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Thema »Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen«

Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen

05.03.2025 23:58
Enny (n.N.)

Dies soll ein Treffpunkt sein für alle, die
1) gern tiefschürfen;
2) trotzdem auch gern mal „flacher plätschern“
und ein bisschen Chaos aushalten, welches durchaus mit zu dieser Seite gehört;
und die 3) - und vor allem - Spaß am Wiederkommen und an echtem Austausch haben.

Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur alte Häsinnen, und Hasen, sondern unbedingt auch neue Forumsteilnehmer(innen).

Denkt nur bitte an Punkt 3 oben: Ich wünsche mir mehr als nur Einweg-Statements. Stattdessen soll es ein Treffpunkt zum Wiederkommen sein. Mit persönlichen Austausch und Interesse aneinander. Mit Menschen, die nicht nur von sich selbst und nur deshalb schreiben, weil sie es loswerden wollen, sondern die miteinander ins Gespräch kommen wollen. Die aufeinander eingehen, anstatt nur hinzuschreiben oder kurz zu kommentieren und dann abzuhaken.

Themen? Schlägt jeder und jede einfach vor oder beginnt damit. Alles andere ergibt sich schon.

LG
von
Enny
(die sich schon rie-ie-iiesig auf Euch freut!)

27.03.2025 02:05
Fideli

... Die Bibel ist für mich nicht Gottes Wort und bare Münze, sondern eine Sammlung von Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben. Die Offenbarung ist eine Vision, muss aber keine Vorhersage sein. Ich denke auch, dass uns mit einem Abstand von 2.000+ Jahren sehr viel Hintergrundwissen fehlt, um die Bibel in allem verstehen zu können. Ob die Propheten wirklich in die Zukunft sehen konnten? Ob sie das von sich glaubten? Oder waren sie vielleicht einfach gut darin, Worte und Bilder zu finden, um ihren Mitmenschen (und nachkommenden) Orientierung zu geben?

Die Bibel ist...

27.03.2025 07:28
Luxi

Für mich ist die Bibel Gottes Wort. Allerdings in Teilen indirekter Natur. Es ist kein von Gott diktiertes, direktes Wort. Aber es enthält Worte des Herrn. Einmal durch die Propheten und durch Jesus und im weiteren durch Bilder und Gleichnisse, die aber interpretiert werden müssen und nicht wortwörtlich zu betrachten sind. Auch gehe ich mit, wenn gesagt wird, die Schriften seien göttlich inspiriert. Die Bibel dient mir als Orientierungshilfe im Leben, um dieses nach dem Willen Gottes auszurichten und seinen Willen zu erkennen.

Bibel und so

27.03.2025 15:10
Clare

Ich empfinde die Bibel auch nicht als Wort Gottes. Z.B. Bei den Propheten gab es ja zusätzlich zur Prophezeiung immer die „Variabel“ Mensch. Die kann ich nicht wegleugnen.
Aber egal wie man das nun empfindet, ist es nicht interessant, dass Gott sich innerhalb der Bibel entwickelt? Er ist kein starrer Gott, der auf einer Aussage oder Tat beharrt. Sind wir dann nicht auf dem falschen Weg, wenn wir alles 1 zu 1 übernehmen, obwohl Gott sich seit der Bibel sicher auch weiterentwickelt hat?

Für Clare

27.03.2025 16:30
Luxi

Clare schrieb:
Ich empfinde die Bibel auch nicht als Wort Gottes. Z.B. Bei den Propheten gab es ja zusätzlich zur Prophezeiung immer die „Variabel“ Mensch. Die kann ich nicht wegleugnen.

Was heißt den Variable Mensch? Ist der etwa austauschbar? Ich denke Gott hat sich ganzb bewusst bestimmte Menschen für seine Offenbarungen ausgesucht, weil dazu gar nicht jeder x-beliebige geeignet ist, überhaupt Gottes Stimme zu hören!

Und im weiteren: Wie stellst Du dir denn ohne den Menschen eine Gottesoffenbarung vor? Soll er aus einer Wolke zu allen Menschen gleichzeitig sprechen? Am Ende der Kette ist immer der Mensch, der die Botschaft empfängt... Wie soll das denn auch sonst gehen?

Aber egal wie man das nun empfindet, ist es nicht interessant, dass Gott sich innerhalb der Bibel entwickelt? Er ist kein starrer Gott, der auf einer Aussage oder Tat beharrt. Sind wir dann nicht auf dem falschen Weg, wenn wir alles 1 zu 1 übernehmen, obwohl Gott sich seit der Bibel sicher auch weiterentwickelt hat?


Hmm, woraus entnimmst Du denn, dass der schon immer daseiende Gott sich entwickelt? Ist Gott denn heute anders als damals? Kanntest Du ihn schon von früher? :) Wie willst Du das denn beurteilen? Also ich sehe das alles nicht, so wie du es darstellst.

27.03.2025 16:44
Clare

Die Variabel Mensch bedeutet, dass auch der Prophet einen freien Willen hat und man ihn und was er sagt nicht aus seinem Umfeld heraus denken sollte und sein Gesagtes nicht direkt aus Gottes Mund kommt. Einfaches Beispiel ist Jonah. Und jeder Prophet bringt sein eigenes Päckchen mit.
Allerdings wenn ich sage, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann heißt das für mich, dass es direkt von Gott kommt oder von Gott direkt einem Menschen in den Mund gelegt wurde.

Ehrlich gesagt gibt es unzählige Beispiele in der, dass Gott sich entwickelt. Das größte wäre zum Beispiel die Geburt Jesu.

27.03.2025 18:37
Luxi

Clare schrieb:
Die Variabel Mensch bedeutet, dass auch der Prophet einen freien Willen hat und man ihn und was er sagt nicht aus seinem Umfeld heraus denken sollte und sein Gesagtes nicht direkt aus Gottes Mund kommt. Einfaches Beispiel ist Jonah. Und jeder Prophet bringt sein eigenes Päckchen mit.

Wenn der freie Wille eines Menschen zu Gott aber sagt: Hier bin ich Herr, dein Diener hört, dann kann Gott zu ihm sprechen. Dies geschah bei den Propheten. Jonas hatte sich allerdings dem Willen Gottes verweigert und wie es ihm danach ergangen ist, wissen wir ja... An seiner Prophetie von Gott her änderte sich dadurch aber nichts. Ausser eben, dass sie immer nur bedingt zu betrachten ist. Heißt: Wenn der Mensch sich bekehrt, kann es auch anders kommen.

Allerdings wenn ich sage, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann heißt das für mich, dass es direkt von Gott kommt oder von Gott direkt einem Menschen in den Mund gelegt wurde.

Also so wie bei Mohammed und dem Koran? Wobei: Da wars genau genommen auch nicht direkt von Gott bzw. Allah, sondern der Engel Gabriel bzw. Gibrill. - Und eben dann erst Recht bei den alten biblischen Propheten sowieso und das lehnst du ja wiederum ab...

Ehrlich gesagt gibt es unzählige Beispiele in der, dass Gott sich entwickelt. Das größte wäre zum Beispiel die Geburt Jesu.

Weshalb ist die Geburt Jesu eine Entwicklung Gottes? Es ist lediglich mal eine andere Ausdrucksform der Gottheit. Das hat mit Entwicklung nichts zutun.

Entwicklung

27.03.2025 20:49
Fideli


Ehrlich gesagt gibt es unzählige Beispiele in der, dass Gott sich entwickelt. Das größte wäre zum Beispiel die Geburt Jesu.


Ob Gott sich entwickelt? Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall hat sich das Gottesbild der Menschen entwickelt. Vielleicht passt Gott sich auch nur in seiner Ansprache an die Menschen dem an, was die Menschen in ihrer jeweiligen Zeit für ein Gottesbild haben? Mit der Geschichte von Abraham und Isaak z.B. kann man heute kaum noch kommen, da finden die meisten Menschen schon grässlich, dass Abraham bereit gewesen wäre, seinen Sohn zu opfern. In ihrer Zeit war es aber offenbar eine Geschichte, die etwas über das Verhältnis der Menschen zu Gott erzählten konnte.

Und Jesus als Entwicklung Gottes? Hm, ich weiß nicht. Vielleicht war die Zeit einfach reif dafür. Hast Du noch ein anderes Beispiel, an dem Du die Entwicklung Gottes festmachst?

28.03.2025 05:25
Luxi

Eine Entwicklung setzt ein Vorher - Nachher voraus. Also eine Zeitspanne dazwischen. Gott ist Ewig. Er selbst schuf die Zeit. Wenn Gott sich entwickelt, müsste er Teil seiner von ihm selbst geschaffenen Zeit sein. Das Vorher muss unvollkommener sein als das Nachher, sonst gibt es keine Entwicklung. Wenn Gott schon Vollkommen ist, gibt es keine weitere Vervollkommnung darüber hinaus. Insofern kann ich einen sich selbst entwickelnden Gott logisch nicht nachvollziehen.

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