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Thema »WANDLEN – Freitag, 21.3. – VERBINDEN, Woche 3«

WANDLEN – Freitag, 21.3. – VERBINDEN, Woche 3

16.03.2025 23:20
Skylynn

WANDLEN – Freitag, 21.3. – VERBINDEN, Woche 3
Liebe Fasten-Wegweiser-WANDELN-LeserInnen. Hier ist Platz zum Austauschen über die Tagesseite. Auf ein frohes Teilen, Geben, Nehmen!

in aller gleichzeitigkeit das gleichgewicht halten

21.03.2025 08:49
siebenkommafünf

eine sehr schöne und sehr passende formulierung, finde ich,

für das, was wir jeden tag alles so wuppen, wahrnehmen und aushalten, was uns anfliegt oder angehöngt wird, wo wir mit händen, gedanken, seele und dem herz dabei sind,

und oft auch ganz unbemerkt und ohne diese aufmerksamkeit um das schaffen und all diese kleinen gewichte,

die uns mal hierhin und mal dorthin ziehen und neigen, zu denen wir uns strecken, um die wir uns kümmern,

ich mag bei dem gedanken an diese fülle platz nehmen auf einem stuhl und mich anlehnen, zurücklehnen und durchschnaufen

gerne etwas länger!

wir schaffen alle täglich so viel!

pausen sind wichtig!

bei dem satz muss ich immer an den film "wie im himmel" denken :-)

pausen-pladoyer .. fürs gleichgewicht und das innere austarieren.

von siebenkommafünf


21.03.2025 09:11
Rena

Mir tut der letzte Satz ein bisschen in der Seele weh. Und ich möchte die Autorin fragen: Wo bist denn DU??? Und würde ihr wünschen, den Umzugskarton abzustellen, sich die Haare aus dem Gesicht zu streichen, das Gesicht in die Sonne zu halten und einen tiefen Atemzug zu tun. Und vielleicht ein kurzes Gebet zu sprechen für all diese Menschen, und sagen zu können: Ich bringe sie alle vor dich, Gott. Und mich dazu!!!
Auf einem anderen Pfad geht es ja um Empathie: für mich ist das hier fast schon zu viel Empathie. Ich könnte das alles gar nicht gleichzeitig im Kopf und Herzen haben.
Es ist auch eine wichtige Fähigkeit, nur auf das Naheliegende zu sehen. Sich nicht zerfuddeln zu lassen.
Nachdenklich, Rena

In aller Gleichgültigkeit :)

21.03.2025 10:32
Luxi

Ich hatte beim ersten Lesen etwas anderes gelesen als da geschrieben stand. Statt: "In aller Gleichzeitigkeit das Gleichgewicht zu halten fällt mir heute schwer" las ich: "In aller Gleichgültigkeit das Gleichgewicht zu halten fällt mir heute schwer" :)

Beides hat was. Gleichzeitig so viele Dinge auf einmal, geht eigentlich gar nicht. Da muss man dann irgendwann aus dem Gleichgewicht kommen, kann es nicht mehr halten... Aber Gleichgültig als Alternative lässt die Arbeit, auch wenns ganz viel auf einmal ist, dann irgendwie leichter ertragen, fast schon wie ein einfach nur funktionierendes Programm, was man einfach durchzieht... Aber dann fällts eigentlich weniger Schwer, dabei das Gleichgewicht zu halten, oder?

Kam mir nur so in den Sinn...

Perspektivwechsel

21.03.2025 10:47
Isabel

Liebe Mitwandelnde,

es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich wir die Texte wahrnehmen (zu Rena). Auf mich wirken die beschriebenen Situationen mit Ausnahme der Chemotherapie nicht belastend:
Plus und Minus lernt – dann kann es später in Papas Fußstapfen treten
Laboranalysen auswertet – hat eine gut bezahlte Arbeit
Restmülltonnen leert – ich muss den Abfall nicht zum Wertstoffhof fahren
Buntwäsche läuft – dann kann ich meinen Lieblingspulli morgen wieder anziehen
am Sterbebett ihrer Mutter sitzt – Gott sei Dank, bald hat die Mama es geschafft
ihren Mann verlässt – keine Streitereien mehr, nun kann sie ein neues Leben beginnen.

Möge es uns gelingen, das Gleichgewicht zu halten! Gleichgültigkeit (zu Luxi) wäre eine Lösung, aber nicht die, in deren Richtung ich mich wandeln möchte.

Mich hat auch das Bild angesprochen: In meiner Lebenszeit das Gleichgewicht wahren!

Liebe Grüße
Isabel

21.03.2025 10:52
Rena

Liebe Isabel,
ja, das ist immer wieder erstaunlich!
Und ich merke: bei mir ist es tatsächlich der letzte Satz, das Wort "schwer". Die ganze Aufzählung könnte man, könnte ich für mich auch abschließen mit: Ich fühle mich verbunden mit so vielen Menschen, mit so vielen Dingen, fühle mich eingewoben in ein großes Ganzes - dann stünde das alles in einem ganz anderen Licht. Das hätte ich als Fazit beim ersten Lesen sogar erwartet, und deswegen hat mich das "das fällt mir schwer" auch irgendwie so erstaunt und irritiert.
LG, Rena

21.03.2025 10:55
Luxi

Von Isabel:
Möge es uns gelingen, das Gleichgewicht zu halten! Gleichgültigkeit (zu Luxi) wäre eine Lösung, aber nicht die, in deren Richtung ich mich wandeln möchte.

Ich strebe das auch nicht an. Aber wenn Überlastung droht und man verliert das innere Gleichgewicht, weil alles zu viel geworden ist, kann es durchaus hilfreich sein, die Situation erträglicher zu machen. Aber es ist sicher nicht als Dauerzustand erstrebenswert.

Freitagvormittag - noch eine Stunde

21.03.2025 11:03
Mäandera

Was machst du gerade?

Ich bin länger am PC heutemorgen, weil ich nach meinem Hund sehen möchte, dem es seit gestern abend nicht so gut geht.

Und ihr?

.. in einem verspäteten zug unterwegs zur mama

21.03.2025 11:20
siebenkommafünf

.. mit knisternden papiertüten und duftenden frischen brötchen, meiner vorfreude aufs mittagessen,

gesprächen über schule, kinder, arbeitsabfragen, bayrischem dialekt,

warteschlange am wc,

sonnenflackerlicht durch die bäume am feldrand,

lachen, gespräche,

:-)

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