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Thema »FastenFlüstern...«
FastenFlüstern...
... und philosophieren...
Sonne
Guten Morgen ihr Lieben,
Danke Lara für die guten Wünsche. Ich überlege heute mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. So verlockend der Sonnenschein. Dann bin ich direkt in der Kirche unterm Himmelszelt.
Kirche ist für mich Gemeinschaft, Singen und Inspiration.
Ich liebe Freiluft Gottesdienste. Nachdemgottesdienstbegegnungen.
Regelmäßigkeit
Wenn der Priester es schafft die heilige Schrift mit der Jetztzeit zu verknüpfen.
Auf Augenhöhe
Der Vortrag gestern war auch inspirierend, das Eingangszitat möchte ich euch gerne mitbringen:
"Es gibt in einem anderen Menschen nichts, was es nicht auch in mir gibt. Dies ist die einzige Grundlage für das Verstehen der Menschen untereinander."
Erich Fromm
Habt einen wunderschönen Tag
@papierflieger murmel schön
@Blaumeise dir wünsche ich ein schönes Erlebnis auf der Arbeit, das dir ein Lächeln in die Seele zaubert
Der Vortrag gestern war auch inspirierend, das Eingangszitat möchte ich euch gerne mitbringen:
"Es gibt in einem anderen Menschen nichts, was es nicht auch in mir gibt. Dies ist die einzige Grundlage für das Verstehen der Menschen untereinander."
Erich Fromm
@papierflieger murmel schön
Danke, Rauhreif. :)
So richtig murmelig will es heute nicht werden, aber das kommt schon noch. Ich glaube, der Murmeltierbau ist noch nicht ganz fertig. ;)
Und danke für Herrn Fromm. Ich verstehe, was er meint, würde ihm aber ein bisschen widersprechen und aus dem "was es nicht auch in mir gibt" ein "geben kann" machen oder es noch etwas weiter fassen.
So. Weiterbauen. Alles muss man selber machen.
Guten Tag! :)
Liebe Lara, Du fragst, wie wir uns Kirche wünschen.
Hmm. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Wegen Erfahrungen und Erlebnissen aus der Zeit, in der ich im Kirchendienst gearbeitet habe. Ich habe mitbekommen, wie schlecht und schlimm kirchlicherseits mit Menschen umgegangen wurde, und habe selbst sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich möchte eine klare Trennung von Kirche und Staat. Dass Frauen in der (katholischen) Kirche wie Menschen 2. Klasse behandelt werden, ist m.E. ein Unding und verstößt gegen die Menschenrechte.
Ich gehöre zu keiner Gemeinde. Eine zeitlang habe ich an einem Gesprächskreis teilgenommen, in dem ich mich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt habe. Diese Form von spirituellem Austausch habe ich sehr geschätzt. Ohne "Geistliche". Einfach nur Christen, die miteinander sprachen über "Gott und die Welt".
Kultur- und kunsthistorisch bin ich nach wie vor "an Kirche interessiert".
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Und ich engagiere mich ehrenamtlich bei einer kirchlichen Veranstaltungsreihe. Dort begegne ich sympathischen und interessanten Menschen. Den "zuständigen" Geistlichen mag ich nicht. Geistliche sind mir meist suspekt. Ich engagiere mich für die Menschen, die zur Veranstaltung kommen. Der Geistliche könnte, wenn's nach mir ginge, gerne wegbleiben.
Das fällt mir zu Deiner Frage so spontan ein im hundemüden Zustand. Und weil ich so müde bin, sage ich jetzt einfach nur noch:
Gute Nacht!
Ich liebe Gottesdienste, ich brauche die Gemeinschaft.
Aber ich habe auch schlechte Erfahrungen in Kirche gemacht und deshalb schon zweimal die Gemeinde gewechselt. Ich versuche, mit meinem Engagement in der Kirche zu zeigen, dass Kirche nicht grundsätzlich schlecht ist. Aber es gibt dort - wie überall - einfach Menschen, die sowohl dem Ansehen der Kirche als den Menschen, die dort etwas suchen, schaden.
Und ich bin evangelisch - katholisch zu werden, könnte ich mir nicht vorstellen, obwohl ich auch tolle katholische Priester und wunderbare Katholiken kenne, so wie es absolute Arschlöcher (Entschuldigung) in der evangelischen Kirche gibt.
Guten Morgen zusammen,
und danke für euer Nachdenken und eure Antworten. Alle eure Gedanken kann ich gut nachvollziehen.
Wie wünsche ich mir Kirche? Offen. Offen für anders Denkende, offen für Veränderungen, offen für neue Ideen und Gedanken. Die Gesellschaft verändert sich so schnell und die Kirchen halten an Jahrhunderte alten Dogmen, Bibelauslegungen und Hierarchien fest. Ich möchte das nicht alles über Bord werfen, aber es soll erlaubt sein, Dinge in Frage zu stellen. Ich möchte meine Entscheidungen selbst treffen, ich möchte Fragen und Zweifel haben dürfen. Mir bringt ein bewegender Gottesdienst, der mich zum Nachdenken bringt, auch Fragen offenlässt, mehr als ein Godi, in dem der Gemeinde im Gießkannenprinzip Lösungen präsentiert werden. Ich möchte nicht missioniert werden und auch selbst nicht missionieren.
Ich denke, die Institution Kirche muss sich verändern, ihre Mitglieder laufen ihr jetzt schon in Scharen davon.
Hoffnung möchte ich aus einem Gottesdienst mitnehmen. Idealerweise ein Zurückführen auf das, was trägt und bleibt. Den Geist möchte ich im Gottesdienst spüren und ihn neu in mir beleben lassen.
Guten Morgen, das wollte ich noch kurz zur "Umfrage" beitragen.
Wünsche euch einen guten Tag!
Kirche
Guten Morgen zusammen!
Da ist schon das Stichwort: "zusammen", Gemeinschaft. Das ist mir in der Kirche wichtig. Die erste Kirchengemeinde, in der ich (als Erwachsene) aufgenommen wurde, war wie eine große Familie. Jeder kannte jeden. Mir ist nicht bekannt, ob es da Streitigkeiten gab - doch, gerade fällt mir ein: nach ein paar Jahren gab es Uneinigkeiten, einige Mitglieder haben sich von der Gemeinde getrennt. Ich jedenfalls wurde gleich am ersten Tag integriert, eingeladen zu diversen Gruppen und zum Mittagessen. Da ich neu war in der Gegend und in dem Land, war ich über dieses Auf-mich-zu-gehen sehr dankbar und habe mich einige Jahre in der Gemeinde wohl gefühlt. Dann bin ich umgezogen.
Wichtig ist mir natürlich auch, mit der inhaltlich Ausrichtung wenigstens in den Grundlagen überein zu stimmen. Ich bin als Kind evangelisch getauft worden. War aber auch in einer baptistischen Gemeinde (die oben erwähnte) und Details, die wir schon diskutiert haben, finde ich nicht so relevant,...
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