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Thema »WANDELN – Dienstag 11.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2«
WANDELN – Dienstag 11.3. – SELBSTVERSUCHEN, Woche 2
Liebe LeserInnen des Fastenwegweisers WANDELN. Hier ist Platz zum Austauschen über die Seite des Tages. Auf ein anregendes, waches, liebes, tiefgehendes, schönes Austauschen :o)
Kirsten Westhuis
…hat mich erwischt. Das mit dem Senf….. Ja, ist schon gut, habe verstanden, beschränke mich …ab gleich, den Pfad hier musste ich noch hochschieben, ist ja von heute.
Und nun ist Ruhe, 8 Stunden Forumspause :-)
nette idee ..
.. aus solchen sprüchen konstruktive handlungs-vorhaben zu machen.
mich macht diese ansammlung von gut-sein-wollen allerdings erstmal ziemlich rebellisch, weil sehr viel von diesem nett-gut-umsichtig-gefällig-positiv-.. sein schon in meinen zellen verankert wurde beim erzogenwerden und aufwachsen,
aber mit abwarten und tee trinken & das salz in der suppe sein, kann ich heute mitgehen :-)
die zeichnungen mag ich sehr.
rebellischer senf-gruß von siebenkommafünf,
die sich vielleicht mal eine wilde variante eines solchen menüplans überlegt ..
Menüplan
Abwarten und Tee trinken. Damit kann ich viel anfangen. Ist etwas, was ich für mich immer wieder übe.
Ich nehme den Mund nicht zu voll. Ist manchmal gut, wenn man abwartet und Tee trinkt.
Ich denke, gilt im Moment auch manchmal in der Politik. auch da wird oft nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Nicht mal bei Herrn Putin und Herrn Trump.
Nicht mehr überkochen vor Wut. Ist auch eine Sache, in der ich mich übe. Zusehen, dass ich kein Salz in die Wunde streu gehört für mich dazu.
Nun zum Senf: Meine Geschmacksrichtung bei der Salatsauce: Süßer Senf!! mit etwas Salz - nicht in der Suppe aber in der Salatsauce.
Öfter mal das Salz in der Suppe sein - Mut und ab und zu den Mund auf machen! - gehört für mich dazu.
Ratschläge sind auch Schläge :)
Auch wenn´s im Prinzip soweit richtig ist und gut gemeint. Es kommt mir vor wie ein Erziehungsratgeber oder ein Knigge 2.0. - Ich hab mal gehört: Ratschläge sind auch Schläge. Und es nützt ja alles nichts, wenn sich eh keiner dran hält! Dann sind nämlich die immer die Dummen, die sich zügeln und nachgeben, was andere wiederum gnadenlos ausnutzen um drauf zu schlagen! Das Leben schreibt leider andere Rezepte...
Weil wir jahrzehntelang abwarten und Tee trinken und nur ab und zu das Salz in der Suppe sind, ist die Welt heute wie sie ist. Lieber mal zu laut sein, sich die Zunge verbrennen und den Senfmarkt leerkaufen.
Von Tears for Fears gibt es das Lied "Mad World". Bestimmt kennen viele es. Ein Lied aus den 80er Jahren. Wenn man die damalige Version hört, die schnell und dringend klingt und danach die Cover Version von Gary Jules, der das Lied zu einer Ballade gemacht hat, kann man den Unterschied ganz gut hören. Wir sagen noch was Ähnliches wie damals, aber haben nicht mehr die Kraft oder den Mut es zu schreien, obwohl es vierzig Jahre dringender ist.
Tee trinken: ja, abwarten: besser nicht
Diesen Tag, diesen Text darf ich erstmal verdauen.
Und nun mal schreiben wie es mir schmeckt:
Schon dieses Menü zeigt mit viele Möglichkeiten auf.
Und: es reicht nicht die Rezepte zu sammeln.
Ich darf auch mal gucken: was schmeckt mir, worauf habe ich Appetit, und: welche Vorräte habe ich. Was ist dran, sollte verarbeitet werden, was hat Saison und was kann und sollte ich noch verschieben.
Ja, es hat gedauert, und nun kann ich mit dem Bild des Menüs etwas anfangen.
Ich kann und darf wählen.
Und ich weiß, auch dürfen wir Rezepte ändern, anders würzen, etwas weglassen.
Nur anfangen, versuchen, losgehen das ist unsere Aufgabe.
Und wenn nicht heute, dann darf ich meine Menüvorschläge auch noch eine oder mehrere Nächte (oder Tage) im Kopf rumwandern lassen.
Ja Clare , du meinst besser nicht zu lange abwarten. Und Du meinst das was brennt. Und ja das verstehe ich.
Und doch, aus meiner Sicht bitte auch die Chance nutzen abzuwarten.
Bekenntnis
Ich habe das Gefühl, der Menüplan ist eigentlich ein Bekenntnis. Viele Dinge will sie nicht tun, weil sie anderen schaden könnten. Und am Ende bekennt sie sich zur Ruhe und zum Engagement. Und das alles wunderbar verpackt in Essensredewendungen. Hätte gar nicht gedacht, dass wir so viele davon haben. Fehlt nur noch: Ich will Butter nei die Fische geben und nicht das Haar in der Suppe sein.
Weiter geht's. Zeichensatt war es
Wir Sollten nicht zum Heulen des Sturms beitragen.
Sondern in der Stille Gott zu Wort kommen lassen.
Wir sind auf dem Weg, und dürfen versuchen den guten, den geeigneten Weg zu finden.
Aus der Stille
Das schreibe ich aus meinerSicht, denn ich handle , wenn ich spüre es ist nötig, zu schnell, zu unüberlegt.
Und um zum Bild des Menüs zurück zu kommen.
Gut gewürzt gut abgeschmeckt schmeckt es besser.
Dazu brauchen wir Erfahrung und Ruhe.
Und ich verstehe und teile deine Sorge, Clare.
Bis 50 durfte ich noch nie rechnen!
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