Herzlich willkommen . . .
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Thema »Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen«
Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen
Dies soll ein Treffpunkt sein für alle, die
1) gern tiefschürfen;
2) trotzdem auch gern mal „flacher plätschern“
und ein bisschen Chaos aushalten, welches durchaus mit zu dieser Seite gehört;
und die 3) - und vor allem - Spaß am Wiederkommen und an echtem Austausch haben.
Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur alte Häsinnen, und Hasen, sondern unbedingt auch neue Forumsteilnehmer(innen).
Denkt nur bitte an Punkt 3 oben: Ich wünsche mir mehr als nur Einweg-Statements. Stattdessen soll es ein Treffpunkt zum Wiederkommen sein. Mit persönlichen Austausch und Interesse aneinander. Mit Menschen, die nicht nur von sich selbst und nur deshalb schreiben, weil sie es loswerden wollen, sondern die miteinander ins Gespräch kommen wollen. Die aufeinander eingehen, anstatt nur hinzuschreiben oder kurz zu kommentieren und dann abzuhaken.
Themen? Schlägt jeder und jede einfach vor oder beginnt damit. Alles andere ergibt sich schon.
LG
von
Enny
(die sich schon rie-ie-iiesig auf Euch freut!)
Ich habe auch das Gefühl hakender Kommunikation. (Fideli)
Dein Beitrag, Kleines, ist wichtig, und verdient nicht, dass ich nicht darauf eingehe. Das kriege ich gerade aber nicht differenziert hin.
(Ich würde wahrscheinlich sagen, dass ich solche Diskussionen am Arbeitsplatz nicht führen möchte. Ggf auch wiederholen.)
Bei mir hakt die Kommunikation, weil ich nicht mehr in der Lage (und auch nicht willens) bin, von Thema zu Thema zu springen. Nach meinem Gefühl leiden die Themen darunter. Mich überfordert das. Aber das macht ihr nun schon so lange so und freut euch daran, dass ich nicht meckern will und mich lieber selbst rausziehe. (Solang ich kann.) :)
Als vorläufig letzten Beitrag mag ich euch den Hinweis auf einen Blog dalassen, den ich gerade mit Gewinn gehört habe. Gefunden in der ARDMediathek: Freiheit Deluxe, dort: Freiheit ist gruselig. Ein Gespräch mit Marina Weisband. Über Demokratie stärken. Mich hat es ermutigt.
Unverzagtes lebendiges Weiterdiskutieren wünscht
Tabea
Danke, Luxi,
Ich hab nichts dagegen wenn jemand etwas anderes "für wahr hält" - denn das ist ja glauben - als ich.
Wir haben jahrelang auch ohne dieses Thema miteinander arbeiten können.
Jetzt aber ist es so, daß sie sich vor einigen Jahren entschieden hat, konsequenter ihren Glauben zu leben, also alle Gebete einzuhalten, arabisch lesen -ohne es zu verstehen- lernen, um den Koran lesen zu können, die Mekkafahrt ist gewünscht und zwischen Rundum-Kopftuch steht nur noch ihr Mann, der das nicht möchte.
Kann sie alles machen.... aber je konsequenter sie wird, desto offensiver werden die Bekehrungsversuche.
Manchmal denke, ich, es ist ein besonderer "Reiz" für sie einen "bekennenden" Christen zu bekehren.
Ich empfinde es als Beleidigung mir ein tiktok- Video vorzuspielen, in dem verbal auf mich eingehämmert wird.
Und.... ich bin dann so vor den Kopp geschlagen... ich würde mir nie erlauben so was zu machen! Abgesehen davon, daß ich Tiktok nicht nutze ;-)
bin ich alleine mit solch. Erfahr.?
Danke, Tabea,
daß Du für mich den Kopp einmal rausgestreckt hast...
Auf so eine Antwort würde ich nie kommen, klingt in meinen Ohren so abweisend.... soll es wohl auch, oder? ... mal überlegen, wie ich eine Formulierung finde, die ich! ertrage.
Fortsetzung für Kleines
Diese Sache mit "Jesus war Moslem" liegt am Glaubensverständnis der Muslime. Darnach wird jeder Mensch als Moslem geboren. Also auch Jesus. - Sie glauben das eben.
Ich habe auch mal eine Moschee besucht und eine kleine Führung mitgemacht, an einem 3. Oktober, wenn diese für Nichtmuslime geöffnet werden und fand das sehr interessant. In der Regel sind Muslime sehr freundlich und auch sehr Gastfreundlich! Aber es gibt natürlich auch andere Muslime. Vielleicht ist deine Arbeitskollegin so eine Hardlinerin? Aber ich kenne sie nicht, daher kann ich das nicht beurteilen.
Ich habe in meinem Leben zwar auch schonmal negative Erfahrungen mit Muslimen gemacht, allerdings waren das eher die Ausnahme. Überwiegend habe ich zu Muslimen ein gutes Verhältnis. Mit den einen kann man reden, mit den anderen nicht.
Der Islam wäre schon auch mal ein interessantes Thema hier, finde ich, oder auch der Umgang von Christen mit Muslimen. Zumindest gehört der Islam ja auch zu den uns drei bekannten Abrahamitischen Religionen.
...
"interessantes Thema hier, finde ich, oder auch der Umgang von Christen mit Muslimen. Zumindest gehört der Islam ja auch zu den uns drei bekannten Abrahamitischen Religionen. "
Deswegen hab ichs ja hier hergeschrieben...
@Georgia: Jahrhunderte lang wurden und werden Frauen diskriminiert und/oder ausgegrenzt. Ein Beispiel ist, wenn eine gemischte Gruppe mit Lehrer*innen einfach nur Lehrer genannt wird. Wenn wir dann darauf bestehen, dass Lehrerinnen und Lehrer gesagt wird oder LehrerInnen geschrieben, grenzen wir zum Beispiel noch die queeren Menschen aus. Das bedeutet, obwohl wir über das Thema nachgedacht haben, wir doch die gleichen „dämlichen Fehler“ machen, wie die Männer, bei denen uns das so gestört hat.
So habe ich das gemeint mit „man“ durch „frau“ ersetzen. Die Wörter „man“, „jemand“ usw. entstammen dem Wort „Mann“. Das hat sich über Jahrhunderte so eingeschliffen in den Sprachgebrauch, sozusagen entwickelt. Jetzt entwickelt sich die Sprache weiter und passt sich den Menschen an. Wie schon immer.
...
Du schriebst: „Wenn ich als Frau, dieses oder jenes kann, dann benutze ich gerne das Wort "frau"“ Ich finde das völlig okay und mit so einer Erklärung sogar wunderbar, denn das impliziert ja, dass du dein Frausein ganz und gar für dich annehmen kannst. Die meisten Frauen, die ich real kenne und die „frau“ sagen, sagen es, um dem Mann im „man“ etwas entgegenzusetzen, deshalb und weil ich das Wort hier gelesen habe, habe ich es als Beispiel genommen. Ich fand es so schön einfach, falsch gedacht.
Ich schreibe ja hier als Mensch und obwohl ich versuche deutlich und freundlich und klar zu schreiben, möchte ich mich auch als „Ich“ einbringen. Da benutze ich schon mal ein Wort wie „dämlich“. Das ist flapsig, aber natürlich nenne ich DICH nicht dämlich. Es ist gut, dass du es angesprochen hast, finde ich.
Clare ist nicht mein echter Name. Es ist der Name einer Freundin, die weit weg ist und die ich vermisse und die mir dann ein bisschen näher ist.
Schlaf gut und bleib behütet!
Bekehrungsversuche
Liebe Kleines, so etwas, wie Du es beschreibst, kenne ich nicht. Abgesehen von den Zeugen Jehovas, die manchmal klingeln, habe ich nur ein einziges Mal überhaupt erlebt, dass jemand mich missionieren wollte. Da habe ich gesagt, dass ich meinen Glauben schon gefunden hätte und voll und ganz zufrieden damit sei. Er guckte etwas erstaunt, als hätte so etwas noch nie jemand gesagt, wünschte mir einen guten Tag und ging.
Deiner Kollegin würde ich so etwas sagen wie „Du hast Deinen Glauben, ich habe meinen. Ich schlage vor, dass ich dich nicht missioniere und du mich auch nicht.“ Und dann konsequent jedes Gespräch in die Richtung abblocken. Notfalls weggehen. Spätestens, wenn sie Dir Videos auf dem Handy zeigen will, kannst Du sagen, dass Dich das nicht interessiert.
Im Ratgeben von der Couch aus bin ich Meisterin. :D Mit meiner Schlagfertigkeit im direkten Gespräch ist es leider nicht ganz so weit her. Und ich kenne auch Situationen, in denen ich ...
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