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Thema »Fasten: persönliches Wellness- bwz. Selbstoptimierungsprojekt oder religiöses bzw. kulturelles Konzept für - ja, für was eigentlich?«
Fasten: persönliches Wellness- bwz. Selbstoptimierungsprojekt oder religiöses bzw. kulturelles Konzept für - ja, für was eigentlich?
Mich interessiert hier der Spannungsbogen "zurück" (?) zum traditionellen Gedanken hinter dem Fasten, der religiös-gesellschaftlich-kulturellen Konzeption. Auch da geht es ja keineswegs nur um Verzicht, jedenfalls nicht als Selbstzweck.
Mir tritt dieser Aspekt - sogar bei mir selbst - zuweilen zu sehr zurück hinter der "Was tut mir gut"-Frage. Darum dieser Thread.
Ich bin gespannt, was daraus wird.
Ein paar Gedanken zu "in solchen Zeiten auch noch verzichten schaffe ich nicht" hatte ich eben schon, die liegen ja total nahe. Aber das ganze als "Verzicht auf Hoffnungslosigkeit" zu drehen, erscheint mir persönlich dann doch etwas billig... Aber vielleicht verliere ich etwas von meiner Angst, wenn ich durch zeitweiligen Verzicht feststelle, dass ich manches von dem, was ich zu verlieren befürchte, nicht zwingend brauche? Vielleicht kann Fasten auch so ganz nebenebei ein Resilienztraining sein? Ist aber vielleicht auch schon wieder zu weit weg vom ursprünglichen Konzept?
Keine Ahnung. Und jetzt gerade auch keine Zeit mehr, weil ich dringend raus will in die Sonne. Darauf freiwillig zu verzichten erscheint mir nun wirklich völlig aberwitzig. :-))
Liebe Leah!
Gestern Abend habe ich diesen Satz gehört, der mir bei deiner Frage hilft.
Die Fastenzeit nährt die Sehnsucht nach Gott.
Sonnige Grüße
Du hast zweifellos den bisher schönsten Pfadnamen kreiert, liebe Leah, allein deshalb möchte ich hier gern schreiben. :D Tatsächlich finde ich auch das Thema spannend, ich weiß bloß nicht so ganz, worauf Du eigentlich hinauswillst. Kannst Du jetzt, da die Sonne weg ist, nochmal ein wenig konkretisieren? Nur mal so als ersten Gedanken von mir: Der Hintergrund des Fastens scheint mir im Großen und Ganzen die Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott zu sein – wie immer die aussehen kann. Überschneidet sich das aber nicht sehr mit der Überlegung „Was tut mir gut“? Jedenfalls dann, wenn man mit der Frage „Was tut mir gut“ auf Suche nach Nahrung für Seele und Geist geht?
Liebe Fideli
Schön, dass Du geschrieben hast!
Der Pfad ist zu groß für mich (allein), fürchte ich.
Erst nachdem ich ihn angelegt hatte, kam die Post von AZ bei mir an, auch mit dem Broschürchen zu den Fastenbriefen, wo sich tatsächlich ein kleiner Überblick zum Thema Fasten in den Religionen befindet. Vielleicht guck ich da demnächst noch mal rein und schreib dann hier mehr.
Ja, Begegnung mit Gott. Vielleicht ist das Fasten dann mehr eine Abkehr von Ablenkung als der Verzicht als Kasteiung? Aber spielt es dann eine Rolle, wie es MIR geht, was MIR gut tut, wenn ich mich doch GOTT zuwenden will?
Andererseits bin ich nach Seinem Bilde geschaffen und Sein geliebtes Geschöpf, wieso soll ich dann die Fürsorge für dieses Geschöpf, also mich, vernachlässigen, gerade wenn ich mehr Nähe zu ihm will?
Hm.
Heute abend komm ich da nicht weiter. Viel zu müde.
Schlaf fasten ist aber so ziemlich das blödeste, was ich tun kann. Also genug für heute.
Denise, auch Dir Danke! Bedenkenswert, das mit der Sehnsucht.
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