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Thema »WANDELN – Sonntag 16.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2«

WANDELN – Sonntag 16.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2

09.03.2025 21:07
Skylynn

Liebe LeserInnen des Fasten-Wegweisers WANDELN. Hier ist Platz zum Austauschen über die Seite des Tages. Auf ein kritisches, tiefes, gläubiges, frohes, leichtes Austauschen :)

16.03.2025 11:05
Juli

Ich habe ja noch die Sichtweise über Schlangen verstanden, aber dann wusste ich nicht, worauf der Text hinauswollte.
Schlangen sind nicht so schlecht wie ihr Ruf ist für mich das Fazit.
Und ansonsten erinnert es mich an des Kaisers neue Kleider , wenn ich da jetzt mehr drin zu sehen versuche.
Aber das ist ja das Glück, dass verschiedene Texte verschiedene Menschen ansprechen. Und dieser Text war heute einfach nicht für mich, sondern für andere. Das passiert eben!

Mit sich selbst Schritt halten

16.03.2025 11:10
Selma

Guten Morgen liebe Wandelnde,

Ich komme mit dem heutigen Text nur schwer klar, auch nach mehrmaligem Lesen verstehe ich ihn nur bruchstückhaft.
Vier Sätze sprechen mich sehr an: "Und sie wächst ihr ganzes Leben. Um mit sich selbst Schritt zu halten, häutet sie sich. Dann werden ihre Augen trüb und ihre Schuppen matt. Und ist der Wandel vollbracht, glänzt sie wie eine Auferstandene"
Das kenne ich aus meinem eigenen Leben. Besonders in Übergängen von einer Lebensphase in die nächste, habe ich auch "Häutungen " erlebt, die manchmal schmerzhaft und anstrengend waren, neue Lebens- und Denkweisen erforderten und letztendlich zu Veränderungen führten. Da ist es manchmal auch schwer mit sich selbst Schritt zu halten, weil der Kopf manchmal schneller ist, als das Herz oder umgekehrt.
"Dann werden ihre Augen trübe...." bedeutet für mich , nicht mehr das Außen , in den Blick zu nehmen, sondern nach innen zu gehen, sich Zeit nehmen , dem Wandel Zeit geben.

Isabell

16.03.2025 12:00
Johannes

Hallo Isabell,

danke für Deine Definition des Baumes der Erkenntnis. Ht mir gut getan und führt mich weiter.

Mäandera:
Msnn und Frau im Gleichschritt, sich ergänzend - fände ich besser. einGrund, warum ich tnze, weil sich Frau und Mann dort harmonisch ergänzen, wenn jeder seinen Part tanzt und sich mit dem Anderren, der Andren ergänzt.

iebe Grüße
Johannes

Hingeben oder seinlassen

16.03.2025 12:18
Rauhreif

Guten Morgen,

vielleicht will der Text uns alle daran erinnern, dass in uns allen auch ein Stück Schlange steckt. Wandelbar und sich den Umständen anpassend.
Sich darüber bewusst zu sein, dass wir selbst immer für uns entscheiden können, wie wir leben wollen. Ob wir uns Versuchungen hingeben oder sie sein lassen ....

Schönen Sonntag

16.03.2025 13:27
Rahel

Ich hänge immer noch:
Eva hat die Versuchung ja gerade nicht sein lassen...

Liebe Mäandra, die Hintergründe um Frauenrolle und aufkommendes Patriarchat sind mir im Grunde klar.
Warum aber das sein lassen?!?

16.03.2025 15:15
Bildermacherin

Auch ich durfte länger überlegen, was will der Text MIR sagen.
DIE Schlange gibt's nicht. Ich lese verschiedene Eigenschaften, Eigenheiten und Ansichten. Es gibt Schlangen die sich auf Bäume winden, Schlangen die würgen, die giftig sind, die ihren Kiefer ausrenken um zu schlingen, und Schlangen die sich gegenseitig wärmen ....
Sich Häuten können bedeutet auch eine Zeitlang verletzlicher zu sein, und auch wie Neugeborene zu strahlen.
Auch wir Menschen , sind jede und jeder anders, sind verschieden, mit Eigenschaften die als Stärke oder Schwäche, als Kraftquelle und Verletzlichkeit angesehen werden können.

Ich möchte mitnehmen: auf andere Seiten und Eigenschaften gucken, nicht in Eine Schublade stecken. Nicht die Tiere, nicht eine Schlange und nicht die Mitmenschen.

Und ich erinnere mich an die Schlange, eine schwarze Kreuzotter, genannt Höllenotter uns vor die Füße geschlängelt ist. Name klingt furchterrend. Wir haben sie bestaunt. Und gefährlicher ist sie auch nicht

16.03.2025 15:37
Ann-Sophie

Mir kommt grad, ob es vielleicht erhellend wäre, mal kurz die Perspektive zu wechseln? Also mal raus aus der Geschichte - und hin zu den Erzählern dieser Geschichte.

Die haben vielleicht eine Erklärung dafür gesucht, warum ihr Leben so schwer ist?Warum ist alles so mühsam?
Warum leiden und sterben Menschen?

Sie erkennen, dass sie unter der Zweiheit leiden, dass es Gut u n d Böse gibt.
Sie erkennen, dass Erdendasein bedeutet,
zu leben u n d zu sterben
Frieden u n d Krieg
Mann u n d Frau
Gott u n d Mensch…

Die Schlange im Wandeln Text
wird positiv gesehen. Sie verführt ja letztlich dazu, dass der Mensch die Einheit verlässt, um sich in der Zweiheit zu bewähren. Eigentlich eine Emanzipation, ein Erwachsenwerden.

Das Mutmachende
- dass er das schaffen kann-
seh ich in den Qualitäten
der Schlange: stark, schlau, geheimnisvoll, megagewitzt….

Mehr Schlange -sein in unseren Tagen, anstatt uns ohnmächtig und gelähmt zu fühlen
wünscht sich
Ann-Sophie

16.03.2025 16:18
Mäandera

Letzter Satz im Text: Und lässt Frau Schlange sein.

Kurz davor: Schreibende und Malende haben einen dritten Akteur gebraucht. Die Schlange als Teufel?

Adam und Eva haben die Schlange nicht verjagt. Sie haben sie ihre Rolle als Verführerin spielen lassen.

Ann-Sophie, ich finde deine Idee gut, sich in der jetzigen Weltsituation und Verunsicherung wie eine Schlange zu verhalten.

Nicht in Passivität zu verharren, sondern aktiv zu werden. Aber schlau, gewitzt, einfallsreich. Alle Fähigkeiten, die uns zur Verfügung stehen, ausnutzend. Am besten wirkt die Weisheit der vielen.

Euch einen schönen Abend
Mäandera

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