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Thema »Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen«

Treffpunkt chaotisches Tiefschürfen

05.03.2025 23:58
Enny (n.N.)

Dies soll ein Treffpunkt sein für alle, die
1) gern tiefschürfen;
2) trotzdem auch gern mal „flacher plätschern“
und ein bisschen Chaos aushalten, welches durchaus mit zu dieser Seite gehört;
und die 3) - und vor allem - Spaß am Wiederkommen und an echtem Austausch haben.

Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur alte Häsinnen, und Hasen, sondern unbedingt auch neue Forumsteilnehmer(innen).

Denkt nur bitte an Punkt 3 oben: Ich wünsche mir mehr als nur Einweg-Statements. Stattdessen soll es ein Treffpunkt zum Wiederkommen sein. Mit persönlichen Austausch und Interesse aneinander. Mit Menschen, die nicht nur von sich selbst und nur deshalb schreiben, weil sie es loswerden wollen, sondern die miteinander ins Gespräch kommen wollen. Die aufeinander eingehen, anstatt nur hinzuschreiben oder kurz zu kommentieren und dann abzuhaken.

Themen? Schlägt jeder und jede einfach vor oder beginnt damit. Alles andere ergibt sich schon.

LG
von
Enny
(die sich schon rie-ie-iiesig auf Euch freut!)

28.03.2025 07:33
Tina B.

Aber in Jesus ist Gott doch Mensch geworden. Und Menschen entwickeln sich. Das ist für mich gerade das Großartige, dass Jesus sich so reduziert, um unser Leben und unsere Welt zu teilen.
Unsere ganze Zeitrechnung basiert auf diesem Vorher-Nachher, eben weil es so einzigartig ist.

Noch vor dem zweiten Kaffee hingeschludert, sorry

28.03.2025 07:35
Tina B.

Ich meinte:
„… dass GOTT sich so reduziert…“

28.03.2025 07:48
Tojak

Fideli, du schreibst:

Auf jeden Fall hat sich das Gottesbild der Menschen entwickelt.
Das sehe ich genau so. Aber dieser Gedanke, wenn man ihn überhaupt zulassen will, hat natürlich Konsequenzen. Wenn z. B. die Bibel das Gottesbild ihrer Zeit zeigt, ist keine Entwicklung mehr möglich oder nur an der Bibel vorbei. Luthers "Allein die Schrift" wäre dann ein Hindernis auf dem Weg zu Gott. Selbst die katholische Kirche mit ihrem Ansatz "Schrift und Tradition" wäre dann moderner.

Vielleicht passt Gott sich auch nur in seiner Ansprache an die Menschen dem an, was die Menschen in ihrer jeweiligen Zeit für ein Gottesbild haben? Mit der Geschichte von Abraham und Isaak z.B. kann man heute kaum noch kommen, da finden die meisten Menschen schon grässlich, dass Abraham bereit gewesen wäre, seinen Sohn zu opfern.


Sollte sich Gott wirklich an den Menschen anpassen? Das kann es doch nicht sein! Unsere Bilder passen sich an. Dein Beispiel illustriert das bestens.

Mir hilft folgendes Schema (Autor fällt mir nicht ein):
Gott ist xxx, aber anders als xxx und mehr als xxx.

xxx z. B. ein liebender Vater, Richter.

Mutig

28.03.2025 08:17
Abi

Sollte sich Gott wirklich an den Menschen anpassen? Das kann es doch nicht sein! Unsere Bilder passen sich an. Dein Beispiel illustriert das bestens.

Mir hilft folgendes Schema (Autor fällt mir nicht ein):
Gott ist xxx, aber anders als xxx und mehr als xxx.

xxx z. B. ein liebender Vater, Richter.

Ich bin mal mutig, wahrscheinlich, weil es noch so früh ist, und teile mit euch, was ich glaube: Gott ist alles. Gott, das ist die Energie, die alles in sich vereint. In Gott ist Frieden. Und Liebe, denn Liebe ist Vereinen, Eins-Werden. Jesus ist unser Weg zu Gott, denn Jesus war ein Mensch, dessen Ziel es war, zu vereinen. Und das sollte auch unser Ziel sein.
Gott, wie ich Gott glaube, ist XXX und mehr als XXX. Denn Gott ist alles.
Das ist ausdrücklich nur mein Glaube. Ich will das nicht behaupten, nur teilen.
Liebe Grüße
Abi

28.03.2025 08:28
Tina B.

Abi,
Schließt dieses Alles für dich dann auch das Böse mit ein? Streit, Krieg, Folter, und alles, was uns Menschen trennt und auseinandertreibt?
Darüber denke ich gerade oft nach und komme zu keinem Ergebnis.

28.03.2025 08:41
Rena

Ich glaube auch: Gott ist größer, als wir uns vorstellen können. Und die Bibel beschreibt auf ganz unterschiedliche, teils auch widersprüchliche Weise Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben. Das heißt für mich nicht, dass sie "ausgedacht" wäre und daher nicht wahr. Aber es heißt, dass durchaus der Kontext betrachtet werden darf und ich auch sagen kann: Nein, das glaube ich so nicht.

Das, was du, liebe Abi geschrieben hast, ist für mich im 1. Johannesbrief, Kapitel 4 zusammengefasst, sozusagen die Quintessenz des Ganzen: "Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."

Wo da das Böse ist, liebe Tina B.: Das frage ich mich auch. Am einfachsten ist ja die Theorie vom bösen Gegenspieler, manchmal ist das ein Gedanke, der mir hilft. Meistens denke ich aber, dass die Welt eben so ist, wie sie ist, und der Mensch leider zu sehr viel Bösem fähig. Warum das so ist? Keine Ahnung...
LG, Rena

Ja

28.03.2025 09:14
Abi

Abi,
Schließt dieses Alles für dich dann auch das Böse mit ein? Streit, Krieg, Folter, und alles, was uns Menschen trennt und auseinandertreibt?
Darüber denke ich gerade oft nach und komme zu keinem Ergebnis.


Liebe Tina, ich glaube, dass alles, was ist, in Gott geeint ist. Das Böseste und das Beste, alles einfach, was es gibt. Hier in der Welt sind die Energien gespalten. Hier gibt es Böses und Gutes. Wir sind es, die durch Liebe und Vereinigung Gott in der Welt leben können. Das ist eine Aufgabe, die unser Leben bestimmt. Das Böse ist da, genau wie das Gute. In uns allen. Ich sehe nicht durch eine rosa Brille. Ich glaube, dass Liebe, wie ich sie meine, kein Zuckerschlecken ist, sondern eine wahnsinnig schwere Aufgabe.
Und dieses Böse , das glaube ich, ist ein Anteil von Gott. So wie das Gute. Nur in dieser Welt entsteht es als eigenständige Kraft. Weil wir Menschen trennen. Weil wir urteilen. Weil wir spalten und so tun, als sei das Böse auf der einen Seite, wir selber aber auf der anderen. In Gott ist alles vereint. Da ist Frieden. Liebe ist die Kraft, die das schafft.
Ich bin noch lange nicht so weit, so lieben zu können.
Abi

Noch dazu

28.03.2025 09:24
Abi

Abi,
Schließt dieses Alles für dich dann auch das Böse mit ein? Streit, Krieg, Folter, und alles, was uns Menschen trennt und auseinandertreibt?
Darüber denke ich gerade oft nach und komme zu keinem Ergebnis.

Ich glaube, dass es das Trennen und Auseinandertreiben ist, das das Böse wachsen lässt. Allerdings auch das Gute. Wir können in der Geschichte sehen, dass da, wo das Böse übergroß wurde, auch das Gute unermesslich gewachsen ist und Menschen zu fast übermenschlich guten Taten fähig waren.

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