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Thema »Kapelle am Meer«
Kapelle am Meer
Für alle, denen es im Raum der Stille zu still ist.
Gottes Segen diesem Haus
und allen, die da gehen ein und aus.
Die erste Kerze leuchtet.
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Ach, Herr....
Meine Seele streikt.... zuviel....
Meine Gedanken singen ....
"Meine Seele ist still, sie ist still, Herr zu dir. Herr, in dir hab' ich Trost, ruh' ich aus. Denn du, Herr, bist mein Hort, ja, da bin ich zuhause, meine Seele...."
(Text: Paul Toaspern)
kreisen im "ich will nicht mehr"
Und es singt weiter in mir...
"Meine Seele ist still, sie ist still, Herr zu dir. Herr, in dir hab' ich Trost, ruh' ich aus. Denn du, Herr, bist mein Hort, ja, da bin ich zuhause, meine Seele...."
(Text: Paul Toaspern)
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Für Kleines
Eine Geschichte
Gemeinsam mit einer Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld bat. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab ihr nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück.
Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.
Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon. Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer.
FF
Fortsetzung
Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe. Nach acht Tagen saß die Bettlerin plötzlich wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand.
"Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", fragte die Französin. Rilke antwortete: "Von der Rose . . . ."
(Rainer Maria Rilke)
Ich heute wieder einmal an die Geschichte denken musste. Ja, was nährt mein Innerstes? Was berührt mich?
Gott, der Du mich trägst und mir begegnest - der meinen Innersten Nahrung bietet.
Und das zu wissen, tut meinen Herzen so gut.
"Gott selbst geht mit uns" Und dieses Wissen tut meiner Selle gut
Inspiriert von Helmuts Elfchen, hier der Text vom Mandelzweig:
Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt.
Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.
Rose und Mandelzweig,
Liebe Linde, liebe Simchat
Danke dafür
Nahrung für die Seele und Zeichen der Hoffnung und Zuversicht können wir in der Natur entdecken, uns gegenseitig schenken und bei Gott finden.
Gütiger Gott ,
Gib uns für den heutigen Tag deine Zuversicht, besonders denen die gerade mutlos sind oder denen die Sorgen über den Kopf wachsen.
Sei in uns und um uns.
Sei da
Sei nah
Amen
Ich bleibe heute vor der Kapelle sitzen und genieße die Sonne.
*Ich bitte dich Gott, mach meinen Mann gesund. Gib ihm, was er braucht. Gib mir, das ich weitergegeben kann. Hoffnung aus Rose und Mandelzweig. Auch für meine Freundin, die manchmal sehr mit dem Leben hadert. "
()
II
Zünde heute für Elissa eine Kerze an.
Der Ich bin, der ICH BIN DA
segne uns mit seiner Kraft und all dem was wir heute nötig haben
Herr erbarme dich
Christus erbarme dich
Herr erbarme dich über uns
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