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Thema »FastenFlüstern...«
FastenFlüstern...
... und philosophieren...
Völlig vergessen
Ihr Lieben alle,
Ich war so erfüllt von meinen Aufgaben, meinen Herausforderungen und meinem Leben, dass ich diesen Pfad schlichtweg vergessen habe. Ein gutes Zeichen, viel zu oft bin ich digital unterwegs. Die Woche war voll und gleichzeitig bin ich glücklich, einfach so. Das tut grad mal gut, so ruhig im inneren zu sein, auch wenn der Sturm da draußen tobt.
Zum Thema schlechte Nachrichten, oder Leid teilen, hatte ich auch ein Erlebnis, das ganz kurz mein Inneres durchgewirbelt hat. Einer Freundin geht es nicht gut, sie muss gerade die Auswirkungen ihrer Tatenlosigkeit der letzten Jahre ertragen. Ohne, dass ich es direkt gemerkt habe, hat sie versucht einen Teil der Verantwortung an mich zu übergeben. Eine schlaflose Nacht später, bin ich diesem Gefühl der Überforderung nach gegangen. Mit externer Hilfe ist mir ganz schnell bewusst geworden, dass es nicht meine Aufgabe ist, in den Themen der Freundin aufzuräumen. Sie hat das verursacht weshalb auch nur sie >
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>>> das wieder aufräumen kann. Diese Frage "Was würdest du an meiner Stelle tun?" Kann ich ja überhaupt nicht beantworten, weil ich nicht an ihrer Stelle stehe. Ich kann nur begleiten, liebevoll Mut zusprechen, die längst überfälligen Schritte muss sie selbst tun.
Und wenn sie nicht will, wird sie es ggf. auch nur schwer können.
"Tue was du willst und wolle was du tust" diesen Spruch habe ich in einem Text von Susanne Niemeyer gelesen, mag ich. Er knüpft ein bisschen an den Spruch an von vor ein paar Wochen, wenn ich schon muss, dann will ich auch.
In diesem Sinne will ich jetzt weiterschaffen .... liebe Grüße Rauhreif
guten morgen
Morgenkaffee getrunken im Garten bei 5°. Eingewickelt in die Decke meiner lieben alten Isländerdame. Würde sie noch leben, würde ich mit ihr spazieren gehen und ihr meine Sorgen ins schöne Ohr flüstern.
Jetzt hatte ich einiges zum Teilen von Leid und Sorgen geschrieben - aber wieder gelöscht. Denn um das genau wiederzugeben, was ich denke, bräuchte es mehrere Tausend Zeichen. Die erspare ich mir und euch lieber. ;-)
(Meine Gedanken gingen in die Richtung wie Deine, liebe Rauhreif - von der Verknüpfung von Teilen und Tun. Bzw der Nicht-Verknüpfung.)
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Ich versuche, das Positive und Schöne nicht aus dem Blick zu verlieren über all dem anderen Mist.
Vorhin beim Garten-Morgen-Kaffee Besuch vom Eichhörnchen. Gut, dass im Herbst die Haselnuss- und Walnussernte so reichlich war. So kann ich dem Hörnchen noch bis weit in den Sommer hinein ein Frühstücksbuffet bieten.
Im Garten "bricht der Frühling aus". Ich glaube, es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich dieses Mehr-Werden als so sehr wohltuend empfinde. Vielleicht wegens des großen Fehlens. Im Herzen.
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Wird sie sich erneuern, diese schöne Erde?
Gerade komme ich von meiner zweiten (und letzten) Müll-Sammel-Runde zurück und fühle mich dabei so gut wie blöd.
Es ist so sinnvoll … und gleichzeitig so bescheuert, den Müll anderer Leute … und überhaupt!!
Aber dann kamen mir ein paar Schüler von der nahe gelegenen Schule entgegen, „schwer bewaffnet“ (und ein bisschen stolz) mit sperrigen Teilen, die sie im Wald gefunden hatten - da war er wieder, der erleichternde Moment. :)
Und dann mir ging die o.g. Frage wieder durch den Kopf, die eine Fachfrau neulich mit großer eigener Überzeugung beantwortet hatte: „Natürlich wird sie.“ Die Frage ist nur, wie und in welchem Zeitfenster.
Und dann dachte ich: Wenn es das ist, was ich für sie tun kann: sie von ein bisschen Ballast zu befreien, isses ja gut.
So. Fertig.
Reicht auch.
Das Frollein Ambivalenz lässt freundlich grüßen. ;)
Lieber Papierflieger,
zunächst einmal lieben Dank für die Kerze!
Und Euch allen für Eure Gedanken.
Müll sammeln haben wir eben auch gemacht. Mein großer Kater hat, wenn wir am Meer entlanggehen, immer die Augen auf dem Boden und hebt jeden Plastik- und sonstigen anorganischen Abfall auf. Ich bin dann noch ein bisschen weiter gelaufen als er und hatte am Ende beide Hände so voll Müll, dass er mir einen Papierkorb aufhalten musste.
Aber so eklig das auch teilweise war - ich habe immer gedacht, dass dieser Faden und dieses Stück Plastik nicht im Bauch eines Fisches oder Vogels landet. Das war dann ein schönes Gefühl.
Liebe Bekassine, wie schön, dass Dir der Frühling, das Wiedererwachen der Natur gut tut. Es geht mir auch so. Und auch wenn ich gerade an meiner geliebten Nordsee bin und die Luft und anderes sehr genieße - ich glaube, am glücklichsten bin ich zur Zeit, wenn ich mit meinen Tierchen in meinem Garten bin - am liebsten alleine, ohne dass andere Menschen zu hören oder zu sehen
sind.
Brrr...
... ist das kalt heute!
Guten Morgen.
In den letzten Tagen war ich megafleissig im Garten. Wäre es heute nicht so kalt und windig, würde ich das letzte Stück frühlingsbereit machen. Immerhin habe ich tapfer in die weiche warme Pferdedecke gewickelt mein Glas Wasser getrunken. Und trotzdem gefroren dabei.
Mir geht so viel durch den Kopf zurzeit, da passiert... tatsächlich Wandeln. Ich würd's ja gern präzisieren hier - aber genau das geht nicht. Ist so wandelig das alles, dass ich es noch nicht verstehen, klären, ordnen kann.
Die Schlehen hinten im Garten beginnen zu blühen. Diese zarten Blüten sind kleine Wunderwerke. Und heutige Models für's Zeichnen. Sofern die Finger nicht abfrieren...
Ich brauche zurzeit viel Zeichnen, gute Literatur (gestern Abend Seethalers Ein ganzes Leben begonnen), vor allem Lyrik (Mary Oliver).
Was braucht ihr, liebe Mitflüsternde? Und auch Mitlesende natürlich - vielleicht mag ja noch jemand vom Lesen zum Flüstern überwandeln?
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