar Mal fliegen.
Und sie kommt dann, endlich, mit einem kleinen Zweig zurück.
Für mich nehme ich mit:
Noah ließ die Taube mehrmals fliegen. Wir dürfen und können es mehrmals versuchen, hoffen, beten. Bitte nicht aufgeben, nicht die Hoffnung verlieren.
Hoffnungsvoll bleiben. Weiter beten und handeln, wie er, sie kann.
Noah wusste wohl nicht worauf er wartet, erst als er den Zweig in ihrem Schnabel gesehen hat, da erkannte er das Zeichen, ein Zeichen der Hoffnung.
Ich, wir können nach Hoffnungszeichen Ausschau halten, es gibt so viele die suchen und finden, und es gibt, hoffentlich noch Wege und Hoffnung.
Ann-Spohie schreibt:
Hm,lieber Luxi, da möchte ich dir wirklich widersprechen. Der Frieden ist nicht mehr gefragt? Alle schreien nach Krieg?
Laufoma, du beklagst sogar eine allgemeine „ Kriegstreiberei“.
Das nehme ich vollkommen anders wahr.
Wer will denn wirklich Frieden? Die, welche für Frieden auf die Straße gehen, werden als Friedensschwurbler, Lumpenpazifisten und gefallene Engel aus der Hölle bezeichnet. Wenn Putin Frieden wollte, würde er den Ukrainekrieg sofort beenden. Macht er aber nicht. Die EU will jetzt mit hunderten Milliarden Aufrüsten, eine Kriegswirtschaft einführen. Deutschland die Wehrpflicht wieder einführen. Friedrich Merz will als Kanzler Tauris an die Ukraine liefern. Und da unten im Nahen Osten sieht es auch nicht gerade nach Frieden aus...
Ja, die einfachen kleinen Leute, die wollen vielleicht Frieden. Aber die großen und mächtigen eher nicht. Das ist zumindest meine Wahrnehmung und mein Eindruck.
Und du schreibst ja selbst:
Ich sehe, wie alle Angst haben vor einer Ausweitung des Krieges... wo ich euch Recht gebe: es wird wieder über Krieg gesprochen. Das hatten wir offenbar 70 Jahre lang nicht mehr nötig... Nun zerbombt er die Ukraine vor aller Augen, und bereitet sich gleichzeitig auf einen großen Krieg vor... Er sieht sich bereits im Krieg mit dem Westen. Er provoziert nahezu täglich mit Drohnen im deutschen Luftraum über Militäranlagen und Industrieparks... Es gibt eine allgemeine Kriegsangst -vollkommen zu Recht... Im Herbst startet Putin ein riesiges Militärmanöver in Kaliningrad...
Ist das alles etwa kein Kriegsgeschrei? Da muss sich ja nun nicht gleich einer hinstellen und brüllen: "Wollt ihr den totalen Krieg?" wie einst ein Hitler. Es sieht auch so alles sehr bedrohlich aus und riecht ganz sicher nicht nach Frieden! Und es soll auch Leute geben, die keine Angst vor einem Krieg haben... Wer den Frieden will, muss schließlich für den Krieg gerüstet sein. - Na, dann ist ja alles in bester Ordnung...
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